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Category Archives: Presse

Graffiti-Sprayer gesucht (polizei.gv.at)

Bezirk Vöcklabruck – PI Vöcklamarkt
Den Schriftzug „PIMMeLCRV + Alone“ sprühten unbekannte Täter in der Nacht zum 9. Februar 2014 auf die Wände der Fußgängerunterführung sowie Gebäudeteile im Bahnhofsbereich Vöcklamarkt. Laut Angaben der ÖBB entstand dadurch ein Schaden von mindestens mehreren Tausend Euro.
Hinweise über den oder die Täter bitte an die Polizeiinspektion Vöcklamarkt unter Tel.Nr. 059133 4178.
Presseaussendung
vom 11.02.2014, 06:03 Uhr
Quelle: polizei.gv.at

Wie Nychos eine Flasche „ABSOLUT VODKA“ mit Gedärmen sprengte (VICE)

Künstler-Kooperationen haben bei ABSOLUT VODKA eine lange und traditionsreiche Geschichte—von Andy Warhol mit seinen bunten Siebdrucken über Keith Harings comichafte Neuinterpretation der ABSOLUT-Flasche bis hin zur jüngsten Zusammenarbeit mit Musiker Woodkid haben sich bereits diverse Größen der internationalen Künstlerszene mit der Marke rund um die berühmte Wodka-Flasche beschäftigt.
Dabei stand für ABSOLUT—genau wie für die beteiligten Künstler—immer schon die Echtheit und Direktheit des künstlerischen Ausdrucks im Vordergrund. Und weil ABSOLUT diese Tradition der Künstler-Koops jetzt auch nach Österreich holen wollte und es hierzulande kaum jemanden gibt, der authentischer und direkter ist als Street-Artist Nychos, hat ABSOLUT ihn kurzerhand um ein Bild gebeten.
Die Vorgabe: EIne ABSOLUT-Flasche. Das Ergebnis: Ein Gemälde, das—im wahrsten und bildlichsten Sinn des Wortes—jeden Rahmen sprengt. In Kürze wird die gesamte Kunst und ihre komplette Entstehungsgeschichte hier in diesem Channel vorgestellt; mit Fotogalerie, Video und jeder Menge Eindrücken drum herum.
(…)
Den kompletten Artikel gibt es hier bei VICE.

Steirische Zug-Sprayer provozieren Polizei (heute.at)

Die Sprayer beschmierten nicht nur die Waggons, sondern beleidigten auch gleich die Polizei (© LPD Steiermark/Montage Heute.at)
Auf dem Bahnhofsgelände in Übelbach trieben Sprayer in der Nacht auf Dienstag ihr Unwesen. Sie hinterließen Schriftzüge auf einer Zuggarnitur und einem Steuerwagen und beleidigten im selben Atemzug auch gleich die Polizei.
Im Schutz der Dunkelheit hinterließen Sprayer auf einem Elektrotriebwagen auf der gesamten Länge von 42 Metern ihre „Handschrift“. Ebenfalls wurde ein abgestellter Elektrosteuerwagen auf einer Länge von etwa 10 Metern besprüht.
Es wurden nicht nur die Schriftzüge „Ramos“ und „Ramos 69!“ gut lesbar angebracht, die Sprayer richteten den Polizisten, die nun nach den Übeltätern suchen, die Botschaft „FUCK COPS!“ aus.
Graffiti-Attacken auf Züge und Waggons sorgen bei Öffi-Unternehmen wie den ÖBB oder Wiener Linien immer wieder für hohe Reinigungskosten. Anfang des Jahres wüteteten Bahn-Sprayer auch im Burgenland.
Quelle: heute.at

Zuggarnitur in Übelbach besprüht (kleinezeitung.at)

Fotos © LPD

Unbekannte Täter besprühten in der Nacht zum Dienstag auf dem Bahnhofsgelände in Übelbach eine Zuggarnitur und einen Elektrosteuerwagen mit Graffiti.
Unbekannte Täter verunstalteten zwischen Montag und Dienstag einen am Bahnhofsgelände in Übelbach abgestellten Elektrotriebwagen auf der gesamten Länge von etwa 42 Metern. Zudem wurde ein abgestellter Elektrosteuerwagen auf einer Länge von etwa zehn Metern besprüht. Es waren die Schriftzüge „Ramos“ und „Ramos 69!“ sowie die Worte „FUCK COPS!“ zu erkennen. Zweckdienliche Hinweise sind erbeten an die Polizeiinspektion Übelbach, 059133/6153.
Quelle: kleinezeitung.at

Zuggarnitur im Raum Graz besprüht (regionews.at)

Auch ein Elektrosteuerwagen wurde in Übelbach „verziert“
BEZIRK GRAZ-UMGEBUNG. Unbekannte Täter besprühten in der Nacht zum Dienstag auf dem Bahnhofsgelände in Übelbach eine Zuggarnitur und einen Elektrosteuerwagen mit Graffiti.
Die Vandalen schlugen in der Zeit von Montag, 21 Uhr, und Dienstag, 4.30 Uhr, zu. Sie verunstalteten einen am Bahnhofsgelände in Übelbach abgestellten Elektrotriebwagen auf der gesamten Länge von etwa 42 Metern. Auch ein abgestellter Elektrosteuerwagen wurde auf einer Länge von etwa zehn Metern besprüht. Es waren die Schriftzüge „Ramos“ und „Ramos 69!“ sowie die Worte „FUCK COPS!“ zu erkennen.
Quelle: regionews.at

Ö1 – Moment am Sonntag – 23.02.2014

Programmhinweis:
Moment am Sonntag
Zeichen setzen. Vom Wunsch Spuren zu hinterlassen.
Gestaltung: Barbara Kaufmann, Petra Meisel, Julia Schlager und Elisabeth Stecker

Der Hofbeamte Josef Kyselak hatte bereits vor 200 Jahren die Gewohnheit, bei seinen Wanderungen seinen Nachnamen in Großbuchstaben zu hinterlassen.
Die Graffiti-Künstler der gegenwärtigen Hip Hop Kultur „taggen“ Straßenblöcke und U-Bahnzüge mit ihren Kürzeln. Toilettenwände von Nachtclubs oder Ämtern sind oft übersät mit der Unterschrift der Besucher. Und in Wien rätselt man seit einigen Jahren über den Schriftzug „Ken Clark“, der sich vermehrt auf Hauseingängen findet.
Was steckt hinter dem Drang, sich namentlich zu verewigen und welche Spuren hinterlassen diese Schriftzüge in unserem Alltag?
Sonntag
23. Februar 2014
18:15
Radio Ö1
Mehr dazu hier.

Anti-Graffiti-Farbe soll Sprayer stoppen (meinbezirk.at)

Mit einem neuen Schutzanstrich setzen sich Anrainer gegen die Graffiti-Flut in Neubau zur Wehr.
NEUBAU. Das Graffiti-Problem im 7. Bezirk ist stadtbekannt. Jetzt ist endlich eine Lösung in Sicht, denn Geschäftsleute bestreichen ihre Häuser mit einer neuen Anti-Graffiti-Farbe.
Unter ihnen ist auch der Fotograf Michael Weinwurm, der sein Geschäft in der Burggasse hat.
Lohnende Investition
„Wir sind hier in der Gegend massiv von dem Problem betroffen. Gerade in den letzten drei Jahren haben sich die Schmierereien explosionsartig ausgebreitet“, erzählt der Unternehmer. „Mein Geschäft war verschandelt. Jetzt haben wir uns dazu entschlossen, es mit der Schutzfarbe zu probieren. Seitdem bleibt es sauber“, so Weinwurm.
Das freut auch Erich Stuhl. Er hat die Anti-Graffiti-Farbe entwickelt, mit der das Anhaften von Farbe an der Mauer verhindert wird. Viele Nachbarn folgen jetzt dem Beispiel des Fotografen und investieren in die Reinigung und den Schutz ihrer Häuser.
„Hausbesitzer informieren“
Das Problem kennt auch Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger (Grüne).
Er sieht sich jedoch lediglich als Vermittler: „Ich kann Hausverwaltungen und Besitzer nur über die Möglichkeiten informieren, wie sie ihre Häuser vor Graffiti schützen können. Die Verantwortung liegt aber bei ihnen, ob sie mitmachen oder nicht.“
Quelle: meinbezirk.at

Ein Wandblatt aus Wien (fm4.orf.at)

Die Künstler Knarf, Fresh Max und Mafia haben in den letzten Monaten außerhalb von Wien einen Gebäudekomplex in bunte Farben getaucht. Jetzt erscheint ein Buch über die Aktion.
3500 m2 Wandfläche, die man legal bemalen darf. Ein Traum für jeden Künstler. Zumindest auf den ersten Blick.
Bei genauerer Betrachtung wird klar, wie viel Arbeitszeit ein derartiger Auftrag bedeutet. Alleine ist das fast nicht zu bewältigen.
Die Wiener Künstler Knarf, Mafia und Fresh Max, deren Kunst seit Jahren im öffentlichen Raum zu sehen ist, haben sich dem Projekt angenommen. Seit Monaten malen sie mit Spraydosen, Dispersions-Farbe und Pinseln an einem Gebäude in Leobersdorf etwas außerhalb von Wien. Mittlerweile ist die Fassade flächendeckend bunt.
(…)
Den kompletten Artikel gibt es hier.

"Ich verachte Sie!" Ein offener Brief an einen Sprayer (Die Presse)

„Bevor Sie mich als kleinkarierten Raunzer, Wutbürger oder zwanghaften Ordnungsfanatiker abtun, sollten Sie vielleicht die folgenden Sätze lesen:
KURT SCHOLZ  (Die Presse)
Viele werden verstehen, dass ich es nicht über mich bringe, Sie mit „Sehr geehrter“ oder gar als „Herr“ anzusprechen. Selbst wenn Sie männlichen Geschlechts sind – „Herr“ sind Sie für mich keiner. Meine Ablehnung Ihrer Person kann Sie nicht überraschen. Sie haben nämlich die frisch gestrichene Eingangstür des Hauses, in dem ich wohne, besprüht.
Damit beginnt wieder einmal der Kreislauf, an den ich mich seit Jahren nicht gewöhnen will: Die Hausverwaltung lässt das Tor reinigen und neu streichen. Dann wird, wie beim letzten Mal, keine Woche vergehen, bis alles wieder besprayt ist. Keine Botschaft, keinen Protest, keinen Notruf wird man lesen, nur einen sinnlosen Namenszug. Und wieder werden alle Mieterinnen und Mieter des Hauses die Kosten für die Entfernung Ihrer infantilen Schmierereien bezahlen. Nach dem Neuanstrich kann das Spiel von vorn beginnen.
Bevor Sie mich jetzt als kleinkarierten Raunzer, Wutbürger oder zwanghaften Ordnungsfanatiker abtun, sollten Sie vielleicht die folgenden Sätze lesen: Ich kenne die Geschichte der Muralisten ein wenig und könnte Ihnen manches über Siqueiros, Orozco und Diego Rivera erzählen. Die hatten eine gesellschaftliche und künstlerische Botschaft. Politisch waren sie problematisch – ihre Aktivitäten reichten bis zur Unterstützung des Attentats auf Trotzki, künstlerisch aber unbestritten.
Ich habe auch den Kampf von Harald Naegeli, besser bekannt als „der Sprayer von Zürich“, gegen die Monotonie der Städte originell gefunden, und irgendwo unter meinen Büchern befindet sich auch ein Kunstband über Street Art. Schon vor Jahrzehnten habe ich damit begonnen, zwischen Kalifornien, der Bronx, England, Athen und dem Wiener Donaukanal herrliche Graffiti, die ich dort gefunden habe, zu fotografieren. Es sind Kunstwerke darunter.
Sie aber sind kein Künstler. Wo andere dramatische Szenen, Porträts, abstrakte Formen auf Feuermauern zaubern, sprayen Sie infantil immer denselben Namenszug auf Garagentore, Eingangstüren, Geschäftsportale und Fassaden. Allein auf einem Nachbarhaus steht sechs Mal Ihr „puber“. Das „-tär“ haben Sie hinzuzufügen vergessen, falls Sie wissen, was ich meine. Sie wandern durch die Bezirke, aber Sie sind kein Kyselak.
(…)
(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 14.01.2014)“
Quelle: diepresse.com