Festnahme nach schwerer Sachbeschädigung (Polizei.gv.at)

Vorfallszeit: 28.09.2025, 13:00 Uhr
Vorfallsort: Wien-Floridsdorf
Durch einen Sicherheitsmitarbeiter eines Bahnhofgeländes wurde gestern Mittag eine männliche Person bemerkt, wie dieser abgestellte Waggons besprüht haben soll. Die alarmierten Kräfte konnten den vorerst Unbekannten bei den Zügen auf frischer Tat betreten, jedoch ergriff dieser bei, Ansichtig werden der Polizisten die Flucht. Im Zuge der Verfolgung wurde durch einen der Beamten ein Schreckschuss in weiches Erdreich abgegeben, dabei wurden weder Personen verletzt noch Sachen beschädigt. Der Tatverdächtige flüchtete setzte seine Flucht fort. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen verliefen jedoch negativ.
Zwei Stunden nach dem Einsatz meldete der Sicherheitsmitarbeiter erneute die Sichtung einer Person an der selbigen Örtlichkeit. Sowohl Bezirkskräfte als auch Beamte der Polizeidiensthundeeinheit kamen zum Einsatz. Im Bereich Bahnhof Strebersdorf konnte der 19-jährig tschechische Staatsangehörige vorläufig festgenommen werden. An den Händen des Mannes befanden sich Lackrückstände. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der Tatverdächtige auf freiem Fuß angezeigt.
Presseaussendung
vom 29.09.2025, 12:27 Uhr

Quelle: polizei.gv.at

Kyselak war da! Graffiti anno 1825 (Video)

 

 

On.orf.at

Graffiti galten lange Zeit als Schmuddelkunst, bevor sie vom Kunstmarkt aufgewertet wurden. Die Ikone der Sprayer war sonderbarerweise ein Wiener Hofbeamter, Joseph Kyselak. Am Anfang des 19. Jahrhunderts erlangte Kyselak dadurch Berühmtheit, dass er auf Wanderungen seine Signatur hinterließ. Er schrieb seinen Namen nicht einfach auf, sondern benutzte dafür eine Schablone und schwarze Ölfarbe. Etwa sechzehn dieser Signaturen haben sich über fast 180 Jahre erhalten. Angeblich gibt es davon auch noch welche am Fuijama, am Kilimandscharo, und am Kölner Dom. Spätere Generationen machten aus Kyselak einen legendenumwobenen Urvater ihrer eigenen Kunst. Die Dokumentation geht der Frage nach, wer Kyselak wirklich war?

Regie: Chico Klein