Fußabdrücke und Schmierereien prägen bereits die Wände der kürzlich sanierten U-Bahnstationen Josefstädter Straße und Burggasse. Die Wiener Linien verweisen auf das Denkmalamt, das keine schmutzabweisende Farbe genehmigt hat.
Seit September sind die beiden Bahnsteige der U6-Station Burggasse wieder geöffnet. Obwohl die Sanierung dort noch gar nicht abgeschlossen ist, zieren bereits Fußabdrücke, Kritzeleien und Schmierereien die Wände. „In dem Bereich, wo man mit Fuß und Hand hinkommt, schaut es leider schlimm aus. Es ist traurig, aber de facto nicht zu verhindern“, so Wiener-Linien-Sprecher Michael Unger.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der ebenfalls im Sommer sanierten U6-Station Josefstädter Straße. Unger: „Wir haben bei den Otto-Wagner-Stationen die Vorgabe des Denkmalschutzes, eine weiße Farbe zu verwenden, die nicht schmutzabweisend ist. Wir können die Wand auch nicht schwarz anmalen.“ Die Wiener Linien appellieren daher einmal mehr an die Einsicht und Sorgsamkeit der Fahrgäste.
(…)Vorsorge bei neuen Stationen
Laut Wiener Linien ist das Schmutzproblem vor allem in den historischen U-Bahnstationen, die Ende des 19. Jahrhunderts unter Otto Wagner entstanden sind, vorhanden. Bei neuen Stationen wurde bereits darauf geachtet, Fußabdruck-, Graffiti- und Schmutzprobleme durch die Architektur zu verhindern. Statt weißen Wänden gibt es nun Verkleidungen aus Kunststoff, Glas oder Metall.
Quelle / Fotos: orf.at
Die Ausstellung im „Wirr“ sorgte für Diskussionen bei den Gästen.
Künstler, Revoluzzer, Narziss, rücksichtloser Frechdachs, psychisch gestört – die Meinungen zum Graffiti-Sprayer „Puber“ gehen auseinander. Im Lokal „Wirr“ waren bis zum 30. Oktober Fotografien von Puber-Schriftzügen ausgestellt.
„Die erste Frage der Gäste war immer: Hat er das selbst gemacht?“, berichtet Geschäftsführer Manuel. Die ausgestellten Fotos haben für viele Diskussionen gesorgt. „Ein Tischler war da und hat die Sachbeschädigungen kritisiert. Andere Gäste haben über das Wirken des Sprayers diskutiert“, so Manuel.
Einem der Besucher gefiel das Ausstellungskonzept nicht: „Es ist lächerlich, wenn man Kunst abfotografiert und aufhängt. Der Veranstalter hatte nicht einmal persönlichen Kontakt zu Puber.“
Dieser kam aber unbemerkt zur Ausstellung. „Er hat auf einer Verglasung den Schriftzug ‚Fake‘ und seine Signatur hinterlassen“, berichtet Veranstalter Gregor Grubhofer. Auch das wurde sogleich abfotografiert und statt des Originals aufgehängt.
Quelle: meinbezirk.at











