„Auf eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft hin war ein 17-jähriger Bursch am Samstag in der Stadt Salzburg festgenommen und in die Justizanstalt eingeliefert worden. Der Vorwurf: schwere Sachbeschädigung in Form von illegalen Graffiti-Sprayens. Konkret wird dem Jugendlichen angelastet, in neun Fällen Züge oder Waggons in Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark und Freilassing verbotenerweise besprüht und an den „Werken“ seinen Namenszug hinterlassen zu haben. Angelasteter Schaden: insgesamt 10.000 Euro.
Wegen des Haftgrunds der Tatbegehungsgefahr hatte der Staatsanwalt die Verhängung der U-Haft gegen den ein Mal einschlägig vorbestraften Graffiti-Sprayer beantragt. Manfred Seiss, der zuständige Journalrichter am Landesgericht, gab am Sonntag dem Antrag jedoch keine Folge. Er ordnete die Freilassung des Burschen gegen gelindere Mittel an: Der 17-Jährige müsse weiterhin bei seiner Mutter wohnen, die erst vor einer Woche begonnene Schulausbildung fortsetzen und zur Psychotherapie gehen.
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Quelle: Salzburger Nachrichten, Nr. 215 vom 16.09.2013, S.L4

„Damit am Morgen in der U-Bahn alles glänzt, sind unsere Putztrupps Nacht für Nacht im Schrubb-Einsatz. Die Uhr zeigt 20 Uhr, eine Handvoll Männer wartet schon ungeduldig auf die U-Bahn. Eigentlich nicht ungewöhnlich, aber irgendwie doch. Denn die Männer stehen einsam auf einem Bahnsteig in der U-Bahn-Garage auf dem Bahnhof Erdberg und sind ausgerüstet mit Kübeln, Putzmitteln aller Art, Besen, Schaufel und Reibmaschine. Dann fährt sie ein, die U-Bahn, und öffnet alle Türen. Jetzt geht’s los – die periodische Innenreinigung steht an.
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Problem Graffiti
Neben den periodischen gründlichen Reinigungen wird jeder einzelne U-Bahn-Waggon, aber auch jede Straßenbahn und jeder Autobus täglich (!) ausgekehrt und ausgestaubt. Ein großes Problem stellen die „Schmierereien“ und Graffitis in und auf den Zügen dar. „Im letzten Jahr hatten wir alleine 12.000 m2 an Grafittis zu entfernen“, erzählt Köstinger von Sprayern, die sich einen wahren Sport daraus machen, U-Bahnen mit ihren Werken zu „verschönern“.“
VIA
Sprayer sind nicht überall beliebt. Bild: colourbox.com
ST. GEORGEN/GUSEN. Mit größtenteils „Polizei feindlichen“ Graffitis haben Unbekannte am vergangenen Wochenende mehrere Bahnhofs- und Firmenobjekte im Bezirk Perg verunstaltet. Der dadurch entstandene Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf „mehrere tausend Euro“.
Die bisher unbekannten Täter sind unter dem Synonym „St. Georgner Jungs“ aufgetreten. Im Gemeindegebiet von St. Georgen/Gusen und im Gemeindegebiet von Luftenberg besprühten sie mehrere Mauern.
Quelle: nachrichten.at








