VILLACH (kofi). Der Schriftzug ist gleichermaßen hässlich wie omnipräsent: STROH (oder SCOTT, so ganz klar ist das nicht in jeden Fall zu lesen) steht auf immer mehr Hausmauern und anderen Flächen in Villach zu lesen. Ein Graffiti-Sprayer treibt sein Unwesen in der Stadt. Polizei ermittelt Meist ist der „Tag“ (sprich: täg), wie so ein Pseudonym eines Sprayers genannt wird, in roter Farbe hingesprüht. Von kleineren Tags im Bereich der Draulände bis zu quadratmetergroßen Schmierereien auf einem Neubau in der Italienerstraße reicht das Sündenregister des Unbekannten mittlerweile. Bei der Exekutive hat man auf die Verschandelungen bereits reagiert. „Wir haben eine eigene Ermittlungsgruppe im Einsatz“, sagt Polizeichef Erich Londer. Die Beamtinnen sammeln Beweisfotos, gehen Hinweisen nach und versuchen, das Netz um den Sprayer enger zu ziehen. Staatsanwaltschaft „Stroh/Scott“ ist nicht der einzige Sprayer, den die Exekutive im Visier hat. „Ein zweiter signiert mit dem Schriftzug Olta, auch da ist die Liste der dokumentierten Vergehen lange“, sagt Londer. Lustig sind die Sprühattacken in rechtlicher Hinsicht keinesfalls. „Wir melden das als Sachbeschädigung an die Staatsanwaltschaft weiter“, erklärt Londer. (…) weiterlesen auf meinbezirk.at
Bei einem Festival in Wien stehen die künstlerischen Aspekte der Graffitis im Vordergrund – mit Workshops, Infos und die Möglichkeit, den Künstlern über die Schulter zu schauen.
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In der Nacht von 9. auf 10. August kam es im fünften Wiener Gemeindebezirk zu einer Verfolgungsjagd zwischen Polizei und Graffiti-Sprayern. Leserreporter Erich W. wurde in der Nacht von 9. auf 10. August auf Streifenwagen mit Blaulicht aufmerksam. Im Bereich Stöbergasse/Siebenbrunnengasse in Wien Margareten verfolgten Polizeiwagen um ca. 02.45 Uhr mehrere Personen. Laut Polizeisprecher Harald Sörös handelte es sich bei den Flüchtenden um Graffiti-Sprayer, die ein Haus in der Spengergasse besprayen wollten. (…) weiterlesen auf vienna.at
Bis Sonntag ist das Calle libre Festival für urbane Ästhetik wieder in Wien. Graffiti-Künstler machen die Stadt unter dem Motto „Urban divinity“ ein bisschen bunter und laden mit Live-Kunst an verschiedenen Orten zum Zuschauen ein. „Graffiti-Maler werden oft als Randalierer dargestellt und mit Kriminalität in Verbindung gebracht. Wir sehen sie statt dessen als urbane Götter, die aus der Vogelperspektive über die Stadt wachen,“ erklärt Jakob Kattner, der Initiator des Calle Libre Festivals. Aus dieser Überlegung entstand das diesjährige Motto „Urban divinity“. Kattner ist nicht ganz unschuldig daran, dass aufmerksamen Betrachtern beim Spaziergang durch die Innenstadt immer häufiger großflächige Gemälde auf einst grauen Hausfassaden auffallen. Künstler aus aller Welt Am Anfang des Festivals stand eigentlich eine Doktorarbeit. „Ich schrieb meine Dissertation über urbane Kunst in Lateinamerika und befand mich dort auf einer Forschungsreise,“ erzählt Kattner. All die Künstlerinnen und Künstler, die Erfahrungen aus dieser Zeit, wollte er nach Europa bringen. Und so kommt es, dass Calle libre seit 2014 Urban- und Streetart ins Zentrum der öffentlichen Diskussion rückt. Dabei gab es immer eine Beteiligung lateinamerikanischer, aber auch österreichischer oder europäischer Künstlerinnen und Künstler. „Es ist Teil des Konzepts, dass Kunstschaffende mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund an einem Strang ziehen.“ (…) weiterlesen auf orf.at
Bezirk Braunau am Inn Am 7. August 2017 verschafften sich in der Zeit von 2:33 Uhr bis 3:40 Uhr drei bislang unbekannte Täter unbefugt Zutritt zu einer Abstellhalle in St. Pantaleon. Dort wurden insgesamt zwei Triebwagen der Salzburg Lokalbahn mit diversen Graffitis besprüht. der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Die Ermittlungen laufen. Presseaussendung vom 07.08.2017, 15:20 Uhr
Quelle: www.polizei.gv.at
Presseaussendung der Polizei Salzburg Sachbeschädigung: Graffitti bei Firmenobjekt In der Nacht auf 8. August 2017 sprühten unbekannte Täter ein zirka zehn Meter langes Graffiti auf die Außenfassade einer Firma in Nußdorf am Haunsberg. Die Schadenshöhe ist nicht bekannt. Ermittlungen laufen. Presseaussendung vom 08.08.2017, 11:12 Uhr
Quelle: www.polizei.gv.at
Der australische Streetart-Künstler „LushSux“ hat in den letzten Wochen in Wien mehrere kunstvolle Porträts an die Wände „gesprayt“. Im Museumsquartier und bei der U-Bahnstation Kettenbrückengasse kann man seine Werke noch bis August sehen.
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Graffiti- Künstler in Villach und Klagenfurt sind in der Nacht zum Mittwoch auf die selbe Idee gekommen: Sie besprühten Fenster, Türen und einen Stromkasten. Ein Villacher Polizist hat Fotos auf Facebook gepostet und hofft nun auf Informationen aus der Insiderszene. Dienstlich darf die Polizei nicht mit Social Media wie Facebook arbeiten, also postet Franz Bauer die „Tatortfotos“ auf seiner Privatseite und fragt: „Wer kennt den Künstler?“ Denn es gebe ja genug Insider, die die sogenannte Handschrift von Graffiti- Malern erkennen. Bis nach Wien reichen die Kontakte des Polizeibeamten, die er alle anzapft. Und der private Blick auf Facebook hat schon öfter Erfolg gebracht: „Wenn etwa Fahrraddiebe Fotos mit dem Diebesgut posten!“, lacht Bauer. (…) weiterlesen auf krone.at
Der Stubaier Graffiti-Künstler „Sketch“ hat bei der Lawinengalerie kurz vor dem Gletscher ein Graffiti gemalt. NEUSTIFT (kr). Rund 20 Meter lang präsentiert sich seit kurzem das farbenfrohe Graffiti, das die Lawinengalerie kurz vor dem Stubaier Gletscher ziert. Gemalt wurde das Kunstwerk vom Stubaier Graffiti-Künstler „Sketch“. Spitze Formen Das farbenfrohe Kunstwerk zeigt einen Fuchs und Bergspitzen. Die Motive bestehen aus spitzen Formen, die an die Bergspitzen der umliegenden Berge erinnern. Sketch: „Und genau damit schließt sich der Kreis: Spitze Formen, die Bergspitzen und einen Fuchs formen und wiederum in der Umgebung der Berge platziert sind.“ Man kann sowohl Elemente klassischer Graffiti-Kunst als auch realistische erkennen. Und genau diese Mischung zeigt den ganz speziellen und wirklich einzigartigen Stil des 22-jährigen Künstlers. In ganz Europa Bereits seit sechs Jahren ist er in der Szene künstlerisch tätig. Und das nicht nur in Tirol, sondern in ganz Europa – dort führt er Auftrags- als auch freie Arbeiten durch. In der Szene ist es wichtig, dass man seine ganz eigene Handschrift entwickelt. „Auf meinen Reisen durch Europa und die Welt hole ich mir die Inspiration für meine eigenen Graffitis“, so Sketch. (…) weiterlesen auf meinbezirk.at
Die digitale Revolution und die Neuzeit von Social Media hinterlässt nicht nur seine Spuren in der der Subkultur der elektronischen Musik (siehe Wie Social Media die Musikwelt für Veranstalter und DJ’s veränderte) – sondern auch in der Welt der Sprühkunst. (..) Die Meinungen zu den Auswirkungen welche die Neuzeit auf die Sprühkunst hat ist auch innerhalb der Sprüher Szene polarisierend. Nicola Harding, Doktorandin der Kriminologie an der Manchester Metropolitan University, äußerte sich kritisch in diversen online Beiträgen. Ihre Recherche und Beobachtungen zufolge wurde Graffiti vor allem von Männern aus niedrigerem sozio-ökonomischen Stand ausgeübt. So konnten sie sich ausdrücken, kommunizieren und Achtung und Anerkennung in ihrer Subkultur erlangen. „Die reichen Kinder von Instagram haben die Graffiti-Sprüher auf dem Gewissen“ Demnach ist Sprühkunst welche auf legalem Wege durch Aufträge oder das Anbieten von Wänden kein Graffiti. Graffiti ist Teil der Strassenkultur. Harding geht einen Schritt weiter und kritisiert „Die reichen Kinder von Instagram haben die Graffiti-Sprüher auf dem Gewissen“. Graffiti Künstler welche auf legalen Wänden sprühen, sich Aufträge sichern und Geld damit verdienen und wissen sich selbst und ihre Kunst auf Social Media Plattformen wie YouTube und Instagram zu vermarkten, erfahren viel schneller Ruhm und Aufmerksamkeit, als ein traditioneller Sprüher. Durch Plattformen wie Amazon, kann jedermann Zubehör wie z.B: Schablonen und Vorlagen bestellen, oder sich in Cyberspace Graffiti (besprühen einer virtuellen Wand) versuchen und sich so einen Namen in der Welt der Sprühkunst zu machen. Zu Unrecht wie viele Sprüher finden. Man müsse zuerst seinen Beitrag und Fleiß an der Wand leisten um Akzeptanz und Respekt in der Graffiti Community zu erlangen. Stefan Wogrin, Herausgeber des österreichischen Online Sprüher Magazins SPRAYCITY.AT, beleuchtet in seinem Beitrag welchen Einfluss Social Media auf die Sprayer Community hat und welche Konsequenzen bereits spürbar sind (…) weiterelsen auf joumanaeljaafari.com