TRAINS OF THOUGHTS

Ein Portrait verschiedener Großstadtschicksale innerhalb der unterschiedlichen Machtverhältnisse der globalen Wirtschaft die ihr Leben dem U-Bahnsystem widmen oder sich unweigerlich darin aufhalten. In New York, Los Angeles, Moskau, Tokio und Hong Kong.
Trains of thoughts (Gedankengänge) ist ein essayistischer Dokumentarfilm zum Thema „Globalisierung“. Der „Nicht-Ort“ U-Bahn reflektiert anhand verschiedener Großstadtschicksale über Gesellschaftssysteme und die sich darin erzeugten Gedankenströme. Das U-Bahn-System stellt eine parallele Welt dar, die im urbanen Raum täglich genutzt , aber nur selten wahrgenommen wird und beinhaltet Millionen von Tragödien und Komödien, Absurditäten und Beeindruckendes.
Sofa Surfer Timo Novotny legt nach „Life in Loops“ einen neuen Filmessay vor. Uraufgeführt im Wettbewerb des Filmfestivals Karlovy Vary und Eröffnungsfilm des Österreich Pavillions bei der Biennale Venezia 2012.

TRAINS OF THOUGHTS
Ein Film von Timo Novotny

A 2012, 85 min, digital, cinemascope
Ab 7. Dezember 2012
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23.11.2012 – UPDATE


23.11.2012 – UPDATE

Kunst oder Schmierereien (meinbezirk.at)

Die Burggasse ist beliebtes Ziel von Sprayern
Andreas Wimmer fürchtet, dass die Graffiti den Bezirk verwahrlosen lassen.
(siv). „Die Situation hat sich in den letzten Monaten drastisch verschärft. Die Burggasse, besonders die Gegend um den Ulrichsplatz ist voll mit Graffiti“, ist Anrainer Andreas Wimmer empört. „Und der Bezirk will nichts dagegen machen, dass die Gegend total herunterkommt.“
Sachbeschädigung
Tatsächlich haben die Graffiti in der Gegend zugenommen, teils gewollt und genehmigt, teils zum Unmut der Anrainer.
„Man muss zwischen künstlerisch gestalteten Graffiti oder Bemalungen, so genannte Tags, eine Art Kürzel oder Unterschrift, unterscheiden“, so Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger. „Man muss schauen, dass es nicht übergreift. Leider gibt es viele Nachahmer, die auch auf frisch gestrichene Häuser sprayen. Das ist Sachbeschädigung und ist zu ahnden. Zuständig dafür ist die Polizei.“
Finanzielle Hilfe
Kunst kann Wimmer nur in sehr wenigen der Graffiti erkennen. „Für mich ist das klar Sachbeschädigung. Es wäre schon ein Zeichen, wenn der Bezirk die Hausbesitzer finanziell unterstützt, wenn sie die Fassade neu streichen müssen, oder zumindest eine Info-Broschüre rausgibt.“ Denn für die Entfernung der Graffiti oder Tags ist der Hausbesitzer zuständig.
Blimlinger wäre einer Info-Broschüre nicht prinzipiell abgeneigt: „Allerdings haben sich noch nicht viele Hausbesitzer an mich gewandt. Finanzielle Unterstützung wird es keine geben, das dürfen wir gar nicht.“
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