Wiener sprühen städtische Fassaden an
„Die Gegend um die Augartenbrücke ist ein DrogenHotspot“, sagt die Polizei. In diesem Eck hat die Stadt auch die Wände zum legalen Sprayen freigegeben. Die Schmierereien an Brücken und Bänken tragen inzwischen nur zu einer trostlosen Stimmung am sonst so beliebten Donaukanal bei. Dabei haben Wiens Sprayer viel drauf.
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Samstag um 1.50 Uhr sah der nächtliche Zeuge plötzlich einen Mann: gut 1,80 Meter groß, schwarze Hose, Rucksack und Turnschuhe, in denen man gut laufen kann. Das tat der Unbekannte dann auch, denn er war bei einer schweren Sachbeschädigung – oder wie er selbst wohl sagen würde: bei einem künstlerischen Akt – gestört worden: der „Verschönerung“ des Lerchenfeldgymnasium mit seinen Grafittis. Die Polizei reagierte auf die Anzeige des Zeugen, kam und ermittelte.
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Der Kunstmarkt hat die Bedeutung und den Wert von Street Art und Graffti längst erkannt, Werke wie jene des Briten Banksy werden bei Auktionen um Millionen-Beträge gehandelt. Wie Street Art ganz legal entstehen kann, kann bis Samstag in Wien und im oberösterreichischen Ottensheim beim „Calle Libre“-Festival miterlebt werden.
Das Video dazu gibt es hier.
Beim heutigen „Battle-Jam“ messen sich erstmals die besten sechs Teams Österreichs im Graffiti-Sprühen.
In Wien gibt es mehr legale Flächen für Graffiti-Künstler als in anderen Metropolen. 13 sind es an der Zahl.
Wien. In Sachen Graffiti ist Wien ein hartes Pflaster. Vor allem in den vergangenen Jahren hatten es die Straßenkünstler auf Grund der Prominenz eines gewissen „Puber“ nicht leicht. Keine Häuserwand blieb von seinem Namen verschont.
„Es gab eine sehr schlechte mediale Berichterstattung über Graffiti, auch wegen Puber. Außerdem haben die ÖBB, die Wiener Linien und die Polizei gezielt gegen Sprayer medial Stimmung gemacht“, erklären Paul Hoffmann und Thomas Jöchtl: „Viele Menschen assoziieren Graffiti nur mit Schmierereien auf ihrer Hauswand. Das muss man aber differenziert sehen, weil es findet auch auf legalen Wänden statt.“ Die beiden jungen Männern sind Teil der Szene und sie wolllen das Image der Sprayer verbessern. Aus diesem Grund laden sie diesen Samstag zum „Battle Jam – Austrian Graffiti Competition“. Dabei treten die sechs bekanntesten Teams Österreichs im Sprühen gegeneinander an. Die Gewinner werden von einer Jury ermittelt, ihnen winkt der Pokal für die „Graffiti Crew of the Year“. Schauplatz der bunten Graffitis: DasWerk am Donaukanal. In einer „Chill Out Area“ können die Besucher live dabei mitfiebern, wie die Schriftzüge entstehen.
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Am Samstag (6. August) messen sich Street Artists in Wien bei der ersten Austrian Graffiti Competitioin am Donaukanal. Eine Jury bewertet die Arbeiten. Publikum ist bei freien Eintritt eingeladen, in der Chill Out Area den Sprayern beim einen oder anderen Gläschen bei der Arbeit zuzuschauen und mit den Künstlern zu plaudern.

Ob legal oder illegal, Graffiti findet sich in Wien an vielen Stellen. Einige der Kunstwerke werden schnell übersprüht oder verschwinden ganz aus dem Stadtbild. Die Plattform „Spraycity“ bewahrt diese Werke für die Zukunft.
„Weil die Graffiti-Bilder schnell übermalt werden, ist es wichtig, davon Fotos zu machen. Deshalb ist Spraycity entstanden, um die Kurzlebigkeit und Veränderung der Bilder zu dokumentieren und für die Zukunft zu erhalten“, so Stefan Wogrin, Gründer der Internet-Plattform „Spraycity“ im wien.ORF.at-Interview. Der Kunstgeschichtestudent geht zweimal pro Woche mit seiner Kamera auf die Suche nach neuen Bildern. Diese lädt er dann auf seine Internetseite, um die Bilder für alle zugänglich zu machen.
Während auf „Spraycity“ im Gründungsjahr 2001 nur etwa 100 Fotos online waren, wuchs die Zahl in den darauf folgenden Jahren sprunghaft. Neben tausenden Bildern aus internationalen Städten befinden sich aktuell über 21.000 Bilder aus Österreich, von denen etwa 17.000 in Wien aufgenommen wurden, auf der Plattform. Auch die Zugriffszahlen sind mit der Zeit gestiegen. An Update-Tagen, an denen der Student neue Bilder hochlädt, sind es etwa 2.000 Klicks am Tag.
„Tags“ als Graffiti-Grundform
Graffiti ist aus unserem Stadtbild fast nicht mehr wegzudenken. Selbst an ungewöhnlichen Stellen haben die Sprayer ihre abstrakten Kunstwerke hinterlassen. Das originale Graffiti besteht aber ausschließlich aus Buchstaben. „Die Grundform vom Graffiti ist eigentlich der Tag (engl. tag = Markierung, Etikett), also der Schriftzug mit dem Namen des Sprayers. Auf den baut dann alles auf. Figürliche Elemente sind dann nur Ergänzungen, damit das Ganze auch für andere Personen leichter zugänglich wird“, so Wogrin.
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In Linz und am Attersee haben unbekannte Sprayer großen Schaden angerichtet: In Linz wurden Autos und die Fassade einer Schule und in Attersee mehrere Gebäude besprüht. Dabei wurde immer ein bestimmtes Zeichen verwendet.
Der Buchstabe „E“, eingegrenzt durch zwei abgewinkelte Pfeile: Die Polizei rätselt derzeit, was dieses Zeichen bedeuten soll und ersucht die Bevölkerung um Hinweise. Denn das Zeichen kann auf einen bestimmten Täterkreis hinweisen.
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Presseaussendung der Polizei Kärnten
Ein 14 jähriger Schüler aus dem Bezirk Völkermarkt konnte nach umfangreichen Erhebungen als Graffiti Sprayer ausgemittelt werden, der in den Nachtstunden des 18. Und 19.07.2016 in Gösselsdorf mit seinen Graffitis laut Angaben der Geschädigten erheblichen Schaden verursacht hatte.
Presseaussendung
vom 23.07.2016, 01:11 Uhr
Quelle: www.polizei.gv.at
Unbekannte haben in der Nacht auf Freitag die Wand eines Dornbirner Supermarkts besprüht. Der dadurch entstandene Schaden dürfte laut Polizei mehr als 1.000 Euro betragen. Hinweise sind erbeten.
Die Sprayer haben sich nach Angaben der Polizei an der südseitigen Betonwand des Sparmarktes in der Leopoldstraße ausgetobt. Aufgrund der großen Fläche dürften sie längere Zeit mit dem Anbringen der Graffitis beschäftigt gewesen sein.
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Sie schlugen am Dienstag oder Mittwoch zu: Unbekannte Täter besprühten im Ortsgebiet von Obervellach unter anderem vier Busse mit Farbe. Die Höhe des Schadens ist derzeit nicht bekannt.
In der Zeit zwischen Dienstag und Mittwoch besprühten bisher unbekannte Täter im Ortsgebiet von Obervellach an verschiedenen Tatorten im Umkreis von einigen hundert Metern insgesamt vier Busse, einen Baucontainer, die Holzfassade der Eishalle und die Wände einer Unterführung mit Graffitis
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