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Category Archives: Presse

Sachbeschädigung: Prozess um Spiritus und Schmierereien (derstandard.at)

Ein 35-Jähriger soll in seiner Gasse alles mögliche mit einem Lackstift verunstaltet haben. Verurteilt wird er dafür nicht
Wien – Ob Graffiti Kunst oder Vandalismus sind, ist eine nicht unumstrittene Frage. Den Anspruch, kreativ tätig gewesen zu sein, erhebt Pavlin M. allerdings gar nicht. Er gesteht Richterin Stephanie Öner unumwunden, dass ihn ein schwarzer Lackstift mit einer Anklage wegen schwerer Sachbeschädigung vor sie gebracht hat.
„Ich hatte mehr Bier getrunken, als ich vertrage, dann habe ich den gefunden“, sagt er. Was er mit diesem gemacht hat? „Ich kann es mir nicht erklären.“ Er hat nämlich in der Gasse, in der er in Wien-Leopoldstadt wohnt, alles mögliche beschmiert. Mit „BO4“. „Hat das einen Zweck gehabt?“, fragt Öner. „Nein, es war ein äußerst dummer Einfall.“
Er verunstaltete ziemlich alles, was so in der Gegend herumstand. Fenster, Eingangstüren, eine Hauswand, einen Briefkasten, mehrere Autos, ein Verkehrszeichen, einen Kaugummiautomaten. „Haben Sie das dann eigentlich selbst geputzt oder den Geschädigten Geld gezahlt?“, interessiert die Richterin. „Ich habe versucht, die Leute zu erreichen, einige hatten es aber schon reinigen lassen.“
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U4- Waggon besprüht – Sprayer in flagranti ertappt (krone.at)

Die Täter besprühten einen der U4-Waggons mit den Buchstaben “ATS”.
Ein Graffitisprayer ist in der Nacht auf Montag im Wiener Bezirk Döbling beim Besprühen eines U- Bahn- Zugs in flagranti ertappt und festgenommen worden. Securitymitarbeiter konnten den 26- Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten, einem Komplizen gelang die Flucht. Die beiden hatten gegen 2.30 Uhr bei der U4- Endstation Heiligenstadt einen “Silberpfeil”- Waggon der Wiener Linien mehrfarbig mit den Buchstaben “ATS” bemalt.
Die Täter waren laut Polizei mit einem ebenfalls mit Graffiti besprühten Kastenwagen mit deutschen Kennzeichen zum Schienengelände bei der Gunoldstraße gefahren. Dort gelangten sie durch ein Loch im Zaun zu den U- Bahn- Zügen und begannen mit dem Besprühen des Waggons.
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Mehr dazu auch auf vienna.at

 

Wiener-Linien-Zug vollständig beschmiert (orf.at)


(Screenshot: wien.orf.at)
Die Wiener Linien müssen einen Zug, der am Freitag großflächig mit Graffiti beschmiert worden ist, nun händisch reinigen. In der Nacht auf Montag war unabhängig davon ein weiterer Sprayer in Heiligenstatt festgenommen worden.
Rund 400 Mal ist im Vorjahr ein Zug der Wiener Linien mit Graffiti beschmiert worden. Der Schaden beträgt rund drei Millionen Euro, sagte Thomas Kritzner, Sicherheitschef bei den Wiener Linien gegenüber „Wien heute“: „Es sind auch die Scheiben besprüht und die Beklebungen. Und das ist für die Fahrgäste nicht angenehm, wenn wir mit so etwas fahren“.
Waschstraße nicht geeignet
Die Fahrgäste würden die beschmierten Züge aber meist gar nicht zu sehen bekommen. Sie würden eingezogen und müssten dann von Hand – nur mit Besen und einer Anti-Graffiti-Lösung – gereinigt werden. Für die Entfernung von Graffiti sei die Waschstraße nicht geeignet. Die Reinigung dauert deshalb mehrere Stunden, sagte Kritzner.
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Graffitisprayer festgenommen
Erst in der Nacht von Sonntag auf Montag hatte die Wiener Polizei einen 26-jährigen Graffitisprayer festgenommen, der am Bahnhofsgelände in der Gunoldstraße in Döbling gerade dabei war, eine U-Bahn-Garnitur zu besprühen. Der Mann flüchtete, wurde allerdings wenig später angehalten. Eine Verbindung zu den besprühten Zügen, die derzeit von den Wiener Linien gereinigt werden, besteht aber nicht.
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Mit der Lizenz zum Sprayen (tt.com)

Übermalen ist Teil der Graffiti-Kunst. Werden aber aufwändige oder noch unfertige Motive wie sein Tintenfisch beschmiert, zeigt „Lazer“ (unterhalb der Blasius-Hueber-Brücke in Innsbruck) kein Verständnis.
Mit Freiflächen für Graffiti und „Street Art“ will die Stadt Innsbruck die ansässige Szene in legale Bahnen lenken. Am Südende der Klinikbrücke gestalten Künstler Betonwände.
Innsbruck – Sie nennen sich „Crazy Mister Sketch“ und „Lazer“. Ihre richtigen Namen möchten die beiden Künstler lieber nicht öffentlich machen – das sei in der Sprayer-­Szene so üblich. Angst vor einer Anzeige haben sie aber nicht. Schließlich bemalen der 20-jährige Sketch aus dem Stubai und der 21-jährige Lazer aus Inzing Betonwände in Innsbruck legal und nach Absprache mit der Stadt. Auch die ÖBB stellen Flächen zur Verfügung, gemeinsam mit 14 Kollegen durfte Sketch den Fußgängerdurchgang zwischen Sillpark und Pema-Turm gestalten.
Aktuell besprühen er und Lazer mit drei befreundeten Künstlern die Wände der Unterführung am südlichen Ende der Klinikbrücke. Während Sketch seine textlastigen Motive als Graffiti bezeichnet, nennt Lazer seine stilisierten Abbildungen von Tieren „Street Art“.
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Graffiti-Sprayer schlugen in Lienz wieder zu (osttirol-heute.at)

Die Sprayer hinterließen ihre Graffitis auf einem Mehrparteienhaus in der Bezirkshauptstadt Lienz. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Bisher unbekannte Täter sprühten in der Nacht zum Freitag, 24. Juli 2015, drei Graffitis auf ein Mehrparteienhäuser in Lienz. Außenwände, Wände in frei zugänglichen Hausgängen sowie eine Tür zu einem Fahrradkeller wurden besprüht. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt.
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Graffitis steigern den Immobilenwert (wirtschaftsblatt.at)

Für mehrere Tausend Euro werten Immobilienentwickler unschöne Feuermauern auf – durch sogenannte Auftragsgraffiti. Die Nachfrage steigt in Österreich deutlich.
Wien. Auf der Feuermauer eines Wohnhauses in der Wiener Hornbostelgasse prangt ein vier Stockwerke großer Mann im Streifen-Sweater. Er zückt eine Polaroid-Kamera. Seine Fotos, jedes zwei Stockwerke hoch, flattern entlang der Hausfassade davon: ein blondes Mädchen, eine dunkelhaarige Frau mit Kamera, ein Selbstporträt. Das österreichisch-französische Künstlerpaar Jana & JS hat das autobiografische Kunstwerk vor zwei Jahren mithilfe von Hebebühnen angebracht. Auftraggeber war der Immobilienentwickler Jürgen Schnabl, Geschäftsführer der Baudolino Vermögensbeteiligung.
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Graz treibt es bunt: Weg mit den grauen Mauern (kleinezeitung.at)

Internationale Street-Art-Künstler geben Graz unweit des Murradweges einen neuen Anstrich: Den Anfang macht der Argentinier Felipe Pantone. Andrea Rieger
Was im Londoner Trendviertel Shoreditch internationale Stadtflaneure anlockt, lässt auch das Grazer Taggerwerk in der Puchstraße in neuen Farben leuchten: Graffiti und Street-Art. Mit dem Argentinier Felipe Pantone nimmt sich zwischen 24. und 31. Juli eine internationale Szenegröße eine 800 Quadratmeter große Außenwand des Gebäudes vor – beim dritten Livin’- Streets-Festival in Graz.
Fassade des Taggerwerks
Und die Grazer werden Augen machen: Vom Fortschritt der Arbeiten an den Wandbildern können sie sich im Vorbeifahren überzeugen. „Die Wand liegt auf der Rückseite des Taggerwerks, dem Murradweg zugewandt“, freut sich Festival-Organisator Ferdinand Oberbauer darüber, dass Pantones Arbeit vielen ins Auge stechen wird.
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