Nachdem zuletzt die Sprayer Attacken gegen Wiens Fassaden explodiert sind, hat jetzt die Wiener Landtagsabgeordnete Laura Sachslehner (ÖVP) eine Online-Plattform gestartet, auf der betroffene Anrainer, Hauseigentümer oder auch Passanten Fotos von illegalen Graffitis hochladen können.
Seit Anfang des Jahres geht Innsbrucks Polizei rigoros gegen illegale Graffitis vor, einige Sprayer konnten so gefasst werden. In Tirol gibt es allerdings keine große oder gar organisierte Szene.
Innsbruck – Verkehrsspiegel und Bushaltestellen besprühten Unbekannte in der Nacht auf vergangenen Donnerstag in Absam.
Ein 13-jähriger Bursche soll im Dornbirner Stadtgebiet Fassaden, Türen und Fenster mit Graffitis verunstaltet haben. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 8.000 Euro.
Pech für einen 19-jährigen Italiener in der Nacht auf Freitag in Innsbruck: Gerade, als er eine Hauswand mit Farbspray besprühte, kam eine Polizeistreife vorbei und erwischte den jungen Mann in flagranti.
Im Zuge einer Sektorstreife fiel den Beamten der Polizeiinspektion Innsbruck Reichenau gegen 1.30 Uhr der 19-Jährige auf, als er Graffitis an eine Hauswand in der Innsbrucker Roßaugasse sprühte.
Nach einem Wettbewerb im Rahmen der Graffiti-Ausstellung „Umlackiert“ ging der Graffiti-Künstler SIZETWO als Sieger für die künstlerische Neu-Gestaltung des Stadtgalerie-Eingangs hervor.
KLAGENFURT. Ein großer Erfolg ist die Ausstellung „Umlackiert“ mit Schwerpunkt Graffiti-Kunst in der Klagenfurter Stadtgalerie. Rund 9000 Besucher waren bisher in der in Kooperation mit „Urban Playground“ (Florian Mikl) und „Spraycity“ (Stefan Wogrin) arrangierten Schau, die noch bis zum 5. September zu sehen ist. Als „Nebenprodukt“ der Ausstellung fand ein Wettbewerb unter Graffiti-Artists statt, dessen Gewinner mit der künstlerischen Neugestaltung der Stadtgalerie-Fassade beauftragt wurde.
LINZ. Schüler legten „Graffiti-Wand für Generationen“ an.
Ein großer schwarzer Bison stiert in den Innenhof des Linzer Adalbert-Stifter-Gymnasiums. Entsprungen war er der Vorstellungskraft der 13 Schüler der 7BB-Klasse. Er ist ihr Motivationstier und erst der Anfang einer „Graffiti-Wand für Schülergenerationen“.
Der Bärenmühldurchgang ist von oben bis unten mit Graffitis beschmiert. Um Sprayer abzuschrecken, wurden Schilder mit dem Logo der Stadt angebracht.
Es gibt kunstvolle Street Art und es gibt unschöne Schmierereien. Zu Letzterem gehören die Graffitis im Bährenmühldurchang (Wieden) zwischen Operngasse und Rechter Wienzeile. Zur Abschreckung wurden dort Videokameras und Warntafeln mit dem Logo der Stadt Wien angebracht. Die Stadt weiß von den Taferl aber nichts, wie „ORF Wien“ berichtet.
Weil der Bärenmühldurchgang auf der Wieden immer wieder massiv mit Graffiti besprüht wird, sind zur Abschreckung Videokameras und Warntafeln mit dem Logo der Stadt Wien angebracht worden. Doch wie sich herausgestellt hat, sind die Tafeln gar nicht von der Stadt.