In den kommenden Tagen findet zum ersten Mal das „Calle Libre“-Street Art Festival in Wien statt. Lateinamerikanische Street Artists bringen gemeinsam mit heimischen Künstlern Farbe in die Stadt.
Der Wiener Donaukanal hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einer der größten Freiluft-Galerien Europas verwandelt. Angefangen hat alles mit einer verhältnismäßig kleinen, legalen Fläche in der Nähe vom Flex. Dort durften Sprayer bereits in den frühen 90er Jahren in Ruhe ihre Werke malen.
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Die Verkehrsplattform probahn fordert von den ÖBB „präventive Maßnahmen“, um den Wildwuchs von Graffiti an Lärmschutzwänden bei Gleisen in der Stadt Salzburg einzudämmen. Verbote gegen Sprayer allein reichen nicht, so probahn-Sprecher Peter Haibach.
Probahn will, dass künftig nicht mehr ganz so hohe Lärmschutzwände zu beiden Seiten an Bahntrassen aufgestellt werden. Kleinere Flächen seien für Sprayer deutlich unattraktiver. Zum Beispiel in der Schweiz seien die Lärmschutzwände deutlich niedriger, so Haibach.
Außerdem sollten die kahlen Anlagen im Grau der Städte attraktiver gestaltet werden. Haibach schlägt weiters vor, in Lärmschutzwände große Fenster einzubauen, um auch die Attraktivität von Städten wieder herzuzeigen, diese für Zugreisende nicht komplett zu verbergen: „Dadurch würde auch Graffitis viel Raum entzogen.“
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Immer mehr Bahnreisenden fallen die teils sehr kunstvollen Graffiti-Sprayereien auf, die auf Lärmschutzwänden der ÖBB in der Stadt Salzburg zu sehen sind. Bei den Bundesbahnen hat man für diese Graffiti kein Verständnis.
Besonders stark bemalt sind mittlerweile die Lärmschutzwände zwischen Freilassing und dem Salzburger Hauptbahnhof. Christoph Posch, Pressesprecher der Bundesbahnen sagt, er wolle nicht beurteilen, ob das nun Kunst sei oder nicht.
Sicher sei nur, dass solche Graffiti illegal und damit verboten seien. Jede Spray-Aktion werde von den ÖBB bei der Polizei angezeigt. Von den Malereien werden Fotos angefertigt und in einem Archiv für Ermittlungen gespeichert.
„Sprayen nahe Gleisen sehr gefährlich“
Es sei zudem für die Sprayer in der Nähe der Züge sehr gefährlich, betont Posch: Wenn man auf Gleisanlagen unterwegs ist, ist das höchste Lebensgefahr. Graffiti sind für uns einfach nur schwere Sachbeschädigungen.“
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Der Prozess wegen 180 Graffiti an öffentlichen und Privathäusern, Kirchen, Lärmschutzwänden oder Zügen hat Dienstagabend mit einer Verurteilung geendet: vier Monate auf Bewährung für einen 19-Jährigen. Die vier anderen Angeklagten leisten gemeinnützige Arbeit.
Die Staatsanwaltschaft ging von 180 Graffiti mit einem Gesamtschaden von rund 150.000 Euro aus. Die Beschuldigten sollen von Ende 2010 bis Sommer 2013 Fassaden von öffentlichen und privaten Gebäuden, Kirchen, Lärmschutzwände, Trafohäuschen, Automaten, Züge und Busse besprüht haben. Sie verübten die Sachbeschädigungen der Staatsanwaltschaft zufolge vorwiegend in der Stadt Salzburg, nahmen aber auch Bahnhöfe in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Freilassing in Bayern ins Visier. Um die Täter ausfindig zu machen, bildete die Salzburger Polizei die „Soko Graffiti“.
In vielen Anklagenpunkten kein Nachweis möglich
Die Burschen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren stammen großteils aus der Stadt Salzburg. Sie waren hauptsächlich während der Nacht mit ihren Sprühdosen und Lackstiften unterwegs. Der Hauptangeklagte soll allein einen Schaden von rund 68.000 Euro verursacht haben. Verteidiger in dem Prozess betonten allerdings, dass ihre Mandanten weit weniger Graffiti zu verantworten hätten als in der Anklage aufgelistet wurde. Auch der Schaden sei viel geringer gewesen.
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Mehr dazu hier:
– heute.at
– salzburg.com
– tt.com
Der Schweizer Sprayer „Puber“ ist am Donnerstag wegen schwerer Sachbeschädigung zu 14 Monaten Haft, davon vier Monate unbedingt verurteilt worden. Er soll in Wien mehr als 230 Mal den Schriftzug „Puber“aufgesprüht haben.
In mühsamer Kleinstarbeit ist Richter Wilhelm Mende am zweiten Verhandlungstag von 9.30 Uhr bis zum späten Nachmittag alle Fakten akribisch durchgegangen, die dem Schweizer Graffiti-Sprayer zur Last gelegt werden. Kritisiert wurde vom Verhandlungsleiter die Arbeit der Ermittlungsbehörden: „Ich muss hier dreifache Buchführung machen, ist ja nicht so.“ Noch heute sollte ein Urteil gefällt werden.
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Urteilsverkündung
Renato S. ist schuldig, der Schaden übersteigt aber nicht die 50 000 Euro. Der Richter zäht nun die Schadensbeträge auf, was ziemlich langwierig ist.
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Margit Leidinger hat schon zahlreiche Malereien von diversen Mauern entfernen müssen. Im Vorjahr gab es österreichweit rund 4.500 Anzeigen. Die Expertin erklärt, ob sich die Graffiti-Szene in den vergangenen Jahren verändert hat.
Das Video dazu gibt es hier.

Alle Videos gibt es in der ORF Tvthek:
– Heute Mittag
– Heute Österreich
– Wien Heute
– Zeit im Bild
– ZIB 20
Der Sprayer aus Zürich bekennt sich teilweise schuldig. Er will in Wien etwa 20 bis 30 Mal „Puber“ gesprayt haben. Der Staatsanwalt bezeichnet die Schriftzüge als „Plage“. Die Verteidigung kritisiert „Fehler in der Anklage“.
Im Wiener Landesgericht sitzt heute Renato S. auf der Anklagebank. Er soll jener Sprayer sein, der in ganz Wien seinen Tag „Puber“ an Häuserwände gemalt haben soll. Insgesamt 232 Fakten finden sich in der Anklageschrift gegen Renato S., Staatsanwalt Berghammer spricht in seinem Eröffnungsplädoyer von der „Plage“ Puber, der sein „Unwesen“ treibe und „Hauseigentümer quäle“. Von diesen Hauseigentümern sind zahlreiche zum Prozess erschienen.
Berghammer wirft dem Sprayer vor, einen Schaden von mehr als 50.000 Euro verursacht zu haben, was ein Strafmaß zwischen sechs Monate und fünf Jahren Haft bedeute. Puber habe Wien „sicherlich seinen Stempel aufgedrückt“, sagt der Staatsanwalt.
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