Freispruch! – Sensations-Urteil für Graffiti-Sprayer (heute.at)

Freispruch für jungen Kärntner (23). Das wird viele seiner „Kollegen“ freuen: Ein Graffiti- Sprayer muss keine Strafe zahlen, „da sein Werk die Funktion einer Stützmauer nicht beeinträchtigt“.
Und weil sich bereits zahlreiche andere Graffitis auf der Mauer befanden. Manuel B. (23) wurde beim Bemalen einer im Besitz der ÖBB befindlichen Mauer in Klagenfurt erwischt. Da er sich weigerte, eine Rechnung über 1.395 Euro zu bezahlen, zogen die ÖBB vor Gericht.
Dort rechtfertigte sich der Kärntner damit, dass an dieser Stelle „seit mehr als 20 Jahren“ gesprayt werde und die Mauer bereits „mehrere Schichten Farbe von dutzenden Graffiti“ trage. Richterin Margret Wenger sah das genauso: Der angeklagte Tatbestand der Sachbeschädigung sei nicht erfüllt, berichtet die „Kleine Zeitung“.
Quelle: heute.at

Sachbeschädigung im Salzburger Stadtteil Neustadt (polizei.gv.at)

Presseaussendung der Polizei Salzburg
Sachbeschädigung im Salzburger Stadtteil Neustadt
Unbekannte Täter beschädigten in der Zeit von 19.September 2013, 18.00 Uhr, bis 20. September 2013, 12.00 Uhr, im Salzburger Stadtteil Neustadt, ein unter Denkmal stehendes Gebäude durch ein illegales Graffiti. Der Schaden ist gering. Das Graffiti wurde bereits durch eine Malerfirma wieder beseitigt.
Presseaussendung
vom 22.09.2013, 13:32 Uhr
Quelle: polizei.gv.at

Freispruch für Graffiti-Sprayer (orf.at)

Am Dienstag ist am Bezirksgericht Klagenfurt ein Graffiti-Sprayer freigesprochen worden. Der 23-Jährige übermalte auf einer Stützmauer andere Graffitis. Die Richterin sah damit den Vorwurf der schweren Sachbeschädigung nicht bestätigt.
Am Lendkanal in Klagenfurt übersprühte der junge Mann im Jänner bereits bestehende Graffitis an einer Stützmauer der ÖBB. Diese erstattete darauf Anzeige gegen den jungen Mann. Wie die Kleine Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) berichtete, kam der 23-Jährige einem Angebot der ÖBB zu einer außergerichtlichen Einigung und einer Putz-Rechnung in Höhe von 1.395 Euro nicht nach.

Symbolbild: Die ÖBB beklagt immer mehr verbotene Graffitis.
Richterin: Keine schwere Sachbeschädigung
Deshalb musste er sich vor dem Bezirksgericht Klagenfurt wegen schwerer Sachbeschädigung verantworten. Dort wurde er dann von der Anklage freigesprochen, weil zuvor schon andere Graffitis auf der Stützmauer aufgemalt waren und die Mauer noch immer ihre Funktion erfülle, so die Richterin. Sie sprach gleichzeitig eine Warnung aus, dass dies kein Freibrief für andere Sprayer sei. Das illegale Besprühen von Zügen, Mauern und Wänden wird üblicherweise hart bestraft.
Quelle: kaernten.orf.at

Rummel Hummel – 27.-29.09.2013




„Bevor die ehemalige Lusterfabrik Bakalowits, nach 13 Jahren Leerstand, zu Wohnungen umgebaut wird, wollen wir der Tradition des Hauses folgen und das Kunsthandwerk wieder hochleben lassen.
Dieses Gebäude, welches aus 2 Trakten besteht, bietet auf insgesamt 8 Stockwerken eine unberührte Kulisse  unterschiedlichster (Groß-) Räumlichkeiten, aus vergangener Zeit. In den kommenden Monaten dürfen die Kreativen, denen es an Platz fehlt, ihre vielen Ideen und ihren Tatendrang an diesem Ort ausleben.

Neben dem Dauerbetrieb der Atteliers, Proberäume für Tanz und Performance, Film- und Photoshootings, Werkstätten, Büroflächen für Creative Industries und unterschiedlichste gängige und neue PopUp-Formate ermöglicht, ist eine Veranstaltung, der “Rummel Hummel”, als Kunstmarkt und Gesamtausstellung mit Workshops, Vorträgen, Performance und weiteren Programmpunkten in Planung.
Das Event wird vom 27.-29. September 2013 in den Bakalofts stattfinden und von allen Gebäudenutzenden mit unterschiedlichsten künstlerischen und veranstaltungstechnischen Formaten inszeniert und bespielt.“
Mehr Infos hier.
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Polizei stellt sprayende ÖVP-Kandidatin (heute.at)

Theresia Leitinger über Graffiti: „Dumme Aktion“ (© ÖVP, Gest)
Die Ada-Christen-Gasse in Wien-Favoriten. Überall Gemeindebauten. Es ist 2.08 Uhr in der Nacht auf Dienstag. Mit einer Schablone und Kreidespray bewaffnet, verzieren drei junge VP-Wahlkämpfer den SP-dominierten Bezirk.
„Mit Rot-Grün zahlen Sie mehr“, ist nun auf Gehsteigen und Schutzwegen zu lesen. Blöd nur, dass plötzlich Beamte aus der Polizeiinspektion ums Eck auftauchen. Am „Tatort“ sichern sie eine Schablone und Kreidespray. Weil es politische Botschaften sind, wird der Verfassungsschutz informiert.
„Heute“-Recherchen ergeben: Es sind Theresia Leitinger, Generalsekretärin der VP-Frauen und auf Platz 20 der VP-Bundesliste, und die VP-Wahlhelfer Philipp P. und Nicolas R. Leitinger zu „Heute“: „Es war eine dumme Aktion. Wir machen das nicht mehr. Aber es war nur Kreide, die Regen abwäscht.“ Kurios: Die VP Wien fordert ein „Maßnahmenpaket gegen das ausufernde Graffitiproblem“
Quelle: heute.at