Beim Sprühen von Graffitis auf Zugsgarnituren wurden in der Nacht auf Samstag zwei junge Salzburger, 17 und 18 Jahre alt, in Schwarzach im Pongau beobachtet. Die Polizei konnte einen der Täter in der Nähe des Bahnhofes festnehmen.
Die beiden Jugendlichen besprühten am Schwarzacher Bahnhof Waggons der ÖBB. Anrainer sahen dies und verständigten die Polizei. Nach intensiver Fahndung konnte ein 18-jähriger Salzburger in unmittelbarer Nähe des Tatorts festgenommen werden. Der Lehrling hatte sich hinter einer Holzplanke in einem Schrebergarten versteckt. Der zweite Sprüher, ein namentlich bekannter 17-jähriger Salzburger, konnte nicht mehr gestellt werden. Die Erhebungen laufen.
Graffiti: Schadenshöhe noch unklar
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unbekannt, dürfte jedoch mehrere tausend Euro betragen. Beide Personen werden in weiterer Folge bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.
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Graffiti-Trio soll zu „krimineller Vereinigung“ gehören
Wien – Kunst oder Kriminalität? Zwischen diesen beiden Polen schwankt die Diskussion um Graffiti seit Jahren. Für die Staatsanwaltschaft Wien ist die Antwort klar. Sie hat drei Sprayer angeklagt – aber nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen der Mitgliedschaft in einer “ kriminellen Vereinigung“.
Anklagevertreter Michael Schmid erklärt Richterin Martina Frank, warum. Zwei sogenannte Crews namens „DQ“ und „Robocops“ sollen für insgesamt 300 Delikte im Großraum Wien zuständig sein – Wagons der ÖBB, der Wiener Linien und der Wiener Lokalbahnen wurden quasi neu lackiert. Den Angeklagten, zwischen 20 und 22 Jahre alt, können nur einige Dutzend zugeordnet werden, deren Schaden aber trotzdem zehntausende Euro beträgt.
„Wir wollten cool wirken“
Sein Hauptargument sind die „Tags“, die Künstlernamen der Sprayer. David C. nannte sich beispielsweise Atek, Picsl oder Picsel, Manuel S. benutzte Elvis, und Moriz H. verewigte sich als Retis.
Was die jungen Angeklagten nicht leugnen – aber sie seien es nur in einigen wenigen Fällen gewesen. Denn: Die Namen werden auch von anderen benutzt.
Genauer, von zwei Deutschen, die man in einem Geschäft für Spraydosen kennengelernt habe. Die beiden seien bei den deutschen „Crews“ dabei. Manuel S. erklärt dann, warum man die selben Tags verwendete: „Wir wollten cool wirken und von ihnen anerkannt werden.“ Das sei auch mit dem Einverständnis der beiden passiert. Denn würde man das ohne Erlaubnis machen, drohen im schlimmsten Fall sogar Gewalttätigkeiten, sagt David C., der wie H. einschlägig vorbestraft ist. Aber wirkliches Mitglied der Gruppen sei man nie gewesen.
Vergehen, keine Verbrechen
(…)(Michael Möseneder, DER STANDARD, 8.11.2012)
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REUTTE. Eine unbekannte Täterschaft beschädigte im Jahr 2012 insgesamt 8 Zuggarnituren. Durch das Besprühen der Garnituren entstand der deutschen Bahn ein Gesamtschaden von bis zu € 15.000.–(fünfzehntausend)
Am 03.11.2012 wurde vom Vorsteher des Bahnhofes in Reutte wiederum eine Sachbeschädigung dieser Art angezeigt.
Im umliegenden Gelände konnte von Erhebungsbeamten eine versteckte Sporttasche mit diversen Sprayutensilien festgestellt werden.
Da eine Rückkehr nicht auszuschließen war, wurde eine Vorpasshaltung durch die Polizei eingerichtet.
Am 03.11.2012, um 13:50 Uhr konnte von den Beamten ein 36 jähriger deutscher Staatsbürger betreten und festgenommen werden. Nach Einvernahme erfolgte Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft Innsbruck.
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Die Polizei hat einen 22-Jährigen ausgeforscht, der in Graz mehrere Hausfassaden mit Graffitis beschmiert hat, ausgeforscht. Der entstandene Gesamtschaden beträgt 13.600 Euro. Die Beamten fanden bei Hausdurchsuchung eine Schablone, mit der der Grazer 2008 seinen Schriftzug geübt hatte.
Erst vor wenigen Tagen konnte die Grazer Polizei, wie berichtet, eine Serie von Sachbeschädigungen durch Graffitisprayer aufklären. Jetzt wurde neuerlich ein junger Grazer wegen desselben Deliktes zur Anzeige gebracht. „Er konnte im Zuge der anderen Ermittlungen ausgeforscht werden, ist aber ein Einzeltäter“, berichtet Patrick Dremel von der Polizeiinspektion Karlauerstraße in Graz.
Seit 2008 lang soll der 22-jährige Arbeitslose im Bereich Lendplatz und Gries Hausfassaden, aber auch eine Trafostation und einen Telekabelkasten mit dem Schriftzug „fase 10“ bzw. „phase 10“ beschmiert haben.
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