In der Nacht auf heute haben zwei Polizisten bei der Verfolgung von zwei Graffiti-Sprayern zwei Schreckschüsse in die Luft abgegeben. Rechtlich war das Vorgehen „der Beamten gedeckt“, hieß es von der Polizei.
Um 04.12 Uhr wurde die Polizei über zwei Graffiti-Sprayer informiert, die im Bereich des Bahnhof Leopoldau gesichtet wurden. Beim Eintreffen der Polizei, besprühten die maskierten Tatverdächtigen gerade eine Lärmschutzwand bei einer S-Bahnunterführung.
Als sie die Polizisten bemerkten, flüchteten sie durch eine Notfallstüre. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf und gaben zwei Schreckschüsse senkrecht in die Luft ab.
„Delikt ist schwere Sachbeschädigung“
Daraufhin blieb einer der Beschuldigten stehen und wurde festgenommen. Der zweite Verdächtige konnte unerkannt flüchten. Eine Dose mit Lackspray und Nachfüllflaschen wurden sichergestellt. Der Schaden ist derzeit unbekannt. Der festgenommene Jugendliche ist laut Polizei 17 Jahre alt.„Es ist ein strafrechtliches Delikt vorgelegen und es galt die Verdächtigen anzuhalten. Das Abgeben der Schreckschüsse durch die Beamten ist rechtlich gedeckt“, sagte Johann Golob, Chef der Polizei-Pressestelle, gegenüber wien.ORF.at.
Erst Anfang dieser Woche gaben Polizei-Beamte bei der Festnahme von Autodieben Warnschüsse ab. Die Aktion in der Innenstadt sorgte für großes Aufsehen unter den anwesenden Passanten – mehr dazu in Polizei stoppte Autodiebe mit Schreckschüssen.
Fotos: Polizei Wien
Quelle: orf.at
Im Sommer 2012 bekamen Jugendliche die Chance ihr kreatives Potential in Form einer Graffiti Aktion im Haller Poschpark zu entdecken und bei der Gestaltung ihres Lebensraums aktiv mitzuwirken. Im Zuge der Jugendagenda wurde für Herbst 2013 eine Fortsetzung der Aktion geplant, und auch die finanziellen Ressourcen wurden von der Stadt Hall zur Verfügung gestellt.
Vergangene Woche war es dann endlich soweit: Die Mobile Jugendarbeit (JAM) kümmerte sich in Zusammenarbeit mit dem Graffiti-Experten Clemens um die Umsetzung der Aktion. Auch die jungen Künstler waren schnell gefunden und von Beginn an motiviert bei der Sache. An den beiden Tagen waren insgesamt mehr als 30 Jugendliche beteiligt. Die Werke der jungen Künstler können sich sehen lassen und im Haller Sure-Park (hinter der neuen Mittelschule Dr. Posch) bestaunt werden.
Graffiti als Ausdruck von Jugendkultur
Graffiti ist eine Kunstform und Ausdruck einer bestimmten Jugendkultur. Die Jugendlichen machen durch ihre Graffiti im öffentlichen Raum auf sich aufmerksam und gestalten aktiv ihren Lebensraum mit. Die Genehmigung der Stadt Hall für diese Graffitiaktion ist ein Zeichen dafür, dass Jugendliche im öffentlichen Raum willkommen sind und sie diesen auch ihren Bedürfnissen entsprechend mitgestalten dürfen. Dies führt zu einer besseren Identifikation und Wertschätzung mit ihrer Heimatgemeinde.
Quelle: meinbezirk.at
„Wien: Verkehrsknotenpunkt Matzleinsdorferplatz | Der Vekehrsknotenpunkt Matzleinsdorf wurde mit viel Steuergeld errichtet und auch an vielen Stellen erneuert und saniert.
Eine Gruppe von vermutlich schwer erkrankten und nichtsnutzen Menschen, denen die Zerstörung von allgemeinem Gut wichtiger erscheint als nützlicher Beschäftigung nachzugehen, treiben in dieser Gegend ihr Unwesen.
Wenn sich diese Bilder der Schande nicht bis in den Köpfe der Verursacher begeben, gibt es vielleicht Eltern und Bekannte denen an Jugendlichen in Ihrer Umgebung auffällt, dass sie mit Dosen und Stiften hantieren wo es nicht angebracht ist.
Ein wenig die Augen öffnen und den Verstand einsetzen kann auch Jugendliche davon abhalten solche öffentliche Verunstaltungen einzudämmen.“
Quelle: meinbezirk.at
Presseaussendung der Polizei Tirol
In der Zeit zwischen 18.10. und 22.10.2013 wurden von bisher unbekannten Tätern in Innsbruck, Pradl, bei zwei Hausdurchgängen mehrere Mauern mit einem silbernen Spray oder Stift beschmiert (Graffiti), wodurch der Wohnungsgesellschaft ein erheblicher Schaden entstand.
Presseaussendung
vom 23.10.2013, 17:30 Uhr
Quelle: polizei.gv.at
Neun Mädchen des „Mädchencafés“ haben mit Unterstützung des professionellen Graffiti-Künstlers „Naskool“ der Unterführung zum Badener Weilburgpark ein neues Gesicht gegeben.
Rund vier Stunden dauerte die Aktion am Nachmittag des 8. Oktober, bei der die Mädchen zwischen 12 und 20 Jahren in die Welt der Graffiti-Kunst eintauchen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Entstanden ist ein buntes, strahlendes Kunstwerk, das die zahlreichen BesucherInnen des Badener Strandbads ab der nächsten Badesaison mit Sicherheit erfreuen wird, zumal der graue Durchgang zum Weilburgpark bisher von besonderer Tristesse geprägt war.
„Kontrolliertes Sprayen bewährt sich“
Ermöglicht wurde die Aktion auf Anregung und Unterstützung des Integrationsbeauftragten der Stadtgemeinde Baden Peter Ramberger, dem es ein Anliegen ist, der Jugend die Möglichkeit zur künstlerischen Gestaltung zu geben, die gleichzeitig auch die Stadt verschönert. „Es hat sich bisher bewährt, wenn in der Stadt, wie z.B. auch in der Badener Bahn-Unterführung Melkergründe, kontrolliert gesprayt wird. Auf diese Weise werden die Graffitis von der Bevölkerung akzeptiert und vor allem auch respektiert“, erklärt Ramberger.
Mehr dazu hier.
(Quelle: menschen-leben.at)








