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Category Archives: Presse

Calle Libre: Von Grätzelaufhübschern und Vandalen (Derstandard.at)

 

 

Urbane Ästhetik: Zum siebenten Mal startet das Festival am Samstag und bringt Farbe in Wiener Grätzel. Ein Blick in die heimische Street-Art-Szene

Jeder kennt Banksy und Obey, aber das war’s dann auch.“ So lapidar fasst Jakob Kattner das gesellschaftliche Allgemeinwissen über Street-Art zusammen. Der hauptberufliche Kreativdirektor von Warda Network dissertierte über urbane Kunst in Lateinamerika. Das war der Startschuss zu seinem Calle-Libre-Festival, Wiens einzigem Street-Art-Festival, das genau diese urbane Kunst hier auch heimisch machen sollte. 2014 gründete er es im Ehrenamt – nicht zuletzt, damit die Leute nicht nur Banksy kennen.

Wobei Street-Art-Festival gar nicht der ideale Begriff ist, um Calle Libre zu beschreiben. Die großen, oft sehr bunten und fröhlichen Hauswände, die im Rahmen des Festivals legal entstehen und das Stadtbild nachhaltig bereichern, sind sogenannte Murals, „große, figürliche Darstellungen, die für Betrachter leichter zugänglich sind, da sie oft einfacher zu entschlüsseln sind als die klassischen Graffitischriftzüge“, wie Stefan Wogrin, Graffitikünstler und Kunsthistoriker, der mit seiner Plattform spraycity.at die Szene in Österreich beobachtet und dokumentiert, erklärt.

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Würmlas Wände: Hier wird Geschichte gesprayt (kurier.at)

 

Meterhohe Graffitis erzählen die Geschichten von 13 Familien aus der Region.

Streetart, wo man sie nicht erwartet, nämlich mitten am Land auf alten Silos, Stadlwänden oder Hausfassaden – das gibt es in Würmla im Bezirk Tulln zu sehen. Sie erzählen Familiengeschichten, insgesamt sind es 13 und es ist kein „Vandalismus“, sondern ein Kunstprojekt von Katharina C. Herzog aus Würmla und ihrem Studienkollegen David Leitner (beide haben an der Uni für angewandte Kunst in Wien studiert).

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Wo die Ratten regieren (falter.at)

 

Die einen vergleichen sich mit Ratten, die anderen ähneln Giraffen. Während Graffitisprayer flüchtig im Dunkel der Nacht Wände markieren, schmücken Street-Artists von Hebebühnen aus riesige Mauerflächen. Der „schlimme Finger“ am Sprühknopf gilt als Vandale, der Schöpfer abgesegneter Wandbilder als Freiluftmaler. Dennoch schöpfen beide aus dem Mythos der ungezähmten Kunst jenseits von Galerien und Museen.

Dieser Tage wird in Wien gleich doppelt Licht auf das urbane Genre gerichtet: In den Sofiensälen schlachtet die Wanderausstellung „The Art of Banksy“ das Werk des berühmtesten Graffitikünstlers seit Keith Haring aus. Parallel dazu startet am 1. August wieder das einwöchige Festival Calle Libre, bei dem öde Hausmauern in Live-Paintings Farbe bekommen.

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Streetart & Graffiti: „Together Jam 2020“ – Die Veranstalter im Interview (delaymagazine.at)

Zwei Künstler laden am 1. und 2. August in den alten Schlachthof Wels zum gemeinschaftlichen Fest und versammeln die heimische und internationale Szene der gezeichneten Straßenkunst mitten in Österreich. Ich habe mich vorab mit Rubin und Asek — den Veranstaltern des Together Jam 2020 — zu einem Interview getroffen. Asek CDG/PIVO & Rubin LSC haben mir eine Woche vor Beginn der eigentlichen Jam trotz Stress noch ein paar Minuten für das Gespräch gewidmet!

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Banksy kann sich nicht gegen Fake-Personalen wehren (Falter.at)

VOn einem „product recall“, einem Produktrückruf, ist auf Banksys Website die Rede: Der Künstler listet dort 27 internationale Banksy-Ausstellungen auf, die seit 2016 allesamt ohne sein Zutun und seine Zustimmung veranstaltet wurden. Neben den Orten sind die Ticketpreise vermerkt. Sie reichen von sechs Dollar bei der ersten Schau in Istanbul bis zu 36 Dollar in Miami. Die Fake-Personale in den Sofiensälen liegt mit 19 Euro (umgerechnet 22 Dollar) im oberen Bereich.

Kein Cent Eintritt wurde hingegen bei der Ausstellung verlangt, die der Sprayer 2003 im Wuk zeigte. Bei der Eröffnung gab es damals Originale um 50 bis 500 Euro zu kaufen. „So eine Ausstellung in einem weißen Raum mache ich normalerweise nicht. Das ist wie ein Souvenirshop, während draußen the real thing passiert“, erzählte Banksy im Interview mit dem Falter.

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Mehr Infos zur echten Ausstellung von Banksy im WUK im Jahr 2003 gibt es hier>