Rummel Hummel – 27.-29.09.2013




„Bevor die ehemalige Lusterfabrik Bakalowits, nach 13 Jahren Leerstand, zu Wohnungen umgebaut wird, wollen wir der Tradition des Hauses folgen und das Kunsthandwerk wieder hochleben lassen.
Dieses Gebäude, welches aus 2 Trakten besteht, bietet auf insgesamt 8 Stockwerken eine unberührte Kulisse  unterschiedlichster (Groß-) Räumlichkeiten, aus vergangener Zeit. In den kommenden Monaten dürfen die Kreativen, denen es an Platz fehlt, ihre vielen Ideen und ihren Tatendrang an diesem Ort ausleben.

Neben dem Dauerbetrieb der Atteliers, Proberäume für Tanz und Performance, Film- und Photoshootings, Werkstätten, Büroflächen für Creative Industries und unterschiedlichste gängige und neue PopUp-Formate ermöglicht, ist eine Veranstaltung, der “Rummel Hummel”, als Kunstmarkt und Gesamtausstellung mit Workshops, Vorträgen, Performance und weiteren Programmpunkten in Planung.
Das Event wird vom 27.-29. September 2013 in den Bakalofts stattfinden und von allen Gebäudenutzenden mit unterschiedlichsten künstlerischen und veranstaltungstechnischen Formaten inszeniert und bespielt.“
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Polizei stellt sprayende ÖVP-Kandidatin (heute.at)

Theresia Leitinger über Graffiti: „Dumme Aktion“ (© ÖVP, Gest)
Die Ada-Christen-Gasse in Wien-Favoriten. Überall Gemeindebauten. Es ist 2.08 Uhr in der Nacht auf Dienstag. Mit einer Schablone und Kreidespray bewaffnet, verzieren drei junge VP-Wahlkämpfer den SP-dominierten Bezirk.
„Mit Rot-Grün zahlen Sie mehr“, ist nun auf Gehsteigen und Schutzwegen zu lesen. Blöd nur, dass plötzlich Beamte aus der Polizeiinspektion ums Eck auftauchen. Am „Tatort“ sichern sie eine Schablone und Kreidespray. Weil es politische Botschaften sind, wird der Verfassungsschutz informiert.
„Heute“-Recherchen ergeben: Es sind Theresia Leitinger, Generalsekretärin der VP-Frauen und auf Platz 20 der VP-Bundesliste, und die VP-Wahlhelfer Philipp P. und Nicolas R. Leitinger zu „Heute“: „Es war eine dumme Aktion. Wir machen das nicht mehr. Aber es war nur Kreide, die Regen abwäscht.“ Kurios: Die VP Wien fordert ein „Maßnahmenpaket gegen das ausufernde Graffitiproblem“
Quelle: heute.at

Staatsanwalt wollte U-Haft für 17-jährigen Sprayer (Salzburger Nachrichten)

„Auf eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft hin war ein 17-jähriger Bursch am Samstag in der Stadt Salzburg festgenommen und in die Justizanstalt eingeliefert worden. Der Vorwurf: schwere Sachbeschädigung in Form von illegalen Graffiti-Sprayens. Konkret wird dem Jugendlichen angelastet, in neun Fällen Züge oder Waggons in Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark und Freilassing verbotenerweise besprüht und an den „Werken“ seinen Namenszug hinterlassen zu haben. Angelasteter Schaden: insgesamt 10.000 Euro.
Wegen des Haftgrunds der Tatbegehungsgefahr hatte der Staatsanwalt die Verhängung der U-Haft gegen den ein Mal einschlägig vorbestraften Graffiti-Sprayer beantragt. Manfred Seiss, der zuständige Journalrichter am Landesgericht, gab am Sonntag dem Antrag jedoch keine Folge. Er ordnete die Freilassung des Burschen gegen gelindere Mittel an: Der 17-Jährige müsse weiterhin bei seiner Mutter wohnen, die erst vor einer Woche begonnene Schulausbildung fortsetzen und zur Psychotherapie gehen.
(…)“
Quelle: Salzburger Nachrichten, Nr. 215 vom 16.09.2013, S.L4