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Puber – FM4 Flimmern (Radio)

No one knows what that means but it’s provocative. Jemand, der beschuldigt wird Puber zu sein, in Haft und Kanye Wests Ehekrisen.
Jemand der angeblich Graffiti-Writer Puber ist, der – wie er in einer Schlagzeile genannt wird – Feind aller Hausverwaltungen, ist seit Donnerstag in Haft. Feinde der Hausverwaltungen sind meine Helden, Hausverwaltungen sind die Nachgeburt der Gentrifizierung.
Wir alle wollen junge, freshe Wohnbezirke mit von Künstlern gestalteten Hausfassaden. Wenn Graffiti schön ist, finden wir das auch schön. Weil: Kunst hat schön zu sein. Dass Kunst auch etwas mit Subversion, Widerstand gegen Kapital, Widerstand gegen normative ästhetische Ordnungen, Widerstand gegen die Verdrängung von Einkommensschwächeren aus den Städten zu tun hat, das können wir theoretisch akzeptieren. Nicht aber, wenn die Front von unseren Wohnhäusern mit Tags bombardiert ist. Ist ja nicht schön. Und wenn man konsequent Kunst und urbane Umweltbehübschung gleichsetzt, dann bleibt da kein Platz für nicht-institutionell-legitimierte urbane Intervention. Aber man kommt so einfacher durchs Leben. „Kunst muss gefährlich sein“. Das ist ein Zitat, das so oft auftaucht, dass man es keinem Urheber zuordnen kann.
(…)
Den Radiobeitrag gibt es hier zum Nachhören.

No one knows what that means but it’s provocative. Jemand, der beschuldigt wird Puber zu sein, in Haft und Kanye Wests Ehekrisen.

Flimmern

Der assoziative Wochenrückblick

Jemand der angeblich Graffiti-Writer Puber ist, der – wie er in einer Schlagzeile genannt wird – Feind aller Hausverwaltungen, ist seit Donnerstag in Haft. Feinde der Hausverwaltungen sind meine Helden, Hausverwaltungen sind die Nachgeburt der Gentrifizierung.

Mehr zu Puber

Puber was here
Was wollte uns Puber mit seinen Aktionen sagen? Wie sind die Reaktionen darauf?
Flimmern
Feinde der Hausverwaltungen sind meine Helden, Hausverwaltungen sind die Nachgeburt der Gentrifizierung
Gott sitzt in U-Haft
Der Schweizer Graffiti-Writer PUBER hat in Wien seit Monaten gehörig für Aufregung gesorgt. Nun ist er laut Medienberichten verhaftet worden.

Wir alle wollen junge, freshe Wohnbezirke mit von Künstlern gestalteten Hausfassaden. Wenn Graffiti schön ist, finden wir das auch schön. Weil: Kunst hat schön zu sein. Dass Kunst auch etwas mit Subversion, Widerstand gegen Kapital, Widerstand gegen normative ästhetische Ordnungen, Widerstand gegen die Verdrängung von Einkommensschwächeren aus den Städten zu tun hat, das können wir theoretisch akzeptieren. Nicht aber, wenn die Front von unseren Wohnhäusern mit Tags bombardiert ist. Ist ja nicht schön. Und wenn man konsequent Kunst und urbane Umweltbehübschung gleichsetzt, dann bleibt da kein Platz für nicht-institutionell-legitimierte urbane Intervention. Aber man kommt so einfacher durchs Leben. „Kunst muss gefährlich sein“. Das ist ein Zitat, das so oft auftaucht, dass man es keinem Urheber zuordnen kann.

Wieder Graffitisprayer festgenommen (orf.at)

Die Polizei hat Freitagabend in Wien-Landstraße vier Graffitisprayer festgenommen. Drei von ihnen kamen aus England. Neben Spraydosen stellten die Beamten auch eine Stahlrute und Pfefferspray sicher. Erst am Donnerstag war der Sprayer „Puber“ festgenommen worden.
Im jüngsten Fall hatten Ermittler des Landeskriminalamts und Angehörige der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) vier Männer im Alter von 17 bis 24 Jahren, einen Einheimischen und drei Briten aus der Umgebung von Leeds, auf frischer Tat ertappt.
Die Männer besprühten in der Wartungshalle der Wiener Linien in der Schnirchgasse einen U-Bahnzug mit dem „Tag“ (Schriftzug) „NRG“. Die Wartungshalle wird immer wieder von Graffitikünstlern illegal „besucht“, weshalb die Polizei vorsorglich ein Auge darauf habe, erläuterte Polizeisprecher Thomas Keiblinger.
Verdächtigen werden 300 „ähnliche Fälle“ zugerechnet
Die Sprayer wollten noch flüchten, wurden aber festgenommen. Neben gut einem Dutzend Farbsprühdosen, einer Stahlrute und Pfefferspray stellten die Polizisten eine Digitalkamera sicher, auf der die Beschuldigten die Tat, wie in der Szene häufig üblich, aufgenommen hatten.
Einer der jungen Männer, ein 23-jähriger Engländer, wurde wegen einschlägiger Anzeigen bereits per Haftbefehl gesucht. Ihm wird schwere Sachbeschädigung vorgeworfen. Übersteigt der angerichtete Schaden 50.000 Euro, droht unter diesem Paragrafen eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
Der jüngste Festgenommene, ein 17 Jahre alter Wiener Krankenpfleger, war bisher einmal wegen Sachbeschädigung angezeigt worden. Hierzulande unbescholten sei nur einer aus dem Quartett, ein Brite, der allerdings erst vor einigen Tagen nach Wien eingereist sei, berichtete Keiblinger. „Alle vier Beschuldigten werden zur Zeit von Kriminalisten einvernommen“, sagte der Polizeisprecher. Es würden „knapp 300 ähnlich gelagerte Fälle“ überprüft, die ebenfalls die Handschrift der Sprayer tragen. Zudem könnten sie auch in Prag und Bratislava aktiv gewesen sein.
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Quelle: orf.at
Mehr zu diesem Thema:
diepresse.com
regionews.at
vienna.at

Puber was here (fm4.orf.at)

Am Donnerstag wurde der gesuchte Schweizer Sprayer PUBER angeblich in Wien verhaftet. Ist das Katz und Maus-Spiel mit der Exekutive nun vorbei? Was wollte uns Puber mit seinen Aktionen sagen? Wie sind die Reaktionen darauf?
Nun ist es also passiert: der Schweizer Graffiti-Writer PUBER wurde laut Medienberichten in einer Wohngemeinschaft in Wien verhaftet und abgeführt. Publik wurde die Geschichte durch eine merkwürdig reißerische Fotostrecke des Polizei-Einsatzes auf der Webseite vom Vice-Magazin. Ob die gezeigte Person tatsächlich für alle Puber-Tags in Wien verantwortlich ist, muss erst bewiesen werden. Auch für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Eine derartig peinliche Story hat nichts mit investigativem Journalismus zu tun, sondern erinnert eher an die düsteren Zeiten des Prangers und löst bei mir großes Unbehagen aus. Aber alles der Reihe nach. Was ist passiert?
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weiterlesen auf fm4.orf.at
Quelle: fm4.orf.at / PHEKT

Gott sitzt in U-Haft (fm4.orf.at)

Der Schweizer Graffiti-Writer PUBER hat in Wien seit Monaten gehörig für Aufregung gesorgt. Nun ist er laut Medienberichten verhaftet worden. Ein großes Thema in den sozialen Netzwerken.
Die Aufregung ist groß. PUBER wurde angeblich verhaftet. Der Schweizer Graffiti-Writer, der seit Monaten an ziemlich jeder Ecke der Bundeshauptstadt sein Tag hinterlassen hat, polarisiert extrem. Das belegen die zahlreichen zynischen und schadenfrohen Kommentare, die seit der Meldung über seine Verhaftung in sozialen Netzwerken nachzulesen sind. Vermeintlich aufgeschlossene, kritisch denkende, junge Menschen lassen sich da zu unreflektierten, vor Ahnungslosigkeit strotzenden Statements hinreißen.
Provokation war seine Mission, das ist ihm gelungen. Ob „King“, „Gott“ oder „Staatsfeind Nr. 1″…ein übersteigertes Ego bzw. Hang zu Größenwahn kann man dem Schweizer durchaus nachsagen. Noch nie hat ein Graffiti-Sprayer in Wien innerhalb so kurzer Zeit so viel Aufmerksamkeit generiert. Sympathieträger sehen definitiv anders aus. Doch man kann anhand von PUBER und den Reaktionen, die seine Aktionen hervorgerufen haben, auch einiges lernen. Dazu gibt es morgen hier eine ausführlichere Geschichte.
Einstweilen muss man sich mit APA-Meldungen oder der fürchterlich reißerischen Bildgeschichte vom Vice-Magazin zufrieden geben.
Quelle: fm4.orf.at / PHEKT

Polizei verhaftet Sprayer „Puber“ (orf.at)

Kaum eine Hausfassade in der Wiener Innenstadt, auf der nicht sein Name stand: Die Polizei hat am Donnerstag den Graffiti-Sprayer festgenommen, der unter dem Pseudonym „Puber“ aktiv war. Die Ermittler bestätigten einen Bericht des „Vice“-Magazins.
Am Donnerstag um 10.30 Uhr nahm die Polizei den 30-jährigen Schweizer in Rudolfsheim-Fünfhaus fest, als er über ein Dach fliehen wollte, berichtete „Vice“. Die Polizei ordnet dem Sprayer unzählige Beschmierungen an Hauswänden und öffentlichen Verkehrsmitteln zu. Wie viele es genau sind, soll nach der Auswertung der Beweismittel und der Befragung feststehen. Der Schaden soll etwa 50.000 Euro betragen.
Der Sprayer lebte in einer Wohngemeinschaft in der Ullmannstraße im 15. Bezirk, möglicherweise unter falschem Namen. Am Donnerstag läutete die Polizei nach einem anonymen Hinweis mit einem Durchsuchungsbefehl an der Tür. Sie trafen den Sprayer jedoch nicht in der Wohnung an, erzählten die Mitbewohner des Mannes dem Magazin „Vice“.
Laut Polizei gaben sie an, dass er nicht zu Hause sei. Die Mitbewohner sagten, dass ihnen die Polizei drei Namen genannt hätten, die sie nicht kannten. Später entdeckten die Beamten den gesuchten Sprayer auf dem Vordach des Hauses, über das er fliehen wollte. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Elektronisches Tagebuch sichergestellt
In der Wohnung stellte die Polizei Spraydosen, Skizzen und einen Laptop sicher. Der Verdächtige führte ein elektronisches Tagebuch. Am Donnerstagabend wird er einvernommen, die Daten auf dem Laptop werden ausgewertet, sagte Polizeisprecherin Adina Mircioane. Der 30-Jährige wurde wegen schwer Sachbeschädigung und Urkundenunterdrückung angezeigt. Am Freitag soll die Staatsanwaltschaft über die Verhängung der Untersuchungshaft entscheiden. Dem Mann droht bis zu fünf Jahre Haft.
„Puber“ hinterließ seinen Schriftzug auf Türen, Hausmauern und Fenstern. Vor allem in der Wiener Innenstadt zog er sich den Unmut vieler Hausbesorger zu. Wie die „Presse“ berichtet, soll er auch in der Graffiti-Szene unbeliebt gewesen sein, weil er in der Schadekgasse ein Street-Art-Kunstwerk besprühte. Das Wiener Magazin „The Gap“ und der Bezirksvorsteher von Neubau, Thomas Blimlinger, mussten ebenfalls Schriftzüge von „puber“ von ihren Büroeingängen entfernen lassen. Sie hatten sich kritisch über ihn geäußert.
Quelle: orf.at

Ö1 – Moment am Sonntag – 23.02.2014 (Radio)

Screenshot orf.at

Moment am Sonntag
Zeichen setzen. Vom Wunsch Spuren zu hinterlassen. Gestaltung: Barbara Kaufmann, Petra Meisel, Julia Schlager und Elisabeth Stecker
Der Hofbeamte Josef Kyselak hatte bereits vor 200 Jahren die Gewohnheit, bei seinen Wanderungen seinen Nachnamen in Großbuchstaben zu hinterlassen.
Die Graffiti-Künstler/innen der gegenwärtigen Hip-Hop-Kultur „taggen“ Straßenblöcke und U-Bahnzüge mit ihren Kürzeln. Toilettenwände von Nachtclubs oder Ämtern sind oft übersät mit der Unterschrift der Besucher. Und in Wien rätselt man seit einigen Jahren über den Schriftzug „Ken Clark“, der sich vermehrt auf Hauseingängen findet.
Was steckt hinter dem Drang, sich namentlich zu verewigen und welche Spuren hinterlassen diese Schriftzüge in unserem Alltag?
Den Radiobeitrag gibt es hier zum Nachhören.

Ö1 – Moment am Sonntag – 23.02.2014

Programmhinweis:
Moment am Sonntag
Zeichen setzen. Vom Wunsch Spuren zu hinterlassen.
Gestaltung: Barbara Kaufmann, Petra Meisel, Julia Schlager und Elisabeth Stecker

Der Hofbeamte Josef Kyselak hatte bereits vor 200 Jahren die Gewohnheit, bei seinen Wanderungen seinen Nachnamen in Großbuchstaben zu hinterlassen.
Die Graffiti-Künstler der gegenwärtigen Hip Hop Kultur „taggen“ Straßenblöcke und U-Bahnzüge mit ihren Kürzeln. Toilettenwände von Nachtclubs oder Ämtern sind oft übersät mit der Unterschrift der Besucher. Und in Wien rätselt man seit einigen Jahren über den Schriftzug „Ken Clark“, der sich vermehrt auf Hauseingängen findet.
Was steckt hinter dem Drang, sich namentlich zu verewigen und welche Spuren hinterlassen diese Schriftzüge in unserem Alltag?
Sonntag
23. Februar 2014
18:15
Radio Ö1
Mehr dazu hier.

Ein Wandblatt aus Wien (fm4.orf.at)

Die Künstler Knarf, Fresh Max und Mafia haben in den letzten Monaten außerhalb von Wien einen Gebäudekomplex in bunte Farben getaucht. Jetzt erscheint ein Buch über die Aktion.
3500 m2 Wandfläche, die man legal bemalen darf. Ein Traum für jeden Künstler. Zumindest auf den ersten Blick.
Bei genauerer Betrachtung wird klar, wie viel Arbeitszeit ein derartiger Auftrag bedeutet. Alleine ist das fast nicht zu bewältigen.
Die Wiener Künstler Knarf, Mafia und Fresh Max, deren Kunst seit Jahren im öffentlichen Raum zu sehen ist, haben sich dem Projekt angenommen. Seit Monaten malen sie mit Spraydosen, Dispersions-Farbe und Pinseln an einem Gebäude in Leobersdorf etwas außerhalb von Wien. Mittlerweile ist die Fassade flächendeckend bunt.
(…)
Den kompletten Artikel gibt es hier.

Graffiti-Sprayer in Krems ausgeforscht (orf.at)

Die Polizei hat in Krems elf Graffiti-Sprayer ausgeforscht. Den Jugendlichen wurden neben 20 Sachbeschädigungen auch Einbruchsdiebstähle nachgewiesen. Der Schaden beläuft sich laut Landespolizeidirektin NÖ auf 66.200 Euro.
Am 4. November waren zunächst fünf Jugendliche angehalten worden. Das Quintett hatte einer Anzeige zufolge die Fassade der Sporthalle Krems beschmiert. Die Jugendlichen waren zum Vorwurf von Graffiti-Spray-Aktionen zunächst nicht geständig, obwohl sie teils im Gesicht und auf den Händen frische Lackspuren trugen, so die Polizei.
Insgesamt wurde elf Beschuldigten neben den 20 Sachbeschädigungen auch zwei Einbruchsdiebstähle (im Sommerbad und im Bahnengolfclub Krems-Wachau) und ein versuchter Einbruchsdiebstahl (ebenfalls im Sommerbad Krems) zugeschrieben. Die Jugendlichen gaben die Taten in verschiedener personeller Zusammensetzung im Zeitraum vom 21. Juni 2012 bis zum 4. November dieses Jahres dann auch zu. Sie wurden von der Staatsanwaltschaft Krems angezeigt.
Quelle: orf.at
Mehr zu diesem Thema hier und hier.

Wiener Linien: Problem mit Wandfarbe (orf.at)

Fußabdrücke und Schmierereien prägen bereits die Wände der kürzlich sanierten U-Bahnstationen Josefstädter Straße und Burggasse. Die Wiener Linien verweisen auf das Denkmalamt, das keine schmutzabweisende Farbe genehmigt hat.
Seit September sind die beiden Bahnsteige der U6-Station Burggasse wieder geöffnet. Obwohl die Sanierung dort noch gar nicht abgeschlossen ist, zieren bereits Fußabdrücke, Kritzeleien und Schmierereien die Wände. „In dem Bereich, wo man mit Fuß und Hand hinkommt, schaut es leider schlimm aus. Es ist traurig, aber de facto nicht zu verhindern“, so Wiener-Linien-Sprecher Michael Unger.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der ebenfalls im Sommer sanierten U6-Station Josefstädter Straße. Unger: „Wir haben bei den Otto-Wagner-Stationen die Vorgabe des Denkmalschutzes, eine weiße Farbe zu verwenden, die nicht schmutzabweisend ist. Wir können die Wand auch nicht schwarz anmalen.“ Die Wiener Linien appellieren daher einmal mehr an die Einsicht und Sorgsamkeit der Fahrgäste.
(…)

Vorsorge bei neuen Stationen
Laut Wiener Linien ist das Schmutzproblem vor allem in den historischen U-Bahnstationen, die Ende des 19. Jahrhunderts unter Otto Wagner entstanden sind, vorhanden. Bei neuen Stationen wurde bereits darauf geachtet, Fußabdruck-, Graffiti- und Schmutzprobleme durch die Architektur zu verhindern. Statt weißen Wänden gibt es nun Verkleidungen aus Kunststoff, Glas oder Metall.
Quelle / Fotos: orf.at