
Category Archives: Presse
Erst waren sie Freunde, dann Feinde und zum Schluss beide tot. Die Rede ist von Notorious Big und Tupac, die nun eine Wand auf der Donauinsel zieren.
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Im Rahmen eines Projektes von „Gemma!“ verliehen die jungen Künstler Merksn, Sert One und Matze dem EVN-Gebäude bei der alten Donaubrücke neuen Glanz.
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„Heute“-Leser Thomas entdeckte am Wiener Donaukanal ein Graffiti, dass ihn an ein Hakenkreuz und das Wort „Heil“ erinnert. Waren hier Nazis am Werk?
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Villach/Kriegsbrücke – Villacher Graffiti Künstler setzten auf der Wand bei der Kriegsbrücke erst kürzlich ein Zeichen gegen Rassismus. „I can’t breathe“, Love & Peace standen unter anderem auf der Wand, heute, am 9. Juni, in der Früh wurde der Künstler Nino Weld angesprochen, dass sein Bild übermalen wurde.
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„Wir wussten nicht, dass es sich um Kunstwerke im Wert von 17.200 e handelt“, beteuerte Duo. Es wurde zu Strafarbeit verdonnert.
Der Anblick von einigen Graffitis der Freiluftwerkstatt in der Andrea Scherney Straße in Gars brachte einen 17-jährigen und zwei 15-Jährige Möchtegern-Sprüher auf die Idee: „Das machen wir auch“, und sie griffen zur Lackspraydose.
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Die Corona-Krise hat auch die Graffiti-Szene zu neuen Ideen angeregt. Verschiedene Künstler reagieren auf den gesellschaftlichen Wandel – auch ohne Sprühdose.
Auch in Wien finden sich Nachrichten zur Corona-Krise an der Wand – etwa Einkaufstüten, ein rauchender Schlot und die Aufforderung, „Dir selbst der Nächste“ zu sein. Der Graffiti-Künstler Ruin hat das Bild als Reaktion auf den „gesellschaftlichen Verfall“ gesprüht. Bevor die Corona-Krise in Österreich ihren Höhepunkt erreichte, war er in Südostasien unterwegs gewesen. In vielen abgelegenen Dörfern dort waren die Menschen Selbstversorger.
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Innsbruck – Die leerstehende ehemalige Talstation der Hungerburgbahn wurde in den vergangenen Wochen von unbekannten Sprayern mit Graffiti „verziert“.
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In Graz haben Polizisten einen 24-Jährigen ausgeforscht, der zumindest 15 Sachbeschädigungen in Form von „Graffitis“ begangen haben soll. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Er wurde beim Beschmieren eines Stromkastens erwischt.
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Platz und Raum für die Jugend in der Stadt ist ein Eckpfeiler des heurigen Jugendjahres in Villach. Jetzt wurden neue, legale Graffiti-Flächen an der Unteren Draubrücke („Kriegsbrücke“) freigegeben.
Mit der Fertigstellung des Street-Art-Projekts von „Mural Artist“ Isabella Toman alias „Frau Isa“ an der Fassade der Khevenhüllerschule hat die Stadt Villach ihr großes Bekenntnis für junge, urbane Kunst gezeigt. „Uns ist die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler sowie moderner Schöpfungen wichtig, daher haben wir gleich eine ganze Offensive gestartet“, sagt Bürgermeister Günther Albel.
In diesem Paket sind unter anderem auch die legalen Graffiti-Wände, die es in Villach gibt, enthalten. „Jetzt werden diese Flächen erweitert, damit junge Künstlerinnen und Künstler noch mehr Platz für ihre Kunstform haben“, erklärt Jugendreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Ab sofort sind also alle drei Bögen der Kriegsbrücke am Wasenboden gekennzeichnet und für die Sprayer legal zu benutzen.
Vor eineinhalb Jahren war die Untere Draubrücke erstmals Schauplatz für ein großes Street-Art-Projekt. „In der Scholzstraße hinter der Stadthalle und eben an der Kriegsbrücke sind die legalen Wände für die Sprayer gut genutzt worden“, sagt Sandriesser. Voraussetzung war und ist die Einhaltung einiger Regeln. So sollen die Markierungen eingehalten und weder beleidigende noch diskriminierende Inhalte gezeichnet werden. „Auf unseren Flächen gibt es keinen Platz für Hass. Auch das Entsorgen von Müll haben die Jugendlichen stets im Griff gehabt, das hat in der Vergangenheit wirklich gut geklappt“, lobt Sandriesser.
Quelle: villach.at

