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Category Archives: Presse

Straflandesgericht Graz: „Künstlerisches Unwesen“ während des Lockdowns: Sprayer verurteilt (kleinezeitung.at)

202 Mal schlug der 26-Jährige laut Anklage zu und sprühte den Schriftzug „bent“ auf Mauern, Transformatoren und Türen. Der Schaden beträgt rund 75.000 Euro.

Von Ende Mai 2019 bis Ende März 2020 trieb der Angeklagte sein „künstlerisches Unwesen“ – wie es der Richter nannte. Der 26-jährige Angeklagte musste sich wegen schwerer Sachbeschädigung vor einem Schöffengericht unter dem Vorsitz von Richter Andreas Rom verantworten. Insgesamt 202 Tatorte zählte die Polizei, die ein Jahr lang mit den Ermittlungen ordentlich zu tun hatte.

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Mit einem Graffiti-Künstler durch die Stadt (Derstandard.at)

 

Das Wien-Museum zeigt eine Ausstellung über Street-Art. Den Architekten ist das Besprühen ein Gräuel. Ein Spaziergang mit dem Graffitikünstler Friend durch den Wiener Untergrund

Stellt den Rucksack nieder, packt die Dosen aus, kramt aus einem weißen Plastiksackerl die Caps heraus, die dünnen, die normalen und die Fat Caps, die zum dicken Aufsprühen der Farbe, steckt sie auf die Dosen, zieht sich die Handschuhe an und fängt an zu schütteln. „Dieses Piece da habe ich 2018 gemalt, die Farbe hat gut gehalten“, sagt Friend, „aber irgendwer hat es vor ein paar Monaten gecrosst.“ Deutet auf die rote Schrift, die das alte Bild überdeckt: Go home, fucking pussy! „Jetzt ist es an der Zeit, der Stadt ein neues Piece zu schenken.“ Warum ausgerechnet hier? „Ich liebe diesen Ort.“

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Illegale Graffitis und politische Propaganda – FALTER.morgen #133 (falter.at)

Screenshot falter.at

Was wirklich hinter dem angeblich „drastischen Anstieg” illegaler Graffitis steckt

Guten Morgen,

erinnern Sie sich noch an Puber? Das war der Sprayer, der seinen Namen vor ein paar Jahren an alle möglichen Ecken Wiens schmierte. Mit Straßenkunst hatte das wenig zu tun, der Schriftzug sah eher aus, als hätten ihn Pubertierende in ein Schulheft gekritzelt. 2014 wurde Puber verhaftet. Den illegalen Sprayern konnte die Polizei bislang aber nicht das Handwerk legen. Mehrere Medien sprechen jetzt sogar davon, dass es einen „drastischen Anstieg” gäbe.

Eines vorweg: Fremdes Eigentum zu beschmieren ist natürlich nicht okay, unabhängig davon, ob man die Tags – so nennt man die gesprayten Schriftzüge – schön findet oder nicht. Mein Kollege Paul Sonnberger und ich haben uns aber gefragt, was hinter dem „drastischen” Anstieg steckt. Spoiler: Dieser Spin, der vor allem von der Wiener ÖVP vorangetrieben wird, ist nicht ganz richtig. Was wir herausgefunden haben, erzähle ich Ihnen gleich.

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Hinterlassen Sie (k)eine Spur (Polizei.gv.at)

Graffiti und Street Art…was noch vor einigen Jahren im öffentlichen Raum verpönt war, gehört mittlerweile zu einem „hippen“ Stadtbild und ist oft Teil Großstädtischer Identität.

Ob persönliche Signaturen, aufwendig gestaltete Kunstwerke oder einschlägige Messages – Graffitis sind auf unterschiedlichen Flächen und Objekten zu treffen. Den künstlerischen Mehrwert haben bereits einige Großstädte erkannt. Nicht selten sind die bunten Erscheinungen ein Publikumsmagnet. Oder kann man sich die Berliner Mauer ohne Graffitis vorstellen?
Problematisch wird es, wenn sich Graffiti-Künstlerinnen und Künstler an illegalen Flächen, Zügen oder Privatbesitz austoben und so fremdes Eigentum beschädigt wird. 2020 verzeichnete man für das Umland Niederösterreich und Wien 670 Anzeigen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und 495 der Wiener Linien.
In letzter Zeit deckten engagierte Beamtinnen und Beamte schwere Sachbeschädigungen auf, die durch Graffiti begangen worden waren. In einem Beispiel „verewigte“ sich der Täter durch Schriftzüge an zahlreichen Hausmauern. In einem anderen Fall besprühte jemand an einer Kirche einen Schriftzug und ein Symbol. Gerade hier handelt es sich um einen sensiblen Bereich, in dem der symbolische Schaden den materiellen oft übersteigt.

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Graffiti-Sachbeschädigungen entstanden aus Langeweile (meinbezirk.at)

Sachbeschädigungen durch Graffiti wurden im Zeitraum von 17. bis 22. Mai im Bezirk Leibnitz verursacht. Die zwei Tatverdächtigen im Alter von 19 und 21 Jahren konnten von der Polizei ausgeforscht werden und erhielten eine Anzeige.

LEBRING/TILLMITSCH/GRALLA/LEIBNITZ/WAGNA. Auf mehreren öffentlichen Plätzen im Bezirk Leibnitz hinterließen die beiden Tatverdächtigen Spuren und richteten erheblichen Sachschaden an.

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