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Der Sprayer „Puber“, der mit seinem Schriftzug in Wien unzählige Hauswände besprüht haben soll, steht ab heute wegen schwerer Sachbeschädigung vor Gericht. 232 Fakten sind angeklagt. Der 30-Jährige wird sich teilweise schuldig bekennen.
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Ab Mittwoch steht der Sprayer „Puber“ vor Gericht. Er hinterließ seinen Schriftzug in Wien unzählige Male. Im Vorfeld rückt die Frage ins Zentrum, wann Graffiti Kunst und wann Kriminalität ist: ein Gespräch mit Wiens erfolgreichstem Sprayer Nychos.
Der Graffiti-Schriftzug „Puber“ begann ab Mai vergangenen Jahres in intensiver Weise das Wiener Stadtbild zu prägen. Im Szenejargon heißt dieses Anbringen von Schriftzügen in der Öffentlichkeit Taggen. „Getaggt wird meist mit der Absicht, dass so viele Leute wie möglich diesen Namen kennen“, erklärt der in Wien lebende Graffiti-Maler, Künstler und Illustrator Nychos im Gespräch mit der APA.
Ein 30-Jähriger Schweizer könnte dafür bis zu fünf Jahre Haft wegen schwerer Sachbeschädigung ausfassen, sollte er ab Mittwoch vor Gericht als Verursacher von zumindest einiger dieser „Puber“-Tags verurteilt werden. Ähnlich ist es vor 30 Jahren seinem Landsmann Harald Naegeli in der Schweiz ergangen, der mit seinen Strichfiguren als „Sprayer von Zürich“ bekannt wurde. Neun Monate Haft musste Naegeli absitzen – samt hoher Geldstrafe – inzwischen ist er ein international anerkannter Künstler.
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Sechs internationale Künstlergruppen sind derzeit im Rahmen der Ausstellung „Cash, Cans and Candy“ in Wien. Ihre Werke sind nicht nur in der Galerie Hilger zu besichtigen, es entstehen auch neue Kunstwerke auf Wänden, Mauern und Garagen.
Auf einer Mauer in der Argentinierstraße in Wien-Wieden entsteht etwa ein gemeinsames Experiment der Künsteler „Know Hope“ aus Israel und „2501“ aus Italien. „2501 hat zuerst die abstrakten Formen aufgemalt, ich schreibe jetzt dazu einen Text, eine Art Erzählung in Realzeit, dann wird er nochmals drübermalen und das dokumentieren wir in einer Art Videoshow“, erklärte dazu „Know Hope“ gegenüber „Wien heute“.
„Wir versuchen hier mit allen gemeinsam, die sich hier an der Wand verwirklicht haben, eine Geschichte zu erzählen, ich denke das ist eigentlich die Botschaft“, erklärte „2501“.
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Die Polizei hat 18 Sachbeschädigungen durch Graffiti in Niederösterreich und Wien geklärt. Die sechs Beschuldigten im Alter von 15 bis 21 Jahren hatten es auf Zuggarnituren und Bahnanlagen abgesehen.
Die Verdächtigen sind zum Teil geständig und wurden angezeigt, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Montag. Die fünf Burschen und ein Mädchen hatten es auf Zuggarnituren und Bahnanlagen abgesehen. Tatorte befanden sich in Stockerau (Bezirk Korneuburg), Hollabrunn, Laa a.d. Thaya (Bezirk Mistelbach), Pressbaum (Bezirk Wien-Umgebung) und Wien. Der verursachte Sachschaden liegt laut Polizei bei rund 20.000 Euro
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Unbekannte haben in der vergangenen Nacht zwei Triebwagen und einen Güterwaggon im Bahnhof Neusiedl am See Mit Graffiti besprayt. Die Polizei ermittelt, Schadensumme ist noch keine bekannt.
Graffiti-Sprayer hinterließen in der Nacht auf Sonntag in Neusiedl am See ihre Spuren. Die Unbekannten beschmierten zwei im Bahnhof abgestellte ÖBB-Triebwagen und einen Güterwaggon. Die Graffiti seien relativ großflächig, so die Polizei. Der Fahrdienstleiter meldete den Vorfall und erstattete Anzeige. Es wurden Ermittlungen eingeleitet, um die Urheber ausfindig zu machen.
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Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Freitag die Glastüren im Eingangsbereich der Handelsakademie (HAK) in Bludenz mit den Worten „Amok“, „Fuck“ und „Love“ besprüht. Die Polizei hat deshalb die Sicherheitsvorkehrungen rund um die Schule getroffen.
Nach Angaben der Polizei wurden die Schmierereien am Freitag gegen 6.00 Uhr bemerkt und angezeigt. Man gehe zwar von keiner konkreten Gefährdung aus, sei jedoch aufgrund des Wortes „Amok“ durchaus in erhöhter Alarmbereitschaft, heißt es von Seiten der Landespolizeidirektion.
Rund um die Schule seien uniformierte Streifen im Einsatz, zudem werde nach den Tätern ermittelt.
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Ein Writer liegt im Koma, mehrere andere sitzen in U-Haft. Die Verfolgung von Graffiti ist fast so alt wie die Ausdrucksform selbst.
Seit 24. April liegt ein 28-jähriger Graffiti-Writer mit einem Schädelbasisbruch im künstlichen Tiefschlaf. Er hatte gemeinsam mit einem weiteren Sprayer eine U-Bahngarnitur bemalt und wurde dabei von zwei Mitarbeitern der Wiener Linien gesehen.
Die Writer ergriffen die Flucht – einer entkam, der andere stürzte. Bevor er im Spital das Bewusstsein verlor, soll er den Ärzten noch gesagt haben, dass ihm Steine nachgeworfen wurden, die ihn am Kopf verletzten. Die Polizei sagt, dass die Wunden auch von einer der Befestigungsschrauben auf den Trassen stammen könnten.
Nicht im Spital, sondern im Gefängnis befindet sich Puber – und zwar seit Anfang März, also bereits über zwei Monate lang. Der Schweizer ist aber nicht der einzige Writer, der zur Zeit in Österreich in U-Haft sitzt. Die erste polizeiliche Sondertruppe für die Verfolgung von Graffiti-Sprayern wurde in Wien schon Ende der achtziger Jahren gegründet, und seit damals wurde das Mittel der U-Haft auf Writer angewandt.
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Der Linzer Hafen wurde in letzter Zeit von international renommierten Street Artists besucht, die dort großflächige Bilder auf Fassaden alter Industriegebäude gemalt haben.
Der Linzer Hafen ist eigentlich kein klassisches Ausflugsziel, wenn man in der oberösterreichischen Hauptstadt verweilt. Abgesehen vom Posthof, wo regelmäßig Konzerte stattfinden, gibt es nicht viele Attraktionen in dieser hauptsächlich von Industrie- und Bürogebäuden geprägten Gegend.
Seit einiger Zeit steht mitten im Hafengebiet, direkt am Donauufer, ein aus alten Frachtcontainern gebauter „Bürokomplex“, das so genannte Boxxoffice. Dort werden zum Beispiel die Bubble Days organisiert, die gleich dahinter auf einer großen Wiese stattfinden.
Graue Wände sind langweilig
Leonhard Gruber arbeitet im Boxxoffice und schaut von seinem Bürofenster direkt auf die grauen Industriegebäude gegenüber. Gelangweilt vom tristen Grau hat er irgendwann beschlossen, Farbe in den Linzer Hafen zu bringen. Nach konstruktiven Gesprächen mit der Linz AG hat er die Genehmigung für das Bemalen diverser Wände bekommen. Im Rahmen der „Bubble Days“ wurden so in den letzten Jahren regelmäßig internationale Street Art- und Graffiti-Künstler nach Linz eingeladen: Der Startschuss für die „Hafen Galerie“, so der Arbeitstitel des Projekts.
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