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Urban Myths – Los mitos urbanos – Urbane Mythen
Das Graffiti und Street Art Festival „Calle Libre“ beschäftigt sich mit urbaner Kunst und den zeitgenössischen Formen von Graffiti und Street Art. Durch die Einbindung von Künstlern aus lateinamerikanischen Ländern in Verbindung mit der lokalen Szene soll ein Querschnitt der globalen Bewegung und der zeitgenössischen Tendenzen dieser Kunstform präsentiert und in eine öffentliche Diskussion gestellt werden.
Wir sind davon überzeugt, dass Kunst im öffentlichen Raum in einer urbanen Metropole wie Wien, seinen Platz haben muss und nicht durch Kriminalisierung an den Rand der Existenz getrieben werden soll.
Das Graffiti und Street Art Festival wird begleitet von einer Ausstellung an der Akademie der Bildenden Künste, Podiumsdiskussion, Workshop Reihe und einer Abendveranstaltung. Dabei soll ein theoretischer Rahmen zur weiterführenden Betrachtung des Themenkomplex entfaltet werden.
Öffentlichkeit
Das Street Art Festival Calle Libre passt sich perfekt den urbanen Gegebenheiten Wiens an. Der Donaukanal ist insgeheim schon jetzt zu einem international bekannten Freilichtmuseum für Street Art geworden. Diese Entwicklung nutzt das Festival. Im Sinne des Masterplans der Stadt Wien für den Donaukanal soll das Projekt die kulturellen Aktivitäten am Donaukanal unterstützen. Der Donaukanal soll im Zuge des Projektes verstärkt als lebendige Kultur- und Kunstzone etabliert werden. Die Bewohner von Wien werden eingeladen dem Malprozess bei zu wohnen und sich miteinander zu unterhalten. Dialoge sollen entstehen.
Themenschwerpunkt: Lateinamerika
Der Initiator des Festivals MMag. Jakob Kattner beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit Street Art und Graffiti aus Lateinamerika. Die innovativen Bilderwelten, die sozialen Strukturen der agierenden Künstler und die Motivation der Malenden haben das Interesse von Kattner erweckt.Sowohl gesellschaftliche und historische Bedingungen der künstlerischen und kulturellen Praxis, sowie auch die Positionierung der Akteure innerhalb der nationalen Gesellschaft sollen beleuchtet werden.
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Die Verkehrsplattform probahn fordert von den ÖBB „präventive Maßnahmen“, um den Wildwuchs von Graffiti an Lärmschutzwänden bei Gleisen in der Stadt Salzburg einzudämmen. Verbote gegen Sprayer allein reichen nicht, so probahn-Sprecher Peter Haibach.
Probahn will, dass künftig nicht mehr ganz so hohe Lärmschutzwände zu beiden Seiten an Bahntrassen aufgestellt werden. Kleinere Flächen seien für Sprayer deutlich unattraktiver. Zum Beispiel in der Schweiz seien die Lärmschutzwände deutlich niedriger, so Haibach.
Außerdem sollten die kahlen Anlagen im Grau der Städte attraktiver gestaltet werden. Haibach schlägt weiters vor, in Lärmschutzwände große Fenster einzubauen, um auch die Attraktivität von Städten wieder herzuzeigen, diese für Zugreisende nicht komplett zu verbergen: „Dadurch würde auch Graffitis viel Raum entzogen.“
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Immer mehr Bahnreisenden fallen die teils sehr kunstvollen Graffiti-Sprayereien auf, die auf Lärmschutzwänden der ÖBB in der Stadt Salzburg zu sehen sind. Bei den Bundesbahnen hat man für diese Graffiti kein Verständnis.
Besonders stark bemalt sind mittlerweile die Lärmschutzwände zwischen Freilassing und dem Salzburger Hauptbahnhof. Christoph Posch, Pressesprecher der Bundesbahnen sagt, er wolle nicht beurteilen, ob das nun Kunst sei oder nicht.
Sicher sei nur, dass solche Graffiti illegal und damit verboten seien. Jede Spray-Aktion werde von den ÖBB bei der Polizei angezeigt. Von den Malereien werden Fotos angefertigt und in einem Archiv für Ermittlungen gespeichert.
„Sprayen nahe Gleisen sehr gefährlich“
Es sei zudem für die Sprayer in der Nähe der Züge sehr gefährlich, betont Posch: Wenn man auf Gleisanlagen unterwegs ist, ist das höchste Lebensgefahr. Graffiti sind für uns einfach nur schwere Sachbeschädigungen.“
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