STIMME RUSSLANDS Graffiti mal als Brücke zwischen zwei Kulturen. Unter diesem Motto lässt wohl das Österreichische Kulturforum vier österreichische Künstler die Fassade eines Zentralbaus in der russischen Uralstadt Magnitogorsk bemalen. Warum gerade diese Stadt und was der österreichische Graffiti-Berg eigentlich erreichen soll, erklärt Direktor des Österreichischen Kulturforums in Moskau, Simon Mraz.
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Category Archives: Presse

Point of no Return
Bildband zur Graffitikultur
Hardcover / 218 Seiten / über 400 Farbfotos
Limitierte Auflage von nur 100 Stk.



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Via: ilovegraffiti.de
Der Umbau des Kardinal-Nagl-Platzes ist im Juli 2014 abgeschlossen
Seit April laufen die Umgestaltungsarbeiten am Kardinal-Nagl-Platz auf Hochtouren. Jetzt konnte bereits ein Teil seiner Bestimmung übergeben werden. Die „Wiener Wand“, eine eigene Graffiti-Wand für künstlerische Sprayer, ist ab sofort in Betrieb. „Diese Idee stammt aus dem Schülerparlament und von Vorschlägen der Kids des Jugendzentrums come2gether“, berichtet SP-Bezirkschef Erich Hohenberger.
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Gleich zwei Veranstaltungen sind in dieser Woche in Wien der Street-Art- und Graffiti-Kultur gewidmet. dieStandard.at hat die Frauen in dieser männerdominierten Szene aufgespürt
In der letzten Maiwoche widmet sich der Aktionsradius Augarten im zweiten Wiener Gemeindebezirk „Urbanen Bewegungen“ zwischen Subversivität und Kommerz. Diese Woche sind gleich zwei Veranstaltungen dem Thema Street Art und Graffiti gewidmet. Eine Podiumsdiskussion beschäftigte sich mit der Entwicklung von Kunst im öffentlichen Raum seit 1825, als der 25-jährige Wiener Hofkammerbeamte Joseph Kysalek auf einer viermonatigen Reise die Kronländer mit seinem Namenslogo verzierte.
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Voitsberg/Köflach/Bärnbach, Bezirk Voitsberg: Beamten der Polizeiinspektion Voitsberg gelang es, einen 22-jährigen Weststeirer auszuforschen, der im Zeitraum vom 21. Dezember 2013 bis zum 1. Mai 2014 insgesamt 28 Objekte mit diversen Buchstabenschriftzügen besprühte. Ein 23-jähriger Weststeirer half ihm bei zwei Sprühaktionen.
Am Nachmittag des 1. Mai wurden die beiden Männer von der Polizei auf frischer Tat betreten.
Im genannten Zeitraum wurden unter anderem Außenfassaden von Häusern, Brückenpfeiler, Brücken, eine Trafostation, eine Anhängerplane, ein Fahrzeug und Fußgängerunterführungen in Bahnhöfen besprüht.
Der entstandene Sachschaden beträgt ungefähr 23.000 Euro.
Als Motiv gab der Hauptverdächtige an, dass Graffiti seit seinem 16. Lebensjahr auf ihn eine besondere Faszination ausübe.
Die beiden Verdächtigen werden angezeigt.
Presseaussendung
vom 28.05.2014, 09:50 Uhr
Quelle: www.polizei.gv.at
Otto Girsch will kahle Stellen und Rollbalken in der Josefstadt bemalen.
JOSEFSTADT. Otto Girsch ist ein Multitalent: Er malt, sprayt, zeichnet und gestaltet Bühnenbilder. Aktuell hat der 32-Jährige, der in der Josefstadt aufgewachsen ist und hier nach wie vor lebt, die Auslage im Kaufhaus Steffl in der Kärntner Straße gestaltet. Nun möchte er mit seiner Kunst auch die Josefstadt bereichern.
„Ich bin mit meinen Kindern viel im Bezirk unterwegs. Dabei fallen mir immer wieder kahle Stellen oder hässliche Rollbalken auf“, sagt er. Diese möchte er gerne gestalten, um mehr Lebendigkeit in die Josefstadt zu bringen. „Ich habe bereits Konzepte dazu, die ich gerne realisieren würde“, betont Girsch.
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Presseaussendung der Polizei Kärnten
Sachbeschädigung durch Graffiti in Köttmannsdorf
Bisher unbekannte Täter haben in der Zeit vom 23. bis zum 26. Mai 2014 die Fassade des Bauhofes der Gemeinde Köttmannsdorf, Bez Klagenfurt, auf der nördlichen Seite auf einer Länge von ca. 25 Metern und der westlichen Seite auf eine Länge von ca. 6 Metern mit schwarzer und blauer Farbe besprüht.
Der dabei entstandene Gesamtschaden beträgt mehrere Tau-send Euro.
Presseaussendung
vom 26.05.2014, 13:12 Uhr
Quelle: www.polizei.gv.at
Ein Writer liegt im Koma, mehrere andere sitzen in U-Haft. Die Verfolgung von Graffiti ist fast so alt wie die Ausdrucksform selbst.
Seit 24. April liegt ein 28-jähriger Graffiti-Writer mit einem Schädelbasisbruch im künstlichen Tiefschlaf. Er hatte gemeinsam mit einem weiteren Sprayer eine U-Bahngarnitur bemalt und wurde dabei von zwei Mitarbeitern der Wiener Linien gesehen.
Die Writer ergriffen die Flucht – einer entkam, der andere stürzte. Bevor er im Spital das Bewusstsein verlor, soll er den Ärzten noch gesagt haben, dass ihm Steine nachgeworfen wurden, die ihn am Kopf verletzten. Die Polizei sagt, dass die Wunden auch von einer der Befestigungsschrauben auf den Trassen stammen könnten.
Nicht im Spital, sondern im Gefängnis befindet sich Puber – und zwar seit Anfang März, also bereits über zwei Monate lang. Der Schweizer ist aber nicht der einzige Writer, der zur Zeit in Österreich in U-Haft sitzt. Die erste polizeiliche Sondertruppe für die Verfolgung von Graffiti-Sprayern wurde in Wien schon Ende der achtziger Jahren gegründet, und seit damals wurde das Mittel der U-Haft auf Writer angewandt.
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Presseaussendung der Polizei Kärnten
Unbekannter Täter besprühten in der Zeit zwischen dem 15.05.2014 Uhr und dem 20.05.2014 die Wände der Fußgängerunterführung am Bahnhof Warmbad mit den Schriftzügen „UF 97“, „Ultras 97“, „Eintracht Frankfurt Ultras“ und „SGE“ in roter und grüner Farbe.
Der Schaden zum Nachteil der ÖBB – Immobiliengesellschaft beträgt € 1.500,-.
Presseaussendung
vom 21.05.2014, 19:45 Uhr
Quelle: www.polizei.gv.at
Diskussion geht weiter / Fassade in der Domgasse muss wahrscheinlich wiederhergestellt werden. Aber: NV will Farbe an anderen Zugängen.ST. PÖLTEN / Das Graffiti in der Domgasse polarisiert weiter. Das zeigen auch die Leser-Kommentare zum Artikel der Vorwoche. Von „endlich ein kleiner Schritt wirklich ,europäisch‘ zu sein“ (Weltenklang-Chef Dietmar Haslinger) bis zur „Degradierung der Künstler zu Kulturbarbaren“ reicht das Meinungsspektrum (beim Online-Voting sind 62 Prozent für die Erhaltung). Die Entscheidung liegt weiter beim Denkmalamt, das zum laufenden Verfahren aber keine Auskunft geben will. Verhandelt werde aber, sagt Auftraggeber Manfred Wohlmetzberger, Chef der NV-Immobilien: „Wir sind in Kontakt und versuchen, eine befristete Bewilligung zu erwirken.“ Die Fassade soll zumindest ein Jahr erhalten bleiben.

