Ein Interview mit FRESH MAX von der IRGA IRGA Crew gibt es hier.
Category Archives: Presse
Der Linzer Hafen wurde in letzter Zeit von international renommierten Street Artists besucht, die dort großflächige Bilder auf Fassaden alter Industriegebäude gemalt haben.
Der Linzer Hafen ist eigentlich kein klassisches Ausflugsziel, wenn man in der oberösterreichischen Hauptstadt verweilt. Abgesehen vom Posthof, wo regelmäßig Konzerte stattfinden, gibt es nicht viele Attraktionen in dieser hauptsächlich von Industrie- und Bürogebäuden geprägten Gegend.
Seit einiger Zeit steht mitten im Hafengebiet, direkt am Donauufer, ein aus alten Frachtcontainern gebauter „Bürokomplex“, das so genannte Boxxoffice. Dort werden zum Beispiel die Bubble Days organisiert, die gleich dahinter auf einer großen Wiese stattfinden.
Graue Wände sind langweilig
Leonhard Gruber arbeitet im Boxxoffice und schaut von seinem Bürofenster direkt auf die grauen Industriegebäude gegenüber. Gelangweilt vom tristen Grau hat er irgendwann beschlossen, Farbe in den Linzer Hafen zu bringen. Nach konstruktiven Gesprächen mit der Linz AG hat er die Genehmigung für das Bemalen diverser Wände bekommen. Im Rahmen der „Bubble Days“ wurden so in den letzten Jahren regelmäßig internationale Street Art- und Graffiti-Künstler nach Linz eingeladen: Der Startschuss für die „Hafen Galerie“, so der Arbeitstitel des Projekts.
(…)
weiterlesen auf fm4.orf.at
Der Hip Hop-Film „Style Wars“ ist vieles, Dokumentation, Bestandsaufnahme, Kultfilm. Doch mittlerweile auch schon über 30 Jahre alt. Zwei Künstler haben eine Fortsetzung gedreht. Ohne Budget, ohne Produktionsteam, dafür mit Camcorder, unfassbar naiv-lustiger Herangehensweise und viel Liebe. Ein Treffen in Prag.
„Und da willst du wirklich hin?“ fragt mich die Rezeptionistin mit zwei hochgezogenen Augenbrauen und der ungläubigsten, ihr möglichen Physiognomie in tschechischem Englisch. Verwirrung. Peinlichkeit. Scham. Errötetes Gesicht. Ich bin doch kein Sextourist! Ich hatte die beiden Regisseure von „Style Wars 2“ – Veli & Amos – ob meinerseits nicht vorhandener Prag-Kenntnisse bloß um die Auswahl einer geeigneten Interviewlocation gebeten. Ruhig und hell bitte.
Sie schlugen die Ve Smečkách vor.
Für einen Wiener ist das gefühlt äußerer Gürtel, der Weg zur Pratersauna und Brunnerstraße zusammen mal drei genommen. Die sogenannten Promoter, von denen man als Tourist – wenn ohne weibliche Begleitung unterwegs – gelegentlich angesprochen wird, sind hier allgegenwärtig. In der zentral gelegenen Seitenstraße versuchen sie inständig, Kundschaft in das Entrée ihres Etablissements zu bugsieren. In diesem Moment – die richtige Hausnummer suchend – beginne die Zweifel an der Echtheit des geplanten Interviews und meiner Profession.
Doch bald ist die richtige Haustür tatsächlich gefunden – sogar mit provisorisch angebrachtem Veli & Amos Türschild. Es handelt sich um eine Prager Wohnung von Freunden erzählen sie später. Veli & Amos – eigentlich in Zürich und Maribor lebend – sind selbst sind nur einige Tage hier. Danach geht es für sie weiter in die nächste Stadt, zur nächsten Premiere, ins nächste Programmkino.
(…)
weiterlesen auf thegap.at
Gestaltung / NV-Passage ziert ein buntes Graffiti. Das Denkmalamt erwartet, dass es entfernt wird.ST. PÖLTEN / Für einen Farbklecks in der Innenstadt hat die neue Fassadengestaltung des Domgassen-Eingangs des NV-Centers gesorgt – aber auch für Diskussionen. NV-Immobilienchef Manfred Wohlmetzberger hält fest: „Wir haben uns das Ganze lange überlegt.“
Monte Hegro-Boss Daniel Zinner ist sicher, dass die Fassade gefällt: „Viele sind auf mich zugekommen und haben sich begeistert gezeigt.“ Die Optik füge sich auch toll in die Innenstadt ein. Laut Wohlmetzberger habe sich auch der Bürgermeister über die neue Gestaltung gefreut. Und der Werbeeffekt sei groß, betont Zinner: „Das NV-Center ist belebter denn je.“ Davon soll auch die Kunstausstellung im NV-Center ab 22. Mai profitieren.(…)
Hausbesitzer, Stadt, Asfinag und ÖBB kämpfen gegen Sprayer, die immer mehr Unterführungen und Fassaden im Raum Klagenfurt beschmieren. Im Ernstfall droht Tätern Haft.
Wirres Gekrakel, Schriftzüge, Namenskürzel: Kaum eine Fassade, Unterführung, Zaunsockel oder Mauer in Klagenfurt bleibt im Laufe ihres Daseins von Schmierfinken verschont, die sich – mehr oder weniger gekonnt – darauf verewigen. Dass es sich hierbei um Sachbeschädigung handelt, dürfte vielen wohl egal sein.
Den jeweiligen Hauseigentümern nicht. Neben zahlreichen Privatpersonen hat auch die Stadt regelmäßig mit beschmierten Haus- und Geschäftsfassaden zu kämpfen. „Die Reinigung ist jedes Mal mit hohen Kosten und hohem Aufwand verbunden“, ärgert sich Reinfried Oblasser, Chef der Immobilienverwaltung der Stadt, der eng mit Streetworkern zusammenarbeitet. Diese reinigen die Flächen mit Jugendlichen, die zum Teil für gemeinnützige Arbeit verurteilt worden sind. „Es helfen auch andere junge Leute mit, die fünf Euro pro Stunde bekommen“, erzählt Streetworkerin Brigitte Maurer. Sie bekomme ab und zu Anfragen von Privaten, die um Hilfe bitten. Auch diesen Sommer wird das Arbeitsprojekt der Streetworker fortgeführt – unter anderem am Lendkanal, wo die Mauern und das Häuschen für die Regulierung des Wasserstandes angesprayt worden sind.
(…)
weiterlesen auf kleinezeitung.at
„In der österreichischen Medienlandschaft wurde in der letzten Woche massiv gegen Graffiti-Sprayer gehetzt. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit liegt dabei das Schicksal von David A., der seit der Nacht des 24. April im Koma liegt. Ihm ist diese Sendung gewidmet.“
Den Radiobeitrag dazu gibt es hier.
Spendenaufruf für David A. der im Koma liegt (lolligo.net)
„Wir haben David (28 Jahre, Vater einer 2-jährigen Tochter) als jungen, ehrlichen und engagierten Menschen mit einem starken sozialen Gewissen, und einem unbändigen Gerechtigkeitssinn im Kindercafé Lolligo kennengelernt. Wir wissen nicht, was in der Nacht zum 24. April 2014 in Hütteldorf genau passiert ist, die Vorgänge sind Gegenstand eines laufenden Gerichtsverfahrens, es gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung. Fakt ist aber: David liegt seither mit multiplen Verletzungen und Schädel-Hirn-Trauma im Koma und schwebt in akuter Lebensgefahr. Der Verdacht steht im Raum, dass Mitarbeiter der Wiener Linien ihn aus Selbstjustiz heraus gesteinigt haben, weil er versucht hat, eine U-Bahn anzumalen. Sein Anwalt spricht von möglichen Reinigungskosten in der Höhe von 300-500 Euro und sagt lt. Zeitung:
„Mein Mandat hat im Spital noch erzählen können, dass er mit Steinen aus dem Schotterbett beworfen und getroffen worden ist. Dann erst sei er zu Boden gegangen.“
Wir hoffen inständig, dass dies nicht Davids letzte Worte waren und wünschen ihm viel Kraft, auf dass er bald wiederansprechbar sein wird.
Team Lolligo
Spenden für Mietfortzahlungen, Anwalts- und Gerichtskosten, künftige Therapien etc. bitte an:
Lolligo
IBAN: AT71 1400010010036203
BIC: BAWAATWW
Kennwort: David A.“
Die Wiener Linien sollen für die schweren Verletzungen von David A. zahlen.
Ob der Mitarbeiter der Wiener Linien einen Stein nach dem flüchtenden Graffiti-Sprayer David A. geworfen hat, ist weiterhin unklar – es steht Aussage gegen Aussage. Fakt ist aber, dass der 28-jährige Familienvater seit dem Vorfall am 24. April im künstlichen Tiefschlaf in einem Wiener Spital liegt. Er hatte gemeinsam mit einem weiteren Sprayer in der besagten Nacht eine U-Bahngarnitur besprüht und wurde dabei von zwei Mitarbeitern der Wiener Linien gesehen.
Die Sprayer ergriffen die Flucht über die Gleise in Wien-Hütteldorf. Während sein Freund entkommen konnte, stürzte David A. auf die Gleise und wurde von den Öffi-Mitarbeitern eingeholt. Weil er zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr richtig sprechen konnte, kam er sofort ins Krankenhaus. Diagnose: Doppelter Schädelbruch, Jochbeinbruch und Gehirnblutungen. Bevor er das Bewusstsein verlor gab er gegenüber der Ärztin noch an, dass das Öffi-Personal bei der Flucht Steine nachgeworfen hat, die ihn am Kopf so schwer verletzten. Im Polizeibericht steht aber, dass die Verletzung von einer der Befestigungsschrauben auf den Trassen stammen könnte – die Wunden würden zur Größe der Schrauben passen. Doch selbst wenn das stimmt, werden die Wiener Linien mit einer Schadenersatzklage rechnen müssen, sagt der Anwalt von David A., Michael Vallender.
(…)
weiterlesen auf kurier.at
Jener Graffitisprayer, der vor rund zwei Wochen beim Bahnhof Hütteldorf auf frischer Tat ertappt wurde, schwebt in Lebensgefahr.
Das Video dazu gibt es hier.
„Wiener-Linien-Mitarbieter haben mich mit Steinen beworfen.“Es ist ein schockierender Vorwurf, den David A. (28) macht, kurz bevor er das Bewusstsein verliert: „Wiener-Linien-Mitarbieter haben mich mit Steinen beworfen.“ Nur Minuten später fällt der junge Vater einer zweijährigen Tochter ins künstliche Koma. Ob er daraus jemals wieder aufwachen wird, ist laut Medizinern derzeit unklar. Jetzt ermittelt die Polizei.
Graffiti-Schaden soll sich auf 500 Euro belaufen
Was war passiert? In der Nacht auf 24. April sprühte David A. beim Bahnhof Hütteldorf Graffiti. Gegen 2 Uhr erwischten ihn zwei Wiener-Linien-Mitarbeiter. Der Sprayer rannte davon.
„Mein Mandant hat höchstens einen Schaden von 300 bis 500 Euro Reinigungskosten angerichtet“, sagt Rechtsanwalt Michael Vallender im ÖSTERREICH-Gespräch.
Trotzdem sollen die Mitarbeiter der Wiener Linien hart durchgegriffen haben – zu hart? Fest steht: Auf der Polizeiinspektion klappte der junge Mann plötzlich zusammen. Die Rettung brachte ihn ins Spital.
Diagnose: zweifacher Schädelbasisbruch, Jochbeinbruch sowie eine Hirnblutung und eine Schwellung. „Das erinnert an den Fall von Michael Schumacher“, sagt Vallender. Deshalb will er eine Schadensersatzforderung gegen die Wiener Linien einklagen.
ÖSTERREICH sprach mit dem Anwalt des Sprayers
(…)
weiterlesen auf oe24.at


