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Category Archives: Presse

Illegale Poesie: Kunst von Wermke/Leinkauf – Euromaxx (Video)

Die beiden deutschen Künstler Matthias Wermke und Mischa Leinkauf klettern auf Hochhäuser oder surfen in U-Bahn-Schächten und halten dies in Videos und Fotografien fest. Riskante Aktionen, für die sie schon mit renommierten Kunstpreisen ausgezeichnet wurden. Die Galerie Senn in Wien zeigt Arbeiten des Künstlerduos in einer neuen Ausstellung.
Quelle: youtube

Maulwurf-Kunst im Wiener Untergrund (thegap.at)

Könnte ein unterirdisches Kinderzimmer in einer Wiener U-Bahn-Station tatsächlich existieren, ohne dass es jemand merkt? Offenbar ja. Der verantwortliche Künstler im Interview über das Projekt und seine Absichten.
Mitten in einem ungenutzten Betriebsraum der Wiener Linien, in einer Station der U3, wurde vor zwei Jahren ungeachtet der Öffentlichkeit ein komplettes Kinderzimmer eingerichtet, dokumentiert und anschließend abgeschlossen. Seitdem wurde es nie wieder von den bisher unbekannten Verantwortlichen aufgesucht. Ob es gefunden und von den Wiener Linien verschwiegen wurde, ob es unentdeckt bleibt, oder ob es gar ein Fake ist, bleibt erst mal ausständig. Ein Video zeigt unkommentiert den vermeintlichen Weg zum Zimmer und das Rauminnere. Gemütlich sieht anders aus.
Die anonyme Person hinter dem Projekt spricht im Interview über die Auswahl des Raums, mögliche Illegalitäten und Andeutungen auf die tragischen Entdeckungen, die in den vergangenen Jahren in Österreich gemacht wurden.
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Urbane Streetart hautnah erleben (vorarlbergernachrichten.at)

Künstler malen derzeit in der Alten Seifenfabrik in Lauterach und stellen ihre Werke vor.
Lauterach. (VN-lip) Das DCC, kurz für Drippin Color Collective, bietet vielen verschiedenen Graffiti- und Streetart- Künstlern eine Plattform, um ihre Werke zu präsentieren. Die Austellung in der Alten Seifenfabrik in Lauterach ist ihr neuestes Projekt. Bis zum 16. August werden Kunstwerke aus der urbanen Szene Österreichs wie auch aus dem Ausland vorgestellt. Bemalte Skateboards, Modellzüge oder Holzkunst werden präsentiert.
Gleichzeitig wird live vor Ort gemalt. Bei schönem Wetter sind die Spraydosen gezückt, und Besucher können hautnah erleben, wie ein Graffiti entsteht. Gesprayt wird auf eine Folie, die auf Leinwände gespannt ist: „Das ist eine relativ neue Technik und praktisch, wenn es nicht genug Wände gibt, die man legal bemalen darf“, erklärt Fabian Hämmerle, einer der Organisatoren. Der Dornbirner hat mit Christian Kopeinig zusammen die Plattform auf die Beine gestellt. „Wir malen selber und wollten diese Werke auch ausstellen. Das haben wir dann selber in die Hand genommen“, erklärt Hämmerle.
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Modernes Sgraffito im Bobo-Bezirk (derstandard.at)

Kunstkollektiv bemalte Miethausfassade
Wien – Für Niklas Worisch sind es mehr als nur Bilder an der Wand: Die Fassadenbemalung in der Wiener Burggasse 98, also im Bobo- und Hochmietenbezirk Neubau, solle ein Signal zum Ankurbeln der lokalen Kreativencommunity setzen, wünscht sich der Kunststudent: „Zwar stehen in der Burggasse immer mehr Straßenlokale leer, aber immer noch gibt es viele Werbeagenturbüros und Kunstateliers in der Gegend. Deren Inhaber und Mitarbeiter möchte ich gern vernetzen.“
Zu diesem Zweck hat Worisch ein Zeichen gesetzt: Er ließ den Graffitikünstlern der Irga-Irga-Crew (bestehend aus den Künstlern Knarf, Mafia und Freshmax) auf der straßenseitigen Fassade des zweistöckigen, 1910 erbauten Mietshauses freien Gestaltungsraum. Als Miteigentümer der Immobilie, die praktischerweise genau außerhalb der Stadtbilderhaltungszone steht, habe er das Recht dazu, betont Worisch. In der Zone haben Besitzer die Auflage, ihr Haus möglichst originaltreu zu erhalten.
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Sachbeschädigung durch Graffiti in Feldkirchen (www.polizei.gv.at)

Presseaussendung der Polizei Kärnten
Sachbeschädigung durch Graffiti in Feldkirchen
Ein bisher unbekannter Täter beschädigte in der Nacht auf den 11.08.2014 eine auf dem Bahnhof in Feldkirchen abgestellte Zugsgarnitur, indem diese auf einer Länge von ca. 30 Metern mit Graffiti besprüht wurden.
Der ÖBB entstand dadurch ein Schaden in der Höhe von mehreren tausend Euro.
Presseaussendung
vom 11.08.2014, 09:01 Uhr
Quelle: www.polizei.gv.at

Zwei Graffiti-Sprayer in Wien verhaftet (oe24.at)

U-Bahn-Waggons auf zehn Meter Länge verschandelt: Auf frischer Tat ertappt.
Die Wiener Polizei hat in der Nacht auf Samstag zwei Graffitisprayer in Döbling festgenommen. Die beiden 22 Jahre alten Männer waren gegen 1.00 Uhr von Angestellten einer Sicherheitsfirma beim Besprühen einer U-Bahngarnitur auf dem Gelände des Betriebsbahnhofs Wasserleitungswiese beobachtet worden. Die Securitys hielten das Duo bis zum Eintreffen der Polizei fest, berichtete die Exekutive.
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Mit der Dose gegen alle (zeit.de)

Sprayer riskieren hohe Strafen. Dennoch können manche nicht von ihrer Guerillakunst lassen
Der Justizwachebeamte stützt sich lässig auf seinen Schlagstock und gähnt in Richtung der Publikumsbänke. Die Verhandlung ist auch wirklich ermüdend. Stundenlang liest ein braun gebrannter, dicklicher Mann aus einem Aktenordner Zahlen vor: 1.600 Euro, 3.845 Euro, 2.438 Euro. Dazu deutet er auf Schwarz-Weiß-Fotos von verschnörkelten Schriftzügen, für die jemand viel Geduld aufgewendet haben muss, um sie auf U-Bahn-Waggons und Mauern zu sprühen. „T-Bag“ steht auf den meisten zu lesen, zu Deutsch: Teebeutel. Man kann das originell finden.
„Künstlerische Elemente“ erkennt auch Richterin Martina Frank in den Schriftzügen, sogenannten Tags. Kraft ihres Amtes subsumiert sie die Graffiti jedoch unter Paragraf 126, Absatz 2 des Strafgesetzbuches: schwere Sachbeschädigung.
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Sprayer kämpfen um ihre „Rosi“ (kleinezeitung.at)

Im Oktober wird für 400.000 Euro eine neue Einfahrt für die Kärntner Messen gebaut. Nach Bauende gibt es dann, wie berichtet, auch von der Rosentaler Straße aus eine Zufahrt für Autos und Lastwagen zum Klagenfurter Messegelände. Der Haken: Die Straße soll dort entstehen, wo sich ein rund 25 Meter langes Gebäude der Messe befindet. Das muss deshalb großteils dem Vorhaben weichen.
Diese Entscheidung stößt auf Empörung. Ist doch die „Rosi“, wie das Gebäude in der Graffiti-Szene genannt wird, seit 1998 ein Fixpunkt für Sprayer. Die Fläche ist eine der wenigen legalen Wände und wurde schon von weltweit bekannten Graffiti-Größen wie Frau Isa und Nychos besprüht. Verständlich, dass der Klagenfurter Graffiti-Künstler David Holzinger alias edelekel gegen das Projekt mobilmacht. Für ihn ist die „Rosi“ das Aushängeschild der Klagenfurter Streetart-Szene. Mit einer Petition auf Facebook kämpft der 27-Jährige für den Erhalt der ältesten Graffiti-Fläche der Stadt.
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Mehr Graffiti-Flächen für Klagenfurt gefordert (meinbezirk.at)

Einzige legale Graffiti-Fläche in Klagenfurt soll abgerissen werden. Suche nach Ersatz läuft. Petition gestartet.
INNENSTADT. David Holzinger ist auch als „edelekel“ bekannt. Welche Tätigkeit hinter diesem Künstlernamen steckt, wird schon klar, wenn man sich die Hände von Holzinger ansieht: Sie sind mit einer feinen Sprühlack-Schicht überzogen. Holzingers neuestes Graffiti-Werk prangt an einer Mauer entlang des Messegeländes in der Rosentalerstraße. Die Botschaft, Cäsar, der vor einem leeren Kolosseum sitzt und mit dem Daumen nach unten zeigt, ist eine Metapher, die auch für die Graffiti-Wand selbst steht. Denn im Herbst soll sie abgerissen werden.
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Die Petition gibt es hier.

Rettet die „Rosi“ – letzte legale Graffiti-Wand in Klagenfurt am Wörthersee (change.org)

change.org

Nach der Herbstmesse 2014 soll die alte Werkstätte und Lagerfläche auf der Westseite der Kärntner Messen, welche als Graffiti-Wand genützt wird, abgerissen werden. Der Zweck dieses Vorhabens dient einer 120 Meter langen und 8 Meter breiten neuen Zufahrt zum Messegelände. Die Kosten dieses Bauvorhabens werden auf rund 400.000€ geschätzt. (vgl. http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/3594206/neue-messe-einfahrt-geplant.story zugriff am 02.08.2014)
Die Außenwand der alten Werkstätte (genannt „Rosi“) zeigt auf die Rosenthaler Straße stadteinwärts und gilt seit 1998 als erste freie Fläche für Kunst in Kärnten und ist mittlerweile die einzige Wand, welche von der Landeshauptstadt Klagenfurt in Kooperation mit den Kärntner Messen zur Verfügung gestellt wird.
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Mehr Infos hier.