In Wiener Neustadt fahndet die Polizei nach Sprayern. Diese haben vergangene Woche zahlreiche Fassaden mit schwarzem und silberfarbenem Lack besprüht. Die Ermittler bitten um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
Die Sprayer dürften in der Nacht von 14. auf 15. August aktiv gewesen sein, heißt es in einer Aussendung der Landespolizeidirektion NÖ. Sie verunstalteten die Fassaden von zehn Mehrparteienhäusern und Büros im Zentrum von Wiener Neustadt.
Mit schwarzem und silberfarbenem Lack sprühten sie die Schriftzeichen „MOJO“ und „2D4“ auf die Mauern. Die Höhe des Sachschadens stand vorerst nicht fest. Die Polizeiinspektion Burgplatz bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 059/133-3391.
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Graffiti-Sprayer in Wiener Neustadt unterwegs
„Als ich ein kleines Kind war hat meine Mutter immer alle meine Sachen penibel mit meinem Namen beschriftet. Das war mir damals im Kindergarten immer sehr peinlich, aber heute bin ich froh darüber. Hätte sie das nicht gemacht hätte ich vielleicht auch so ein Problem wie “Puber” und müsste überall meinen Namen hinkritzeln.
Eigentlich mögen wir ja Graffitti, aber was Herr Puber so an den Tag legt hat mit Graffitti ungefähr so viel zu tun wie eine Legebatterie mit glücklichen Hühnern. Wenn man durch Wien wandert kann man nicht anders, als alle 2 Meter über den Tag des Züricher Schmierfinks zu stolpern.
Der Schweizer Möchtegern-Sprayer sieht das, was er macht, als “dirty, New-York-Style” und will seinen Namen auf jeder Wand sehen. Wir sehen das eher als armselig und würden Herrn Puber (dessen Namen wir geistig immer Puh-Bär aussprechen) gerne bitten das zu unterlassen. Er möge doch wieder in die Schweizer Alpen zurück wandern, wo er gerne Heidis Alm-Hütte besprayen kann statt sich an Kinderzeichnungen und echten Kunstwerken zu vergehen.
Wenn wir das mit diesem neumodischen Slangsta-Ausdrücken richtig verstanden haben müsste es somit “Go Home, du Toy!” heißen.“
VIA
Mehrere Häuser wurden vergangene Woche von Graffiti-Sprayern verunstaltet.
Als die Bewohner eines Mehrparteienhauses in der Wr. Neustädter Innenstadt vor die Tür gingen, traf sie fast der Schlag: In riesigen Buchstaben prangten Graffiti von der Fassade. Doch es blieb nicht bei dem einen Fall: Weitere neun Häuser – darunter mehrere Bürogebäude – und einige Mülleimer wurden von den unbekannten Sprayern verunstaltet.
Ermittlungen
Die Polizei fahndet nun auf Hochtouren nach den Sprayern, die nachts ihr buntes Unwesen im historischen Zentrum von Wiener Neustadt trieben. Auch die Höhe des Sachschadens steht bislang noch nicht fest.
Aufruf
Johann Baumschlager, Pressesprecher der niederösterreichischen Polizei, bittet um die Mithilfe der Bürger: „Wer irgendetwas gesehen oder Hinweise hat, soll sich bitte unter der Telefonnummer 059 13333 91 melden.
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Graffiti-Sprayer in Wiener Neustadt unterwegs
„Respektlos“: „Puber“-Schriftzug über der Arbeit des belgischen Street-Artist Roa in der Schadekgasse. – Foto: Karl Oberascher
Ein Sprayer hinterlässt seit Wochen sein Pseudonym „Puber“ auf Wiens Wänden und macht sich damit viele Feinde.
Die Zeiten, in denen man mit Graffiti noch einen handfesten Skandal auslösen konnte, scheinen längst vorbei zu sein. Mittlerweile stellen Städte und Gemeinde Flächen zur Verfügung, auf denen sich Sprüher austoben können. Ob Shepard Fairy, Banksy oder der Belgier Roa – alle haben sie schon ihre Spuren in Wien hinterlassen. Oft ganz legal. Durch die gewachsene Anerkennung von Street Art, haben auch Graffitis einen Image-Boost erfahren.(…)
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>>GRAFFITI CARINTHIA
Die Urban Art Gallery präsentiert eine historische Aufbereitung der Thematik und konzentriert sich dabei speziell auf das Bundesland Kärnten.
Zu sehen ist eine Sammlung von Bildermaterial aus den letzten 10 – 15 Jahren.
Weiters wird das österreichische OFFLINE Graffiti Magazin, erstmalig in der Urban Art Gallery vorgestellt.
30.08.2013 – 20:00 – ART LANE Klagenfurt
Pfarrhofgasse 4 (Eingang über Theatergasse), 9020 Klagenfurt
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