Stadt Wien soll Hauseigentümer bei Entfernung von Graffitis unterstützen (mickel.at)

Seit einigen Monaten treibt ein Sprayer namens „Puber“ sein Unwesen im Bezirk. Kaum eine Wand in der Josefstadt bleibt verschont.
„Leider sind sehr viele Hausfassaden beschmiert worden. Ich verstehe Eigentümer, die sich die sehr kostenaufwendige Reinigung nur schwer leisten können. Bei diesen Graffitis handelt es sich um Sachbeschädigung und nicht um Kunst“,  so Dominik Stracke, Umweltausschuss-Vorsitzender der Josefstadt.
Hinter „Puber“ verbirgt sich angeblich ein Schweizer Sprayer, der auch schon in anderen Bezirken Wiens seine Spuren hinterlassen hat.
„Die Josefstädter und die Hauseigentümer ärgern sich über diese Schmierereien. Da die Verschandelungen so stark um sich greifen, fordere ich die Stadt Wien auf, dass sie die Reinigung übernimmt oder leistbare Angebote für die Josefstädter Hausbesitzer schafft“, so Mickel-Göttfert abschließend.
Quelle: mickel.at

Wiener Linien: Problem mit Wandfarbe (orf.at)

Fußabdrücke und Schmierereien prägen bereits die Wände der kürzlich sanierten U-Bahnstationen Josefstädter Straße und Burggasse. Die Wiener Linien verweisen auf das Denkmalamt, das keine schmutzabweisende Farbe genehmigt hat.
Seit September sind die beiden Bahnsteige der U6-Station Burggasse wieder geöffnet. Obwohl die Sanierung dort noch gar nicht abgeschlossen ist, zieren bereits Fußabdrücke, Kritzeleien und Schmierereien die Wände. „In dem Bereich, wo man mit Fuß und Hand hinkommt, schaut es leider schlimm aus. Es ist traurig, aber de facto nicht zu verhindern“, so Wiener-Linien-Sprecher Michael Unger.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der ebenfalls im Sommer sanierten U6-Station Josefstädter Straße. Unger: „Wir haben bei den Otto-Wagner-Stationen die Vorgabe des Denkmalschutzes, eine weiße Farbe zu verwenden, die nicht schmutzabweisend ist. Wir können die Wand auch nicht schwarz anmalen.“ Die Wiener Linien appellieren daher einmal mehr an die Einsicht und Sorgsamkeit der Fahrgäste.
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Vorsorge bei neuen Stationen
Laut Wiener Linien ist das Schmutzproblem vor allem in den historischen U-Bahnstationen, die Ende des 19. Jahrhunderts unter Otto Wagner entstanden sind, vorhanden. Bei neuen Stationen wurde bereits darauf geachtet, Fußabdruck-, Graffiti- und Schmutzprobleme durch die Architektur zu verhindern. Statt weißen Wänden gibt es nun Verkleidungen aus Kunststoff, Glas oder Metall.
Quelle / Fotos: orf.at