Krems: Fußgänger-Unterführungen werden bunt (dbn.at)

Krems – An mehreren Plätzen in der Stadt sind derzeit Sprayer unterwegs und gestalten Unterführungen, Durchgänge und Passagen mit bunten Graffiti. Ein Projekt der Mobilen Jugendarbeit „See you“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Krems.
Fußgänger, die die Unterführung in Stein vom Köchelplatz zur Donau benutzen, haben sie schon gesehen. Ebenso können sie die Passanten der Bahnunterführung in der Austraße bewundern: große bunte Schriftzüge – Namen, Zeichen, Pseudonyme –, aufgesprüht und aufgemalt von Jugendlichen.

Doch sind diese Aktionen keine Vandalenakte, sondern ein künstlerisches Projekt, initiiert von der Mobilen Jugendarbeit „See You“. Die jungen Künstler werden bei ihren Aktionen von einem Streetworker professionell betreut. Die Stadt unterstützt das Projekt, indem sie geeignete öffentliche Flächen zur Verfügung stellt. Weitere Graffiti-Projekte sind bei der Unterführung beim Steiner Ruderclub und im Stiegenaufgang beim Kremser Yachthafen geplant. Hier ist allerdings zunächst eine andere Gruppe junger Menschen beschäftigt: Schüler der Abteilung Revitalisierung und Restaurierung der HTL Krems sanieren und reinigen die Wände des Turmes und schaffen so die Grundlage für gelungene Graffiti.
Quelle: dbn.at

Stadt Wien soll Hauseigentümer bei Entfernung von Graffitis unterstützen (mickel.at)

Seit einigen Monaten treibt ein Sprayer namens „Puber“ sein Unwesen im Bezirk. Kaum eine Wand in der Josefstadt bleibt verschont.
„Leider sind sehr viele Hausfassaden beschmiert worden. Ich verstehe Eigentümer, die sich die sehr kostenaufwendige Reinigung nur schwer leisten können. Bei diesen Graffitis handelt es sich um Sachbeschädigung und nicht um Kunst“,  so Dominik Stracke, Umweltausschuss-Vorsitzender der Josefstadt.
Hinter „Puber“ verbirgt sich angeblich ein Schweizer Sprayer, der auch schon in anderen Bezirken Wiens seine Spuren hinterlassen hat.
„Die Josefstädter und die Hauseigentümer ärgern sich über diese Schmierereien. Da die Verschandelungen so stark um sich greifen, fordere ich die Stadt Wien auf, dass sie die Reinigung übernimmt oder leistbare Angebote für die Josefstädter Hausbesitzer schafft“, so Mickel-Göttfert abschließend.
Quelle: mickel.at