Gestaltung / NV-Passage ziert ein buntes Graffiti. Das Denkmalamt erwartet, dass es entfernt wird.ST. PÖLTEN / Für einen Farbklecks in der Innenstadt hat die neue Fassadengestaltung des Domgassen-Eingangs des NV-Centers gesorgt – aber auch für Diskussionen. NV-Immobilienchef Manfred Wohlmetzberger hält fest: „Wir haben uns das Ganze lange überlegt.“
Monte Hegro-Boss Daniel Zinner ist sicher, dass die Fassade gefällt: „Viele sind auf mich zugekommen und haben sich begeistert gezeigt.“ Die Optik füge sich auch toll in die Innenstadt ein. Laut Wohlmetzberger habe sich auch der Bürgermeister über die neue Gestaltung gefreut. Und der Werbeeffekt sei groß, betont Zinner: „Das NV-Center ist belebter denn je.“ Davon soll auch die Kunstausstellung im NV-Center ab 22. Mai profitieren.(…)
Hausbesitzer, Stadt, Asfinag und ÖBB kämpfen gegen Sprayer, die immer mehr Unterführungen und Fassaden im Raum Klagenfurt beschmieren. Im Ernstfall droht Tätern Haft.
Wirres Gekrakel, Schriftzüge, Namenskürzel: Kaum eine Fassade, Unterführung, Zaunsockel oder Mauer in Klagenfurt bleibt im Laufe ihres Daseins von Schmierfinken verschont, die sich – mehr oder weniger gekonnt – darauf verewigen. Dass es sich hierbei um Sachbeschädigung handelt, dürfte vielen wohl egal sein.
Den jeweiligen Hauseigentümern nicht. Neben zahlreichen Privatpersonen hat auch die Stadt regelmäßig mit beschmierten Haus- und Geschäftsfassaden zu kämpfen. „Die Reinigung ist jedes Mal mit hohen Kosten und hohem Aufwand verbunden“, ärgert sich Reinfried Oblasser, Chef der Immobilienverwaltung der Stadt, der eng mit Streetworkern zusammenarbeitet. Diese reinigen die Flächen mit Jugendlichen, die zum Teil für gemeinnützige Arbeit verurteilt worden sind. „Es helfen auch andere junge Leute mit, die fünf Euro pro Stunde bekommen“, erzählt Streetworkerin Brigitte Maurer. Sie bekomme ab und zu Anfragen von Privaten, die um Hilfe bitten. Auch diesen Sommer wird das Arbeitsprojekt der Streetworker fortgeführt – unter anderem am Lendkanal, wo die Mauern und das Häuschen für die Regulierung des Wasserstandes angesprayt worden sind.
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„In der österreichischen Medienlandschaft wurde in der letzten Woche massiv gegen Graffiti-Sprayer gehetzt. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit liegt dabei das Schicksal von David A., der seit der Nacht des 24. April im Koma liegt. Ihm ist diese Sendung gewidmet.“
Den Radiobeitrag dazu gibt es hier.
Spendenaufruf für David A. der im Koma liegt (lolligo.net)
„Wir haben David (28 Jahre, Vater einer 2-jährigen Tochter) als jungen, ehrlichen und engagierten Menschen mit einem starken sozialen Gewissen, und einem unbändigen Gerechtigkeitssinn im Kindercafé Lolligo kennengelernt. Wir wissen nicht, was in der Nacht zum 24. April 2014 in Hütteldorf genau passiert ist, die Vorgänge sind Gegenstand eines laufenden Gerichtsverfahrens, es gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung. Fakt ist aber: David liegt seither mit multiplen Verletzungen und Schädel-Hirn-Trauma im Koma und schwebt in akuter Lebensgefahr. Der Verdacht steht im Raum, dass Mitarbeiter der Wiener Linien ihn aus Selbstjustiz heraus gesteinigt haben, weil er versucht hat, eine U-Bahn anzumalen. Sein Anwalt spricht von möglichen Reinigungskosten in der Höhe von 300-500 Euro und sagt lt. Zeitung:
„Mein Mandat hat im Spital noch erzählen können, dass er mit Steinen aus dem Schotterbett beworfen und getroffen worden ist. Dann erst sei er zu Boden gegangen.“
Wir hoffen inständig, dass dies nicht Davids letzte Worte waren und wünschen ihm viel Kraft, auf dass er bald wiederansprechbar sein wird.
Team Lolligo
Spenden für Mietfortzahlungen, Anwalts- und Gerichtskosten, künftige Therapien etc. bitte an:
Lolligo
IBAN: AT71 1400010010036203
BIC: BAWAATWW
Kennwort: David A.“



