Was wäre wenn… (Graffiti Memes Österreich)


„Heute mal etwas Ernsthaftes – schließlich geht es um einen Schaden von 50.000 €. Wie ist es möglich, dass renommierte Tageszeitungen wie „derStandard.at“ oder „Kurier“ eine Person als schuldig abstempeln, nur weil dies irgendjemand in einem Artikel des Hipstermagazins VICE behauptet hat. Aussagen wurden, zum Teil ohne Hinterfragung, in anderen Artikeln übernommen. Was wäre wenn…“
Quelle: Facebook / Graffiti Memes Österreich
* Anmerkung: Das Gesicht wurde von uns zensiert.

«Puber» festgenommen – dank eines anonymen Hinweises (watson.ch)

Europas meistgesuchter Sprayer wollte durch ein Fenster über das Dach fliehen, liess sich dann aber widerstandslos festnehmen. In seinem Zimmer wurden mehrere Ausweise fremder Personen gefunden.

Wie das Onlinemagazin Vice berichtet, wurde «Puber» heute Morgen von der Wiener Polizei in seiner Wohnung aufgegriffen. Dies berichteten seine Mitbewohner gegenüber «Vice».
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Urkundenunterdrückung

Im Zimmer des 29-Jährigen sei nicht nur sein eigener Reisepass gewesen, sondern weitere Ausweise von anderen Personen, sagt die Sprecherin der Wiener Polizei. Bei einer ersten Befragung gab der Verhaftete an, dass ein Freund die Ausweise gefunden und bei ihm vergessen hätte. Puber könnten nun nicht nur Klagen wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen Urkundenunterdrückung drohen.
Ein Gutachten soll klären, welche Graffiti dem Sprayer zugeordnet werden können. «Es kommt auf die Beweise an», sagt die Mediensprecherin. «Wir konnten einiges sicherstellen». Vielleicht sei er ja auch geständig.
Ob die Wiener Polizei bereits in Kontakt mit der Zürcher Polizei steht, konnte sie nicht sagen. «Die Staatsanwaltschaft wird klären, ob die Akte mit jener anderer Länder zusammengeführt wird.»

Schaden deutlich über 50’000 Euro

Der Sprayer, der sich selbst als «Staatsfeind Nummer 1» bezeichnet, hat jahrelang in Zürich Fassaden versprayt. Seit mindestens einem Jahr, vielleicht aber auch schon länger, hat er in Österreichs Hauptstadt seine Schriftzüge auf Häuserwände geschmiert und sich selbst in der Wiener Graffiti-Szene Feinde geschaffen.
Die Wiener Polizei schreibt Puber über einhundert Beschmierungen an Hauswänden sowie über zwanzig an öffentlichen Verkehrsmitteln zu. Ein eigener Beamter wurde für die Ermittlungen gegen Puber angestellt. Der Schaden wird auf deutlich über 50’000 Euro geschätzt. Dafür sieht das Strafrecht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren vor.
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Den kompletten Artikel gibt es hier bei watson.ch

Zürcher Sprayer Puber in Wien verhaftet (tagesanzeiger.ch)

Seit einiger Zeit machte er Wien unsicher: Der Zürcher Sprayer Puber. Nun wurde er in der österreichischen Hauptstadt festgenommen.
Lange Zeit galt Puber als einer der aggressivsten und aktivsten Sprayer in Zürich. Seit einiger Zeit machte er Wien unsicher. Nun ist Puber von der Wiener Polizei festgenommen worden, wie das Online-Magazin «Vice» von seinen Mitbewohnern erfahren hat.
Demnach standen die Beamten um 10.30 vor der Wohnungstür, doch Puber war nicht da. Als der Sprayer später in der WG auftauchte hätten sie ihn gewarnt. Darauf habe er versucht, über das Dach des Hauses zu fliehen. Doch die Polizei war in der Nähe geblieben und griff Puber auf.
Wie das News-Portal «Watson» berichtet, widerspricht die Polizei von Wien der Version der Mitbewohner. Die Beamten seien auf einen anonymen Hinweis hin vor Pubers Wohnung aufgetaucht, doch die Mitbewohner hätten sie nicht reingelassen. «Wir mussten bei der Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbefehl anfordern», sagt eine Mediensprecherin gegenüber dem Portal.
Quelle: tagesanzeiger.ch

Das Ende der „Puberschaft“ (wienerzeitung.at)

Von Bernd Vasari
Der Graffiti-Sprayer wollte über das Dach eines Wohnhauses flüchten – die Polizei wartete dort schon auf ihn
Lang gesuchter Graffiti-Sprayer „Puber“ wurde am Donnerstag festgenommen.

Wien. Am Donnerstag wurde der Graffiti-Sprayer Puber, der in Wien unter anderem unzählige Hauswände und Öffis mit seinem Namen besprüht haben soll, in seiner Wohnung im 15. Bezirk festgenommen. Ein anonymer Hinweis führte die Polizei am Vormittag zu der Wohngemeinschaft, in der der Gesuchte lebte. Beim Eintreffen der Beamten versteckte sich der Sprayer auf einem Vordach des Hauses, wo er aber gleich entdeckt wurde.

In der Wiener Graffiti-Szene sind die Meinungen über die Festnahme Pubers geteilt. Auf der einen Seite sei man zwar erleichtert, heißt es bei einem Rundruf der „Wiener Zeitung“, denn Puber sei sehr gewalttätig gewesen. Nicht selten ließ er seine Fäuste sprechen, auch ein Messer soll er immer dabei gehabt haben. „Gewalt ist in der Graffiti-Szene nichts Neues“, sagt ein Sprayer, der anonym bleiben möchte, „aber Puber hat das Level deutlich angehoben.“ Unbeliebt machte er sich aber auch durch das Übersprayen von anderen Werken und durch die von ihm verursachte erhöhte Aufmerksamkeit der Polizei auf die Szene. Es soll sogar ein eigener Beamter für die Ermittlungen gegen Puber abgestellt worden sein.
„Ein Held, der rebelliert“
Für viele Sprayer ist Puber aber auch ein Held, der rebelliert, seine Freiheit lebt, „der auf alle scheißt und macht, was er will.“ Die meisten seiner Graffitis sind in den schicken Bezirken Neubau und Josefstadt zu finden. „Es war schon cool, wie er die Latte-Macciato-Welt, die Welt der Bobos, zerstört hat“, sagt ein Sprayer. Und weiter: „Das hatte schon ein bisschen etwas von Bonny und Clyde. Man weiß, es ist böse, aber irgendwie mag man es trotzdem.“ Für den Bezirkschef von Neubau, Thomas Blimlinger war es weniger cool. Nachdem Puber eine Kindergartenwand übersprayt hatte, brachte Blimlinger eine Tafel an: „Lieber Puber, Zeichnungen von Kindern zu überschmieren, ist das Letzte.“ Kurz darauf sprayte Puber sein „Tag“ auf diese Tafel. „Er ist sehr schnell. Und sehr geschickt“, räumte Blimlinger danach ein. Auch das Magazin „The Gap“ machte mit dem Sprayer Bekanntschaft. Nach einem kritischen Artikel über Puber, sprayte selbiger seinen Namen kurzerhand über die gesamte Glasfassade des Büros.
Dass sich viele Menschen über den Puber-Schriftzug aufregen, ist in der Sprayer-Szene nicht immer nachvollziehbar. „Man bekommt ständig Logos wie das M-Logo von Mc Donalds oder das Coca-Cola-Logo vor die Nase gesetzt. Warum stört man sich dann aber ausgerechnet an dem Puber-Logo?“
Für einen anderen Sprayer ist die Aufregung lächerlich, vor allem im Vergleich zu anderen Städten. „In Berlin gibt es 50 Pubers. Da wäre er nie aufgefallen.“
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Den kompletten Artikel gibt es hier
Quelle: wienerzeitung.at

Gott sitzt in U-Haft (fm4.orf.at)

Der Schweizer Graffiti-Writer PUBER hat in Wien seit Monaten gehörig für Aufregung gesorgt. Nun ist er laut Medienberichten verhaftet worden. Ein großes Thema in den sozialen Netzwerken.
Die Aufregung ist groß. PUBER wurde angeblich verhaftet. Der Schweizer Graffiti-Writer, der seit Monaten an ziemlich jeder Ecke der Bundeshauptstadt sein Tag hinterlassen hat, polarisiert extrem. Das belegen die zahlreichen zynischen und schadenfrohen Kommentare, die seit der Meldung über seine Verhaftung in sozialen Netzwerken nachzulesen sind. Vermeintlich aufgeschlossene, kritisch denkende, junge Menschen lassen sich da zu unreflektierten, vor Ahnungslosigkeit strotzenden Statements hinreißen.
Provokation war seine Mission, das ist ihm gelungen. Ob „King“, „Gott“ oder „Staatsfeind Nr. 1″…ein übersteigertes Ego bzw. Hang zu Größenwahn kann man dem Schweizer durchaus nachsagen. Noch nie hat ein Graffiti-Sprayer in Wien innerhalb so kurzer Zeit so viel Aufmerksamkeit generiert. Sympathieträger sehen definitiv anders aus. Doch man kann anhand von PUBER und den Reaktionen, die seine Aktionen hervorgerufen haben, auch einiges lernen. Dazu gibt es morgen hier eine ausführlichere Geschichte.
Einstweilen muss man sich mit APA-Meldungen oder der fürchterlich reißerischen Bildgeschichte vom Vice-Magazin zufrieden geben.
Quelle: fm4.orf.at / PHEKT

Polizei verhaftet Sprayer „Puber“ (orf.at)

Kaum eine Hausfassade in der Wiener Innenstadt, auf der nicht sein Name stand: Die Polizei hat am Donnerstag den Graffiti-Sprayer festgenommen, der unter dem Pseudonym „Puber“ aktiv war. Die Ermittler bestätigten einen Bericht des „Vice“-Magazins.
Am Donnerstag um 10.30 Uhr nahm die Polizei den 30-jährigen Schweizer in Rudolfsheim-Fünfhaus fest, als er über ein Dach fliehen wollte, berichtete „Vice“. Die Polizei ordnet dem Sprayer unzählige Beschmierungen an Hauswänden und öffentlichen Verkehrsmitteln zu. Wie viele es genau sind, soll nach der Auswertung der Beweismittel und der Befragung feststehen. Der Schaden soll etwa 50.000 Euro betragen.
Der Sprayer lebte in einer Wohngemeinschaft in der Ullmannstraße im 15. Bezirk, möglicherweise unter falschem Namen. Am Donnerstag läutete die Polizei nach einem anonymen Hinweis mit einem Durchsuchungsbefehl an der Tür. Sie trafen den Sprayer jedoch nicht in der Wohnung an, erzählten die Mitbewohner des Mannes dem Magazin „Vice“.
Laut Polizei gaben sie an, dass er nicht zu Hause sei. Die Mitbewohner sagten, dass ihnen die Polizei drei Namen genannt hätten, die sie nicht kannten. Später entdeckten die Beamten den gesuchten Sprayer auf dem Vordach des Hauses, über das er fliehen wollte. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Elektronisches Tagebuch sichergestellt
In der Wohnung stellte die Polizei Spraydosen, Skizzen und einen Laptop sicher. Der Verdächtige führte ein elektronisches Tagebuch. Am Donnerstagabend wird er einvernommen, die Daten auf dem Laptop werden ausgewertet, sagte Polizeisprecherin Adina Mircioane. Der 30-Jährige wurde wegen schwer Sachbeschädigung und Urkundenunterdrückung angezeigt. Am Freitag soll die Staatsanwaltschaft über die Verhängung der Untersuchungshaft entscheiden. Dem Mann droht bis zu fünf Jahre Haft.
„Puber“ hinterließ seinen Schriftzug auf Türen, Hausmauern und Fenstern. Vor allem in der Wiener Innenstadt zog er sich den Unmut vieler Hausbesorger zu. Wie die „Presse“ berichtet, soll er auch in der Graffiti-Szene unbeliebt gewesen sein, weil er in der Schadekgasse ein Street-Art-Kunstwerk besprühte. Das Wiener Magazin „The Gap“ und der Bezirksvorsteher von Neubau, Thomas Blimlinger, mussten ebenfalls Schriftzüge von „puber“ von ihren Büroeingängen entfernen lassen. Sie hatten sich kritisch über ihn geäußert.
Quelle: orf.at

Berüchtigster Sprayer „Puber“ in Wien verhaftet (heute.at)

 

So wie hier in der Burggasse sind Dutzende Objekte beschmiert (© Archiv)
Unter dem Szenenamen „Puber“ wurde ein 30-jähriger Schweizer durch seine großteils illegalen Sprayereien in ganz Europa bekannt. Am Donnerstagvormittag konnte die Wiener Polizei den Mann jedoch verhaften – er lebte unter einem Decknamen in Rudolfsheim-Fünfhaus.
Der Sprayer soll für Dutzende Graffitis auf Wänden und Mauern verantwortlich sein, der angerichtete Schaden betrage mehrere 10.000 Euro. Donnerstagvormittag klingelten die Polizisten bei einer Wohngemeinschaft im 15. Bezirk und wurden fündig. Zwar waren nur zwei Mitbewohner des unter einem Decknamen dort lebenden Schweizers bei dem „Besuch“ daheim, der Sprayer wurde aber kurz darauf festgenommen, als er über ein Hausdach zu fliehen versuchte.
Bekannt wurde die Verhaftung, weil seine Mitbewohner mit „vice.com“ sprachen. Sie hätten „Puber“ über den Besuch der Polizei informiert, daraufhin habe sich der Mann über das Dach absetzen wollen. Gleichzeitig kritisieren die Mitbewohner aber auch die Polizei – die Beamten hätten „Pubers“ Identität schon lange gekannt und auch Kontakt mit ihm gehabt. Trotz Aufforderungen habe „Puber“ aber nicht die Finger von den Spraydosen lassen können.
Quelle: heute.at

Europas berüchtigster Sprayer wurde festgenommen (oe24.at)

„Puber“ versuchte, über ein Hausdach zu fliehen.

Die Wiener Polizei konnte den berüchtigsten Sprayer, der unter dem Szenenamen „Puber“ bekannt ist, festnehmen, berichtet die Tageszeitung ÖSTEREICH in ihrer Freitags-Ausgabe.
Wie die Polizei gegenüber ÖSTERREICH bestätigte, wurde Puber am Donnerstag um 10.30 Uhr in Wien festgenommen. Die Ermittler ordnen dem 30-jährigen Schweizer mehr als hundert Beschmierungen an Hauswänden und öffentlichen Verkehrsmitteln zu. Insgesamt soll „Puber“ mehr als 50.000 Euro Schaden angerichtet haben.
Der Sprayer lebte unter einem falschem Namen in einer Wohngemeinschaft in Wien-Rudolfsheim. Nach einem Hinweis suchten ihn Polizisten mit einem Durchsuchungsbefehl auf. In der Wohnung trafen ihn die Beamten nicht an, konnten ihn aber wenig später festnehmen, als „Puber“ versuchte, über ein Hausdach zu fliehen.
Quelle: oe24.at