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Category Archives: Presse

FIRE AT WILL: FURYONE (mtn-world.com)


Name: FuryOne
Crew: COM KREW(Austria, Germany) & GOL Stars
Location: Vienna
Active since: 2008
Favorite surface: Ghetto bricks
Personal motivation: Since the beginning my personal main motivation is to live Graffiti and also to exercise Graffiti.  For me it  was always important to be a part of this great and unique culture and to contribute to obtain these.

Mehr Fotos hier.

Ertappt: Sprayer verunstalteten U4 (heute.at)

 

Fünf Männer kletterten am Sonntagnachmittag bei der Station Heiligenstadt (Döbling) auf das Bahnhofsgelände, sprayten eine U-Bahn-Garnitur an. Danach knipste das Quintett sein „Kunstwerk“ ab, flüchtete.

Die „Heute“-Redaktion ertappte die fünf auf frischer Tat, alarmierte die Polizei. Trotz eingeleiteter Sofortfahndung fehlt von der Bande jede Spur.
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Neues Graffiti am Donaukanal (kurier.at)

Der französische Fotorealismuskünstler Youri Cansell und sein deutscher Kollege Andreas Pistner im Gespräch.
Wie haben sich Ihre Leidenschaft  für die Graffitikunst und Ihr Können entwickelt?

Andreas Pistner: Noch bevor ich diese Kunstrichtung überhaupt kennenlernte, habe ich Namen für  imaginäre Metalbands erfunden und dann auch Schriftzüge für diese entworfen. Deswegen haben auch meine ersten „Styles“ diesen spitzen Charakter, den man aus dieser Musikszene kennt. Später war ich auf der Fachoberschule für Gestaltung in Würzburg, danach habe ich mein Diplom in Illustration abgeschlossen.
Youri Cansell: Ich bin darin so gut geworden, weil ich versucht habe, jeden Tag dieselbe Motivation und Energie beizubehalten, die mich erst überhaupt einmal an die Wand gebracht hat. Ich wollte mich einfach weiterentwickeln. Sicherlich hat das auch mit Übung zu tun, aber die mentale Einstellung spielt eine große Rolle.
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Ganz legal: Graffiti-Künstler am Werk (kurier.at)

Die Agentur common walls und die Galerie Inoperable vermitteln Künstler, die das Stadtbild mit bunter Farbe neu beleben.
Graffiti kann vieles sein: Aneignung von Raum, ein Ausdruck persönlicher Freiheit, Kunst, mutwillige Zerstörung, politisches Statement oder ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Kaum eine andere Kunstrichtung polarisiert wie diese. Ihre Ursprünge hat sie in den frühen 70er-Jahren. Im Stadtteil Brooklyn (New York) rebellierten Jugendliche gegen die schlechte Wirtschaftssituation und reagierten sich an abgestellten Zügen ab. Frei sein, dem Ego Raum geben und „laut“ den eigenen Namen oder ein Pseudonym in „bombings“ (3-D-Schriftzüge) auf  Flächen bannen, die von vielen gesehen werden, waren ihre Absichten. Das Ziel war und ist bis heute: die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erregen.
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Kunst oder strafbare Schmierereien? (polizei.gv.at)


Zunehmend wird das Erscheinungsbild unserer Städte durch Namenskürzel und Wandbilder, besser als Graffiti bekannt, geprägt. Das Aufsprühen von Graffitis ohne Einwilligung der Eigentümer stellt eine Sachbeschädigung dar. Die Verursacher können straf- und zivilrechtlich belangt werden.
Wer zur Graffiti-Szene gehören möchte, kann Anerkennung und Respekt innerhalb der Gruppe nur durch häufige Darstellungen und Signaturen in der Öffentlichkeit erlangen. Diese werden allein oder in Gruppen mit Farbspraydosen oder Textmarken, bevorzugt an öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden, damit sie für viele Menschen sichtbar sind, angebracht.
Besondere Anziehungskraft üben vor allem die Zugsgarnituren von U- und S-Bahnen aus, weil hier Stromschienen und elektrische Anlagen überwunden werden müssen, obwohl für den Sprayer Lebensgefahr besteht. Ein besonderer „Kick“ in der Graffiti-Szene
Strafbarkeit von Graffiti
Eine Sachbeschädigung gemäß § 125 und 126 Strafgesetzbuch (StGB) liegt vor, wer eine fremde Sache vorsätzlich zerstört, beschädigt, verunstaltet oder unbrauchbar macht.
Wer ohne Zustimmung des Eigentümers an dessen Objekten wie Denkmäler, Hauswände, Parkbänke etc., mit Farbe besprüht, also verunstaltet, ist strafbar. Die Strafbarkeit beginnt mit dem vollendeten 14. Lebensjahr.
Sprayern, die ausgeforscht werden, droht eine Geld- oder Freiheitstrafe bis zu sechs Monaten. Wer aber eine Sachbeschädigung an Wänden öffentlicher Einrichtungen, Denkmälern, Kirchen oder wenn ein Schaden von mehr als 50.000 Euro entstanden ist, begeht, dem droht eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.
Neben den strafrechtlichen Konsequenzen drohen den Sprayern und jenen, die noch nicht das 14. Lebensjahr vollendet haben, auch zivilrechtliche Schadenersatzforderungen.
Kinder und Jugendliche der Graffiti-Szene zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
• Hohes Interesse an Graffiti-Literatur und besucht entsprechende Internetseiten
• Sammelt Graffiti-Bilder und deren Entwürfe
• Schulhefte, Unterlagen und das eigene Zimmer werden mit entsprechenden Signaturen
oder Buchstaben verziert
• Besitzt zahlreiche Sprühdosen und Edding-Stifte
• Spuren von Farbe an Kleidung und Haare
• Sprayer haben oft Handschuhe und Rucksäcke mit Farbanhaftungen

Wenn diese Merkmale auf Ihr Kind zutreffen, dann sprechen Sie mit ihm, um straf- und zivilrechtliche Folgen zu verhindern.
Quelle: www.polizei.gv.at

Graffiti kosten Wiener Linien 3,2 Millionen Euro pro Jahr (kurier.at)

 

Beschmierte Züge müssen mühsam händisch gereinigt werden. Der Aufwand für die Wiener Linien geht aber weit über die Reinigung hinaus. – Foto: /Wiener Linien
Die Kosten für beschmierte Züge sind laut TU-Experten zehn Mal höher als bisher berechnet.
Für die einen ist es Kunst, für die anderen Vandalismus. Für die Wiener Linien sind Graffiti vor allem eines: ein teures Ärgernis.
Jährlich gibt es bei den Wiener Linien zwischen 200 und 300 Vorfälle mit Graffiti, sagt Sprecher Dominik Gries: „Es vergeht kaum eine Woche, bei der wir nicht gemeinsam mit der Polizei einen Graffiti-Täter auf frischer Tat ertappen. Oft können diesenm auch andere Taten nachgewiesen werden.“
Die besprühten Züge müssen aus dem Betrieb genommen und aufwendig gereinigt werden. Den geschnappten Sprayern wurden bisher nur die Reinigungskosten verrechnet. Doch diese Züge müssen auch in die Remise überstellt und Ersatzgarnituren bereitgestellt werden. Laut einer TU-Studie im Auftrag der Wiener Linien kamen die Verkehrsbetriebe im Jahr 2013 so auf Kosten von 3,2 Millionen Euro. Die Reinigungskosten selbst machten mit 307.000 Euro weniger als ein Zehntel aus, den Löwenanteil machten die Kosten für die Ersatzzüge aus.
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Graffiti am Wiener Donaukanal: Kunst oder Schandfleck? (austria.com)

Wer im Sommer den Wiener Donaukanal entlangspaziert, wird auf jeden Fall auf die Graffiti entlang des Flusses aufmersam werden.
Ob Schriftzeichen, kleinere Kritzeleien oder künstlerische Bilder in Übergröße: entlang des Wiener Donaukanals findet man sie alle – die bunten Graffitis. Doch sind die Malereien eine Bereicherung für das Wiener Stadtbild oder Ärgernisse?
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Zwischen Galerie und Gefängnis: Graffitifestival in Wien (diepresse.com)

Das Festival Calle Libre läuft noch bis Sonntag. Eine jahrtausendealte Kommunikationsform wird kommerzialisiert, kritisiert ein Forscher.
Selten ist die Grenze zwischen Kunst und Vandalismus so schwammig wie bei Graffiti. Während der Sprayer Puber für seine „Kunstwerke“ derzeit im Gefängnis sitzt, feiert das Graffitifestival Calle Libre seit Mittwoch bis Sonntag Wien als Hauptstadt der Street-Art.
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Ursprungsform geht verloren
So ist der Wiener Street-Artist Nychos mittlerweile international bekannt, seine Werke gefragt. Er wurde 2010 in London entdeckt. Seine Kunst wird als so wertvoll empfunden, dass das Bundesdenkmalamt seine Werke als schützenswert einstuft und einige seiner Stücke im Veranstaltungszentrum Arena im dritten Bezirk unter Denkmalschutz stellen möchte. Neben Galerien interessieren sich in den letzten Jahren auch größere Museen für die junge Kunstrichtung. Die Kunsthalle im Museumsquartier etwa war eine der ersten größeren Institutionen, die sich der Street-Art annäherte und eine Ausstellung dazu kuratierte.
Der Wiener Graffitiforscher Norbert Siegl steht dieser Kommerzialisierung kritisch gegenüber. „Graffiti ist und war immer eine ganz eigene – wenn nicht die einzige – Form der Kommunikation, die nicht regulierbar war“, sagt der Psychologe, der mittlerweile seit Jahrzehnten die Wiener Sprayerszene wissenschaftlich untersucht. So machte er etwa für seine Dissertation eine Studie zu geschlechtertypischen Kommunikationsstilen bei Toilettengraffiti. In manchen Fällen könnten die bunten Bilder belebend sein, allerdings würde der ursprüngliche Sinn verfälscht. Sozialkritische oder politische Botschaften würde diese neue Kunstform kaum mehr vermitteln – auch die für die Subkultur so typische Provokation sei großteils abhandengekommen.
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Jugendliche Sprayer schlugen doppelt zu (orf.at)

 

Zwei Burschen im Alter von 16 und 17 Jahren haben in der Nacht auf Sonntag im Naturbad Untere Au in Frastanz sämtliche Rollos, Wände und Umkleidekabinen mit Schriftzügen beschmiert. Auch einen Landbus in Göfis „beschrifteten“ sie. Sie werden jetzt angezeigt.

 

Laut Polizeiangaben waren die beiden Burschen in das Freibad in Frastanz eingestiegen und hatten dann ihr Unwesen getrieben. Auf Fotos, die das Naturbad auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte, sind Schriftzüge wie „Ghosts“ (Geister), „Wizard“ (Zauberer) oder „Hello Sir“ zu erkennen. In Göfis nahmen sich die Jugendlichen einen Landbus vor und beschmierten ihn ebenfalls mit Schriftzügen.

 

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„Puber“ angeblich wieder aktiv (diepresse.com)

Ein Jahr nach Verurteilung wegen Sachbeschädigung in Wien soll der Schweizer Sprayer „Puber“ in seiner Heimat die Justiz beschäftigen.
Vor einem Jahr wurde der Schweizer Renato S. in Wien wegen Sachbeschädigung zu 14 Monaten teilbedingter Haft verurteilt. Er war monatelang als Sprayer „Puber“ seinen Schriftzug in Wien angebracht. Nun soll S. wieder aktiv sein – diesmal in der Schweiz. Wie die Boulevardzeitung „Blick“ berichtet, ermittelt auch die eidgenössische Justiz gegen den Zürcher.
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