Seit einiger Zeit machte er Wien unsicher: Der Zürcher Sprayer Puber. Nun wurde er in der österreichischen Hauptstadt festgenommen.
Lange Zeit galt Puber als einer der aggressivsten und aktivsten Sprayer in Zürich. Seit einiger Zeit machte er Wien unsicher. Nun ist Puber von der Wiener Polizei festgenommen worden, wie das Online-Magazin «Vice» von seinen Mitbewohnern erfahren hat.
Demnach standen die Beamten um 10.30 vor der Wohnungstür, doch Puber war nicht da. Als der Sprayer später in der WG auftauchte hätten sie ihn gewarnt. Darauf habe er versucht, über das Dach des Hauses zu fliehen. Doch die Polizei war in der Nähe geblieben und griff Puber auf.
Wie das News-Portal «Watson» berichtet, widerspricht die Polizei von Wien der Version der Mitbewohner. Die Beamten seien auf einen anonymen Hinweis hin vor Pubers Wohnung aufgetaucht, doch die Mitbewohner hätten sie nicht reingelassen. «Wir mussten bei der Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbefehl anfordern», sagt eine Mediensprecherin gegenüber dem Portal.
Quelle: tagesanzeiger.ch
Von Bernd Vasari
Der Graffiti-Sprayer wollte über das Dach eines Wohnhauses flüchten – die Polizei wartete dort schon auf ihn
Lang gesuchter Graffiti-Sprayer „Puber“ wurde am Donnerstag festgenommen.Wien. Am Donnerstag wurde der Graffiti-Sprayer Puber, der in Wien unter anderem unzählige Hauswände und Öffis mit seinem Namen besprüht haben soll, in seiner Wohnung im 15. Bezirk festgenommen. Ein anonymer Hinweis führte die Polizei am Vormittag zu der Wohngemeinschaft, in der der Gesuchte lebte. Beim Eintreffen der Beamten versteckte sich der Sprayer auf einem Vordach des Hauses, wo er aber gleich entdeckt wurde.
In der Wiener Graffiti-Szene sind die Meinungen über die Festnahme Pubers geteilt. Auf der einen Seite sei man zwar erleichtert, heißt es bei einem Rundruf der „Wiener Zeitung“, denn Puber sei sehr gewalttätig gewesen. Nicht selten ließ er seine Fäuste sprechen, auch ein Messer soll er immer dabei gehabt haben. „Gewalt ist in der Graffiti-Szene nichts Neues“, sagt ein Sprayer, der anonym bleiben möchte, „aber Puber hat das Level deutlich angehoben.“ Unbeliebt machte er sich aber auch durch das Übersprayen von anderen Werken und durch die von ihm verursachte erhöhte Aufmerksamkeit der Polizei auf die Szene. Es soll sogar ein eigener Beamter für die Ermittlungen gegen Puber abgestellt worden sein.
„Ein Held, der rebelliert“
Für viele Sprayer ist Puber aber auch ein Held, der rebelliert, seine Freiheit lebt, „der auf alle scheißt und macht, was er will.“ Die meisten seiner Graffitis sind in den schicken Bezirken Neubau und Josefstadt zu finden. „Es war schon cool, wie er die Latte-Macciato-Welt, die Welt der Bobos, zerstört hat“, sagt ein Sprayer. Und weiter: „Das hatte schon ein bisschen etwas von Bonny und Clyde. Man weiß, es ist böse, aber irgendwie mag man es trotzdem.“ Für den Bezirkschef von Neubau, Thomas Blimlinger war es weniger cool. Nachdem Puber eine Kindergartenwand übersprayt hatte, brachte Blimlinger eine Tafel an: „Lieber Puber, Zeichnungen von Kindern zu überschmieren, ist das Letzte.“ Kurz darauf sprayte Puber sein „Tag“ auf diese Tafel. „Er ist sehr schnell. Und sehr geschickt“, räumte Blimlinger danach ein. Auch das Magazin „The Gap“ machte mit dem Sprayer Bekanntschaft. Nach einem kritischen Artikel über Puber, sprayte selbiger seinen Namen kurzerhand über die gesamte Glasfassade des Büros.
Dass sich viele Menschen über den Puber-Schriftzug aufregen, ist in der Sprayer-Szene nicht immer nachvollziehbar. „Man bekommt ständig Logos wie das M-Logo von Mc Donalds oder das Coca-Cola-Logo vor die Nase gesetzt. Warum stört man sich dann aber ausgerechnet an dem Puber-Logo?“
Für einen anderen Sprayer ist die Aufregung lächerlich, vor allem im Vergleich zu anderen Städten. „In Berlin gibt es 50 Pubers. Da wäre er nie aufgefallen.“
(…)
Den kompletten Artikel gibt es hier
Quelle: wienerzeitung.at
Der Schweizer Graffiti-Writer PUBER hat in Wien seit Monaten gehörig für Aufregung gesorgt. Nun ist er laut Medienberichten verhaftet worden. Ein großes Thema in den sozialen Netzwerken.
Die Aufregung ist groß. PUBER wurde angeblich verhaftet. Der Schweizer Graffiti-Writer, der seit Monaten an ziemlich jeder Ecke der Bundeshauptstadt sein Tag hinterlassen hat, polarisiert extrem. Das belegen die zahlreichen zynischen und schadenfrohen Kommentare, die seit der Meldung über seine Verhaftung in sozialen Netzwerken nachzulesen sind. Vermeintlich aufgeschlossene, kritisch denkende, junge Menschen lassen sich da zu unreflektierten, vor Ahnungslosigkeit strotzenden Statements hinreißen.
Provokation war seine Mission, das ist ihm gelungen. Ob „King“, „Gott“ oder „Staatsfeind Nr. 1″…ein übersteigertes Ego bzw. Hang zu Größenwahn kann man dem Schweizer durchaus nachsagen. Noch nie hat ein Graffiti-Sprayer in Wien innerhalb so kurzer Zeit so viel Aufmerksamkeit generiert. Sympathieträger sehen definitiv anders aus. Doch man kann anhand von PUBER und den Reaktionen, die seine Aktionen hervorgerufen haben, auch einiges lernen. Dazu gibt es morgen hier eine ausführlichere Geschichte.
Einstweilen muss man sich mit APA-Meldungen oder der fürchterlich reißerischen Bildgeschichte vom Vice-Magazin zufrieden geben.
Quelle: fm4.orf.at / PHEKT
Kaum eine Hausfassade in der Wiener Innenstadt, auf der nicht sein Name stand: Die Polizei hat am Donnerstag den Graffiti-Sprayer festgenommen, der unter dem Pseudonym „Puber“ aktiv war. Die Ermittler bestätigten einen Bericht des „Vice“-Magazins.
Am Donnerstag um 10.30 Uhr nahm die Polizei den 30-jährigen Schweizer in Rudolfsheim-Fünfhaus fest, als er über ein Dach fliehen wollte, berichtete „Vice“. Die Polizei ordnet dem Sprayer unzählige Beschmierungen an Hauswänden und öffentlichen Verkehrsmitteln zu. Wie viele es genau sind, soll nach der Auswertung der Beweismittel und der Befragung feststehen. Der Schaden soll etwa 50.000 Euro betragen.
Der Sprayer lebte in einer Wohngemeinschaft in der Ullmannstraße im 15. Bezirk, möglicherweise unter falschem Namen. Am Donnerstag läutete die Polizei nach einem anonymen Hinweis mit einem Durchsuchungsbefehl an der Tür. Sie trafen den Sprayer jedoch nicht in der Wohnung an, erzählten die Mitbewohner des Mannes dem Magazin „Vice“.
Laut Polizei gaben sie an, dass er nicht zu Hause sei. Die Mitbewohner sagten, dass ihnen die Polizei drei Namen genannt hätten, die sie nicht kannten. Später entdeckten die Beamten den gesuchten Sprayer auf dem Vordach des Hauses, über das er fliehen wollte. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.Elektronisches Tagebuch sichergestellt
In der Wohnung stellte die Polizei Spraydosen, Skizzen und einen Laptop sicher. Der Verdächtige führte ein elektronisches Tagebuch. Am Donnerstagabend wird er einvernommen, die Daten auf dem Laptop werden ausgewertet, sagte Polizeisprecherin Adina Mircioane. Der 30-Jährige wurde wegen schwer Sachbeschädigung und Urkundenunterdrückung angezeigt. Am Freitag soll die Staatsanwaltschaft über die Verhängung der Untersuchungshaft entscheiden. Dem Mann droht bis zu fünf Jahre Haft.
„Puber“ hinterließ seinen Schriftzug auf Türen, Hausmauern und Fenstern. Vor allem in der Wiener Innenstadt zog er sich den Unmut vieler Hausbesorger zu. Wie die „Presse“ berichtet, soll er auch in der Graffiti-Szene unbeliebt gewesen sein, weil er in der Schadekgasse ein Street-Art-Kunstwerk besprühte. Das Wiener Magazin „The Gap“ und der Bezirksvorsteher von Neubau, Thomas Blimlinger, mussten ebenfalls Schriftzüge von „puber“ von ihren Büroeingängen entfernen lassen. Sie hatten sich kritisch über ihn geäußert.
Quelle: orf.at
So wie hier in der Burggasse sind Dutzende Objekte beschmiert (© Archiv)
Unter dem Szenenamen „Puber“ wurde ein 30-jähriger Schweizer durch seine großteils illegalen Sprayereien in ganz Europa bekannt. Am Donnerstagvormittag konnte die Wiener Polizei den Mann jedoch verhaften – er lebte unter einem Decknamen in Rudolfsheim-Fünfhaus.
Der Sprayer soll für Dutzende Graffitis auf Wänden und Mauern verantwortlich sein, der angerichtete Schaden betrage mehrere 10.000 Euro. Donnerstagvormittag klingelten die Polizisten bei einer Wohngemeinschaft im 15. Bezirk und wurden fündig. Zwar waren nur zwei Mitbewohner des unter einem Decknamen dort lebenden Schweizers bei dem „Besuch“ daheim, der Sprayer wurde aber kurz darauf festgenommen, als er über ein Hausdach zu fliehen versuchte.
Bekannt wurde die Verhaftung, weil seine Mitbewohner mit „vice.com“ sprachen. Sie hätten „Puber“ über den Besuch der Polizei informiert, daraufhin habe sich der Mann über das Dach absetzen wollen. Gleichzeitig kritisieren die Mitbewohner aber auch die Polizei – die Beamten hätten „Pubers“ Identität schon lange gekannt und auch Kontakt mit ihm gehabt. Trotz Aufforderungen habe „Puber“ aber nicht die Finger von den Spraydosen lassen können.
Quelle: heute.at
„Puber“ versuchte, über ein Hausdach zu fliehen.
Die Wiener Polizei konnte den berüchtigsten Sprayer, der unter dem Szenenamen „Puber“ bekannt ist, festnehmen, berichtet die Tageszeitung ÖSTEREICH in ihrer Freitags-Ausgabe.
Wie die Polizei gegenüber ÖSTERREICH bestätigte, wurde Puber am Donnerstag um 10.30 Uhr in Wien festgenommen. Die Ermittler ordnen dem 30-jährigen Schweizer mehr als hundert Beschmierungen an Hauswänden und öffentlichen Verkehrsmitteln zu. Insgesamt soll „Puber“ mehr als 50.000 Euro Schaden angerichtet haben.
Der Sprayer lebte unter einem falschem Namen in einer Wohngemeinschaft in Wien-Rudolfsheim. Nach einem Hinweis suchten ihn Polizisten mit einem Durchsuchungsbefehl auf. In der Wohnung trafen ihn die Beamten nicht an, konnten ihn aber wenig später festnehmen, als „Puber“ versuchte, über ein Hausdach zu fliehen.
Quelle: oe24.at
Die Graffitis des Mannes mit dem Künstlernamen „Puber“ zieren mehrere Hauswände in Wien. Am Donnerstag um 10:30 Uhr wurde ein gebürtige Schweizer in einer Wohnung im 15. Bezirk von der Polizei festgenommen. Er wird verdächtig, der gesuchte Sprayer zu sein. Polizeisprecherin Adina Mircioane bestätigte derStandard.at einen Bericht des vice-Magazins.
Nach einem anonymen Hinweis klopften die Beamten an die Tür einer Wohngemeinschaft in der Ullmannstraße. Die Beamten forderten einen Durchsuchungsbeschluss an, nachdem die Bewohner der Wohnung angaben, dass sie nicht wüssten, wo sich „Puber“ aufhält. Nur wenige Minuten später entdeckten ihn die Polizisten aber auf einem Vordach des Gebäudes und nahmen in fest. Auch seine versteckten Sprayutensilien wurden sichergestellt und werden in den nächsten Tagen untersucht werden.
„Ego gepusht“
Dem vice-Magazin erzählten die Bewohner der Wohnung, dass ihnen die Polizisten drei unterschiedliche Namen des Verdächtigen genannt hätten von denen sie noch nie gehört hätten. Bevor der Verdächtige über das Dach fliehen wollte, soll er ihnen noch Anweisungen gegeben haben: Die Freunde mögen den Vater und die Schwester informieren und ein Foto von ihm in Handschellen machen.
Die Polizei habe nach Angaben der Mitbewohner bereits vor dem Winter Kontakt mit dem 30-Jährigen gehabt. Damals hätten sie nur persönliche Daten und eine Versicherung, dass er mit dem Sprayen aufhört, gefordert. So ganz sei ihm das allerdings nicht gelungen: „Er machte wesentlich weniger als zuvor, aber ganz aufhören konnte er einfach nicht. Jeder neue Zeitungsbericht hat sein Ego gepusht“, sagten die Freunde im Interview. Die Polizei bestritt, bereits vor der Festnahme Kontakt zu dem mutmaßliche Sprayer gehabt zu haben. (bbl, derStandard.at, 6.3.2014)
Quelle: derstandard.at
Der Sprayer, der sich selbst als „Staatsfeind Nummer 1“ feierte, wurde am Donnerstag verhaftet.
Lange wurde nach ihm gesucht, nun dürfte „Puber“ von der Polizei festgenommen worden sein, das berichtet das Szene-Magazin Vice. Der Sprayer, der sich selbst als „Staatsfeind Nummer 1“ feierte, wurde Donnerstagvormittag verhaftetet.
„Um 10.30 Uhr stand die Polizei vor der Türe und fragte nach drei verschiedenen, ähnlich klingenden Namen, die wir alle noch nie gehört hatten. In der Wohnung fanden sie recht schnell Pubers Zimmer“, schildern zwei Mitbewohner dem Magazin.
Laut den Mitbewohnern soll Puber noch versucht haben, über das Dach zu fliehen, die Beamten hätten ihn aber abgepasst und schließlich in Handschellen abgeführt.
Quelle: kurier.at
„Puber“ war seit geraumer Zeit vor allem in den Wiener Innenstadtbezirken aktiv. Am Donnerstag wurde ein Verdächtiger verhaftet.
Die Wiener Polizei hat angeblich jenen Graffiti-Sprayer verhaftet, der in Wien seit geraumer Zeit unter dem Pseudonym „Puber“ aktiv war. Die Polizei bestätigt gegenüber der „Presse“ einen entsprechenden Bericht des „Vice“-Magazin. Der Verdächtige wurde am Donnerstag um 10:30 Uhr im 15. Bezirk in seiner Wohnung festgenommen, nachdem die Polizei einem anonymen Hinweis nachgegangen war. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 30 Jahre alten Schweizer Staatsbürger.
„Puber“ sorgte vor allem in den Innenstadbezirken für Aufregung, wo er seinen Schriftzug auf Türen, Fenstern und Hausmauern hinterließ. Er machte sich auch in der Szene keine Freunde, als er etwa vor ein paar Monaten das Street-Art-Kunstwerk des bekannten belgischen Künstlers Roa in der Schadekgasse besprühte.
Als das Wiener Magazin „The Gap“ sich kritisch über ihn äußerte, wurde prompt das Büro beschmiert. Auch der Bezirksvorsteher von Neubau, Thomas Blimlinger, musste einen Schriftzug des Sprayers von seinem Namensschild entfernen. Er hatte „Puber“ davor öffentlich ausrichten lassen, dass das Überschmieren von Kinderzeichnungen wirklich „das Letzte“ sei.
Quelle: diepresse.com

06.03.2014 – WIEN UPDATE
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