Zwei Deutsche sind am Freitag am Wiener Landesgericht zu Haft- bzw. Geldstrafen verurteilt worden. Sie wurden Ende Mai festgenommen, weil sie Zuggarnituren der ÖBB und der Wiener Linien besprüht hatten.
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Ausschlaggebend für die Inhaftierung des 21-Jährigen dürfte vor allem gewesen sein, dass die ÖBB ihm ursprünglich einen Schadensbetrag von 100.000 Euro zurechneten.
Ursprünglicher Schadensbetrag deutlich zu hoch
Was – wie sich nun in der Verhandlung herausstellte – massiv überzogen war. Die ÖBB machten vor Gericht – bezogen auf beide Angeklagte und mindestens zwei weitere unbekannt gebliebene Mittäter – einen Gesamtschaden von 18.000 Euro geltend, die Wiener Linien kamen auf insgesamt 18.500 Euro.(…)

