Grazer SchülerInnen verwandeln Container der Holding Graz Services zur Kunst im öffentlichen Raum
Holding Graz Vorstand Wolfgang Messner feiert mit SchülerInnen des GIBS die gelungene Container-Belebung, rechts im Bild der künstlerische Leiter Georg Dermouz. Foto: Enrico Radaelli / Holding Graz
Mit der richtigen Idee werden Abfallbehälter zum Blickfang.
So geschehen dieser Tage, als sich auf Einladung der Holding Graz Services vier Gruppen Jugendlicher ans bunte Werk machten und unter der Koordination von Florian Spielhofer und Georg Dermouz – beide sind anerkannte Graffiti-Künstler und haben ihre Spuren u. a. auch schon am Citybeach hinterlassen – mit Sprühdosen bewaffnet auf die eisernen Müllcontainer losgingen. Acht Prototypen präsentieren sich jetzt im neuen Outfit und sollen quer über das Stadtgebiet verteilt nicht nur die Blicke auf sich ziehen, sondern auch, weil das Thema mit „Service aus einer Hand – Wir machen Graz lebenswert“ vorgegeben war, den sorgsamen Umgang mit unserem unmittelbaren Umfeld promoten.
Rechtsanwalt Gregor Grubhofer, Initiator der PUBeR Fotoausstellung, die gerade im Wiener WIRR zu sehen ist, hat uns ein Foto seiner „Unsichtbaren Hand“, inklusive PUBERs Antwort auf die Ausstellung, zugesendet. „Puber legt offensichtlich Wert auf die Feststellung, dass dies nicht sein original Handschuh sei. Auch hier ist wieder amüsant zu sehen, welche unterschiedlichen Ausdrucksweisen der Ablehung bei diesem Projekt möglich sind“, so Grubhofer. Das besagte Ausstellungsstück kann für € 3000.- erworben werden. Es handle sich laut Grubhofer „um einen Sprayer-Handschuh, wie ihn die Graffiti Profis verwenden“.
Auch die Wiener Bezirkszeitung berichtet am Cover der aktuellen Neubau-Ausgabe über die Ausstellung.
Fotos: Gregor Grubhofer
„Stadtexpedition „Schrift in der Stadt“ VIII
Puber-tär?
Auch das ist „Schrift“ in derStadt:
Puber, ein bis dato anonymer Sprayer, bricht die Regeln der Szene und sprayt sein „Tag“ bevorzugt über bereits bestehende Graffitis anderer Artists. Konsequent. Rücksichtslos. Flächendeckend. Damit hat er einen Kleinkrieg gegen den Bezirksvorsteher des 7. Bezirks losgetreten, es mehrfach in die Tagespresse geschafft und sich jede Menge Feinde gemacht.“ LINK