Auch eine Woche nach dem Schuldspruch Pubers, der für die Medien und die Öffentlichkeit als Verschandel-Staatsfeind Nummer 1 herhalten musste, bleiben viele Fragen ungeklärt. „Warum schmiert der da an den Wänden rum?“, „Ist das überhaupt Kunst?“ und „Was sagt eigentlich seine Mutti dazu?“ sind nur ein paar der Fragen, die das Unverständnis gegenüber Puber verdeutlichen.
Zum Glück ist mein Freund und Dauer-Sunny-Boy Hannes der größte Puber-Fan des ganzen Universums. Hannes ist so großer Fan, dass er Puber tausend Euro zahlen würde—also, wenn er überhaupt wüsste, wie er an Puber rankommt—, damit er einfach nur seinen Tag über alte, ebenfalls tausende Euro wertvolle Gemälde im Anwesen seiner Großeltern klatscht—aber was sind schon tausend Euro, wenn man sich einen persönlichen Traum verwirklichen kann? Eben.
Gemeinsam mit Hannes bin ich der Frage „Was will und macht dieser Puber eigentlich?“ nachgegangen und liefere nun unseren gemeinsamen, erleuchtenden Erklärungsversuch—in Wirklichkeit sagen wir euch aber nur das, was ihr alle schon wisst, weil ihr ja auch schon 1000 mal Style Wars gesehen habt, nämlich das Offensichtliche.
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Category Archives: Presse
Gerichtsmedizinisches Gutachten schließt behaupteten Steinwurf durch Mitarbeiter der Wiener Linien aus – 28-Jähriger dürfte gestolpert und auf Geleise gestürzt sein
Wien – Ein auf frischer Tat ertappter Sprayer, der Ende April beim Versuch, vor Mitarbeitern der Wiener Linien davonzulaufen, zu Sturz gekommen war und lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten hatte, ist nicht von einem Stein getroffen worden. Zu diesem Ergebnis kommt das nun vorliegende gerichtsmedizinische Gutachten. Fremdverschulden ist demnach auszuschließen.
Der 28-Jährige war in der Nacht auf den 24. April 2014 im Bahnhof Hütteldorf beim Anbringen von Graffiti erwischt und von Mitarbeitern der Wiener Linien der Polizei übergeben worden. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme um 2.00 Uhr in der Früh wies er eine tiefe Wunde im rechten Schläfenbereich auf. Der Mann, der zunächst noch ansprechbar war, behauptete, er sei mit einem Stein beworfen und getroffen worden.
Diese Darstellung ist nun endgültig vom Tisch, nachdem bereits Zeugen den Steinwurf dementiert und der Polizeibericht einen solchen ausgeschlossen hatte. Laut Gutachten dürfte der 28-Jährige beim Versuch, sich seiner Anhaltung zu entziehen, im Davonlaufen über seine linke Schulter zurückgeblickt haben. Dabei kam er ins Stolpern, verlor das Gleichgewicht und stürzte auf die Geleise, wobei er mit voller Wucht mit dem Kopf aufprallte – just auf eine massive Schraube aus Stahl, deren Abdruck noch knapp über dem rechten Ohr des Mannes zu sehen war.
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Mehr dazu hier:
– krone.at
– diepresse.com
– kurier.at
– vienna.at
Eggenberg, Graz: Am 29. Juli 2014 zwischen 2.00 und 4.00 Uhr früh besprühten unbekannte Täter Waggons wobei mehrere Tausend Euro Schaden entstand.
Durch unbekannte Täter wurden in den Nachtstunden drei Waggons auf einem Bahnhof großflächig mit Graffiti besprüht. Es entstand ein Sachschaden von über dreitausend Euro.
Presseaussendung
vom 29.07.2014, 13:19 Uhr
Quelle: www.polizei.gv.at
Tolle Aktion im Klieberpark: Die Grünfläche neben der Wiedner Hauptstraße bekam ein neues Schmuckstück aufgesprayt. Graffitikünstler OHM lud zum gemeinsam mit der Parkbetreuung Margareten organisierten Graffiti-Workshop, an dem interessierte Jugendliche teilnahmen.
Auf Bitte von SP-Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery , die die Aktion unterstützte, gestaltete OHM dieses Graffiti (Foto).
Quelle: meinbezirk.at
Security-Mitarbeiter beobachteten in der Nacht auf Sonntag drei Graffiti-Sprayer beim Besprühen einer U-Bahngarnitur auf einem Bahngelände in Wien-Döbling.
Gegen 04.00 Uhr entdeckten die Mitarbeiter einer Security-Firma drei Unbekannte auf dem Bahngelände im 19. Bezirk und verständigten die Polizei. Anschließend verfolgten sie das Trio bis zu einem abgestellten Fahrzeug in der Boschstraße und versperrten sie den mutmaßlichen Tätern bis zum Eintreffen der Exekutivbeamten den Weg.
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In der Schweiz stieß die sofortige Freilassung des Rekord-Sprayers auf Unverständnis.
Mit Spannung hatten die Schweizer nach Wien auf den Prozess gegen den Rekord-Sprayer „Puber“ geblickt. Denn auch in Zürich soll Renato S. (30) über Jahre Dutzende von Häusern mit seinem Schriftzug verschandelt und einen gewaltigen Sachschaden angerichtet haben. Als dann im Straflandesgericht das Urteil von 14 Monaten (vier unbedingt) gefallen war, trat bei den Eidgenossen Ernüchterung ein. „Ein mildes Urteil“, schrieben die Schweizer Medien unisono. Das Urteil kassierte Renato S. für 100 nachgewiesene Delikte in Wien.
Verstört zeigten sich die Nachbarn aber vor allem davon, dass der Angeklagte trotz Verurteilung umgehend auf freien Fuß gesetzt wurde. Durch seine sechsmonatige U-Haft hatte er die unbedingte Strafe bereits verbüßt, bekam direkt im Gerichtssaal seine Papiere und ging. Die restliche Strafe wurde zur dreijährigen Bewährung ausgesetzt.
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Mehr dazu auch hier und hier.
Der Schweizer Sprayer „Puber“ ist am Donnerstag wegen schwerer Sachbeschädigung zu 14 Monaten Haft, davon vier Monate unbedingt verurteilt worden. Er soll in Wien mehr als 230 Mal den Schriftzug „Puber“aufgesprüht haben.
In mühsamer Kleinstarbeit ist Richter Wilhelm Mende am zweiten Verhandlungstag von 9.30 Uhr bis zum späten Nachmittag alle Fakten akribisch durchgegangen, die dem Schweizer Graffiti-Sprayer zur Last gelegt werden. Kritisiert wurde vom Verhandlungsleiter die Arbeit der Ermittlungsbehörden: „Ich muss hier dreifache Buchführung machen, ist ja nicht so.“ Noch heute sollte ein Urteil gefällt werden.
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Urteilsverkündung
Renato S. ist schuldig, der Schaden übersteigt aber nicht die 50 000 Euro. Der Richter zäht nun die Schadensbeträge auf, was ziemlich langwierig ist.
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