Wir sind jetzt Post-Graffiti

„Street-Art in Wien findet sich eher im siebten Bezirk als in Kagran und eher auf freigegebenen Flächen als auf U-Bahnen und Werbemitteln. Die Tendenz geht klar weg vom Graffiti und hin zur Kunst im öffentlichen Raum.“
(…)
„“Wir sind sozusagen ein bisschen Post-Graffiti“, kommentiert Margit Mössmer diesen Zustand, denn: „Graffiti spricht in Codes, die nur eine kleine Gruppe verstehen kann, während Street Art und Urban Hacktivism versuchen, möglicht voraussetzungsfrei lesbar zu sein. Das Spannungsfeld sieht heute also folgendermaßen aus: Die Leute kommen oft aus dem Graffiti, haben sich aber von den ästhetischen Formen, den Botschaften und manchmal auch den Szenen verabschiedet.“
Die Straße ist in der Galerie gelandet. Sie etabliert sich, man kann damit Geld verdienen. Für die Galeristen sind erfolgreiche Street-Artists trotzdem nur aufstrebende Künstler am Anfang ihrer Karriere.“

Ganzer Artikel hier.

Trains of Thoughts – MAK NIGHT LAB – 14.05.2013

MAK NIGHT LAB
Filmscreening: Trains of Thought
Di, 14.05.2013, 20:00 Uhr
MAK Säulenhalle, Wien

Die U-Bahn ist ein Symbol für Urbanität und ein wichtiger Faktor der Mobilität. Zugleich eröffnet eine U-Bahn-Fahrt Spielraum, eine Stadt anders wahrzunehmen: Im Untergrund, fernab vom Getümmel ober der Erde, setzt eine angenehme Orientierungslosigkeit ein, die Gedanken schweifen ab, man verliert sich im kontemplativen Müßiggang. Mit diesem Phänomen hat sich der österreichische Visualist Timo Novotny in seinem Projekt Trains of Thoughts (auch „Gedankengänge“) beschäftigt.
Der filmische Essay nimmt uns auf eine außergewöhnliche Reise durch die U-Bahn-Systeme von New York, Los Angeles, Moskau und Tokyo mit, begleitet vom unverwechselbaren Sound der Wiener Sofa Surfers.
http://www.mak.at/programm/event/trains_of__thoughts_live?reserve-mode=active
Freier Eintritt!
Alkoholische Kaltgetränke gegen Spende.