„Totemähnliche Verzierungen schmücken ab sofort die Betonsäulen
Das Projekt wurde gemeinsam vom Bürostandort „Viertel Zwei“, den Wiener Linien und der städtischen Abteilung „Kunst im öffentlichen Raum“ entwickelt. 14 Betonsäulen unterhalb der U2 zwischen Trabrennstraße und Stella-Klein-Löw-Weg wurden vom französischen Künstler Honet mittels Lack unter dem Motto „Totem Modern“ umgestaltet. Die neuen „Kultobjekte“ erinnern an die Götter der Popkultur und fallen in die Kategorie „Streetart“, einer Kunstform, die ihre Wurzeln in der Graffiti-Bewegung hat. „Die fröhlichen Applikationen tragen dazu bei, die U-Bahn lebendiger zu gestalten“, meint Wiener-Linien-Chef Günter Steinbauer. Die offizielle Eröffnung findet morgen, Donnerstag, um 16.30 Uhr statt.
PHILIPP WAGNER“
Quelle: Kronen Zeitung, 9.10.2013, S.31
Foto: http://www.aventuresextraordinaires.fr/

Aus aktuellem Anlass hat uns PEMO aus Wien einige Fotos vom Kulturzentrum 5 POINTZ in New York geschickt. Das Gelände soll ja abgerissen werden. Mehr Fotos gibt es nach dem Jump.
Continue reading
Dem „Stadtfeind Nr. 1“ ist eine Ausstellung gewidmet.
Im Wirr in der Wiener Burggasse werden neuerdings Fotos ausgestellt, auf denen die Arbeiten von Puber zu sehen sind. Sie wissen schon, jener anonyme Sprayer, der angeblich aus der Schweiz kommt und neuerdings in Wien umtriebig ist. Geht man durch die Straßen der Bundeshauptstadt, dann gibt es kaum noch Fassaden, an denen Puber nicht vorbeigekommen ist. Der Sprayer ist scheinbar unermüdlich, zieht Nacht für Nacht mit diversen Farbdosen durch die Straßen und hinterlässt seine „Duftmarken“ überall: an Gebäudewänden, auf Rollläden, Straßenbänken, Fenstern und diversen Gegenständen. Einige Tags hat der Wiener Rechtsanwalt Gregor Grubhofer mit seiner Kamera dokumentiert. Die Bilder sind nun bis Ende Oktober im Wirr zu sehen bzw. käuflich erhältlich.
Während die Taten von Puber für einige „das Letzte“ sind, als Schmierereien oder „Trash“ bezeichnet werden und ihn viele hinter Gitter bringen möchten, sieht das Grubhofer anders. Für ihn ist Puber ein Künstler: „Wenn Arnulf Rainer und Hermann Nitsch Künstler sind, dann auch Puber. Was er zur vollkommenen Anerkennung seiner Kunst zu benötigen scheint, wäre somit eine gerichtliche Verurteilung, eine Professur an der Wiener Kunstakademie und die Errichtung seines eigenen Museums“, so der Rechtsanwalt bei seinem Vortrag anlässlich der Eröffnung der Ausstellung.(…)
Weiterlesen auf: kurier.at










