LANDECK, ZAMS. Beim Projekt „Wall Street Meeting“ wurde auf dem Gelände des zukünftigen „Funparks“ in Landeck/Zams eine große Betonmauer verziert.
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LANDECK, ZAMS. Beim Projekt „Wall Street Meeting“ wurde auf dem Gelände des zukünftigen „Funparks“ in Landeck/Zams eine große Betonmauer verziert.
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Meterhohe Graffitis erzählen die Geschichten von 13 Familien aus der Region.
Streetart, wo man sie nicht erwartet, nämlich mitten am Land auf alten Silos, Stadlwänden oder Hausfassaden – das gibt es in Würmla im Bezirk Tulln zu sehen. Sie erzählen Familiengeschichten, insgesamt sind es 13 und es ist kein „Vandalismus“, sondern ein Kunstprojekt von Katharina C. Herzog aus Würmla und ihrem Studienkollegen David Leitner (beide haben an der Uni für angewandte Kunst in Wien studiert).
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Die einen vergleichen sich mit Ratten, die anderen ähneln Giraffen. Während Graffitisprayer flüchtig im Dunkel der Nacht Wände markieren, schmücken Street-Artists von Hebebühnen aus riesige Mauerflächen. Der „schlimme Finger“ am Sprühknopf gilt als Vandale, der Schöpfer abgesegneter Wandbilder als Freiluftmaler. Dennoch schöpfen beide aus dem Mythos der ungezähmten Kunst jenseits von Galerien und Museen.
Dieser Tage wird in Wien gleich doppelt Licht auf das urbane Genre gerichtet: In den Sofiensälen schlachtet die Wanderausstellung „The Art of Banksy“ das Werk des berühmtesten Graffitikünstlers seit Keith Haring aus. Parallel dazu startet am 1. August wieder das einwöchige Festival Calle Libre, bei dem öde Hausmauern in Live-Paintings Farbe bekommen.
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Zwei Künstler laden am 1. und 2. August in den alten Schlachthof Wels zum gemeinschaftlichen Fest und versammeln die heimische und internationale Szene der gezeichneten Straßenkunst mitten in Österreich. Ich habe mich vorab mit Rubin und Asek — den Veranstaltern des Together Jam 2020 — zu einem Interview getroffen. Asek CDG/PIVO & Rubin LSC haben mir eine Woche vor Beginn der eigentlichen Jam trotz Stress noch ein paar Minuten für das Gespräch gewidmet!
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VOn einem „product recall“, einem Produktrückruf, ist auf Banksys Website die Rede: Der Künstler listet dort 27 internationale Banksy-Ausstellungen auf, die seit 2016 allesamt ohne sein Zutun und seine Zustimmung veranstaltet wurden. Neben den Orten sind die Ticketpreise vermerkt. Sie reichen von sechs Dollar bei der ersten Schau in Istanbul bis zu 36 Dollar in Miami. Die Fake-Personale in den Sofiensälen liegt mit 19 Euro (umgerechnet 22 Dollar) im oberen Bereich.
Kein Cent Eintritt wurde hingegen bei der Ausstellung verlangt, die der Sprayer 2003 im Wuk zeigte. Bei der Eröffnung gab es damals Originale um 50 bis 500 Euro zu kaufen. „So eine Ausstellung in einem weißen Raum mache ich normalerweise nicht. Das ist wie ein Souvenirshop, während draußen the real thing passiert“, erzählte Banksy im Interview mit dem Falter.
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Mehr Infos zur echten Ausstellung von Banksy im WUK im Jahr 2003 gibt es hier>
LINZ. Mural Harbor hat die Linzer für sich entdeckt
Im Mural Harbor, der Galerie unter freiem Himmel im Linzer Hafen, zieht langsam wieder Leben ein.
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20 Mauerseglerpaare bekommen im Rahmen des Street-Art-Festivals Calle Libre einen besonderen Unterschlupf.
Die Feuerwand des Hauses in der Burggasse 84 ist beige, mit ein paar hellen Farbflecken überzogen und schmucklos. Noch.
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WELS. Internationales Festival soll umstrittene Kunst salonfähig machen
Am 1. und 2. August findet in Wels das Street-Art-Festival „together 2020“ statt. 150 Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern werden an diesem Sommerwochenende erwartet. Das Ziel des Projektes ist schon am Titel erkennbar. „together 2020“ sei ein Statement für Gemeinsamkeit und das Überwinden von Differenzen, betonen die Veranstalter.
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In den Wiener Sofiensälen sind rund 100 Reproduktionen von Banksy zu sehen. Die Initiatoren sprechen von einer Hommage an den unbekannten Street-Art-Star. Doch was hat das alles mit Street-Art zu tun?
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Ab heute gibt es billige Reproduktionen von Werken des britischen Graffitikünstlers in den Wiener Sofiensälen zu sehen. Könnte das alles ein Schmäh sein?
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