ÖVP-Kandidatin beim Sprayen erwischt (derstandard.at)

„Mit Rot-Grün zahlen Sie mehr“, sprühte Kandidatin auf Gehsteig – angeblich abwaschbares Graffiti
„Die Stadt Wien ist aufgefordert, endlich entschieden gegen Graffitischmierereien vorzugehen. Auf Grund der Untätigkeit der rot-grünen Stadtregierung im Kampf gegen Graffitis ist Wien mittlerweile europäischer Sprayer-Hotspot. Die Stadt Wien darf hier nicht kapitulieren, sie muss umgehend gegen dieses Unwesen vorgehen“, forderte der Wiener ÖVP-Gemeinderat Wolfgang Ulm per Aussendung im November 2012.
Wiener Polizisten, die diesen Aufruf beherzigt haben, stießen in der Nacht auf Dienstag  jedoch ausgerechnet auf drei Parteifreunde Ulms: Um zwei Uhr nachts sollen die ÖVP-Wahlkämpfer Slogans auf den Gehsteig eines Gemeindebaus gesprayt haben, berichtet die Gratiszeitung „Heute“.
(…)
(sterk, derStandard.at, 26.9.2013)
Weiterlesen: derstandard.at

Freispruch! – Sensations-Urteil für Graffiti-Sprayer (heute.at)

Freispruch für jungen Kärntner (23). Das wird viele seiner „Kollegen“ freuen: Ein Graffiti- Sprayer muss keine Strafe zahlen, „da sein Werk die Funktion einer Stützmauer nicht beeinträchtigt“.
Und weil sich bereits zahlreiche andere Graffitis auf der Mauer befanden. Manuel B. (23) wurde beim Bemalen einer im Besitz der ÖBB befindlichen Mauer in Klagenfurt erwischt. Da er sich weigerte, eine Rechnung über 1.395 Euro zu bezahlen, zogen die ÖBB vor Gericht.
Dort rechtfertigte sich der Kärntner damit, dass an dieser Stelle „seit mehr als 20 Jahren“ gesprayt werde und die Mauer bereits „mehrere Schichten Farbe von dutzenden Graffiti“ trage. Richterin Margret Wenger sah das genauso: Der angeklagte Tatbestand der Sachbeschädigung sei nicht erfüllt, berichtet die „Kleine Zeitung“.
Quelle: heute.at

Sachbeschädigung im Salzburger Stadtteil Neustadt (polizei.gv.at)

Presseaussendung der Polizei Salzburg
Sachbeschädigung im Salzburger Stadtteil Neustadt
Unbekannte Täter beschädigten in der Zeit von 19.September 2013, 18.00 Uhr, bis 20. September 2013, 12.00 Uhr, im Salzburger Stadtteil Neustadt, ein unter Denkmal stehendes Gebäude durch ein illegales Graffiti. Der Schaden ist gering. Das Graffiti wurde bereits durch eine Malerfirma wieder beseitigt.
Presseaussendung
vom 22.09.2013, 13:32 Uhr
Quelle: polizei.gv.at

Freispruch für Graffiti-Sprayer (orf.at)

Am Dienstag ist am Bezirksgericht Klagenfurt ein Graffiti-Sprayer freigesprochen worden. Der 23-Jährige übermalte auf einer Stützmauer andere Graffitis. Die Richterin sah damit den Vorwurf der schweren Sachbeschädigung nicht bestätigt.
Am Lendkanal in Klagenfurt übersprühte der junge Mann im Jänner bereits bestehende Graffitis an einer Stützmauer der ÖBB. Diese erstattete darauf Anzeige gegen den jungen Mann. Wie die Kleine Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) berichtete, kam der 23-Jährige einem Angebot der ÖBB zu einer außergerichtlichen Einigung und einer Putz-Rechnung in Höhe von 1.395 Euro nicht nach.

Symbolbild: Die ÖBB beklagt immer mehr verbotene Graffitis.
Richterin: Keine schwere Sachbeschädigung
Deshalb musste er sich vor dem Bezirksgericht Klagenfurt wegen schwerer Sachbeschädigung verantworten. Dort wurde er dann von der Anklage freigesprochen, weil zuvor schon andere Graffitis auf der Stützmauer aufgemalt waren und die Mauer noch immer ihre Funktion erfülle, so die Richterin. Sie sprach gleichzeitig eine Warnung aus, dass dies kein Freibrief für andere Sprayer sei. Das illegale Besprühen von Zügen, Mauern und Wänden wird üblicherweise hart bestraft.
Quelle: kaernten.orf.at