In der Nacht auf heute haben zwei Polizisten bei der Verfolgung von zwei Graffiti-Sprayern zwei Schreckschüsse in die Luft abgegeben. Rechtlich war das Vorgehen „der Beamten gedeckt“, hieß es von der Polizei.
Um 04.12 Uhr wurde die Polizei über zwei Graffiti-Sprayer informiert, die im Bereich des Bahnhof Leopoldau gesichtet wurden. Beim Eintreffen der Polizei, besprühten die maskierten Tatverdächtigen gerade eine Lärmschutzwand bei einer S-Bahnunterführung.
Als sie die Polizisten bemerkten, flüchteten sie durch eine Notfallstüre. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf und gaben zwei Schreckschüsse senkrecht in die Luft ab.
„Delikt ist schwere Sachbeschädigung“
Daraufhin blieb einer der Beschuldigten stehen und wurde festgenommen. Der zweite Verdächtige konnte unerkannt flüchten. Eine Dose mit Lackspray und Nachfüllflaschen wurden sichergestellt. Der Schaden ist derzeit unbekannt. Der festgenommene Jugendliche ist laut Polizei 17 Jahre alt.„Es ist ein strafrechtliches Delikt vorgelegen und es galt die Verdächtigen anzuhalten. Das Abgeben der Schreckschüsse durch die Beamten ist rechtlich gedeckt“, sagte Johann Golob, Chef der Polizei-Pressestelle, gegenüber wien.ORF.at.
Erst Anfang dieser Woche gaben Polizei-Beamte bei der Festnahme von Autodieben Warnschüsse ab. Die Aktion in der Innenstadt sorgte für großes Aufsehen unter den anwesenden Passanten – mehr dazu in Polizei stoppte Autodiebe mit Schreckschüssen.
Fotos: Polizei Wien
Quelle: orf.at
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Am Dienstag ist am Bezirksgericht Klagenfurt ein Graffiti-Sprayer freigesprochen worden. Der 23-Jährige übermalte auf einer Stützmauer andere Graffitis. Die Richterin sah damit den Vorwurf der schweren Sachbeschädigung nicht bestätigt.
Am Lendkanal in Klagenfurt übersprühte der junge Mann im Jänner bereits bestehende Graffitis an einer Stützmauer der ÖBB. Diese erstattete darauf Anzeige gegen den jungen Mann. Wie die Kleine Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) berichtete, kam der 23-Jährige einem Angebot der ÖBB zu einer außergerichtlichen Einigung und einer Putz-Rechnung in Höhe von 1.395 Euro nicht nach.Symbolbild: Die ÖBB beklagt immer mehr verbotene Graffitis.
Richterin: Keine schwere Sachbeschädigung
Deshalb musste er sich vor dem Bezirksgericht Klagenfurt wegen schwerer Sachbeschädigung verantworten. Dort wurde er dann von der Anklage freigesprochen, weil zuvor schon andere Graffitis auf der Stützmauer aufgemalt waren und die Mauer noch immer ihre Funktion erfülle, so die Richterin. Sie sprach gleichzeitig eine Warnung aus, dass dies kein Freibrief für andere Sprayer sei. Das illegale Besprühen von Zügen, Mauern und Wänden wird üblicherweise hart bestraft.
Quelle: kaernten.orf.at
In Wiener Neustadt fahndet die Polizei nach Sprayern. Diese haben vergangene Woche zahlreiche Fassaden mit schwarzem und silberfarbenem Lack besprüht. Die Ermittler bitten um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
Die Sprayer dürften in der Nacht von 14. auf 15. August aktiv gewesen sein, heißt es in einer Aussendung der Landespolizeidirektion NÖ. Sie verunstalteten die Fassaden von zehn Mehrparteienhäusern und Büros im Zentrum von Wiener Neustadt.
Mit schwarzem und silberfarbenem Lack sprühten sie die Schriftzeichen „MOJO“ und „2D4“ auf die Mauern. Die Höhe des Sachschadens stand vorerst nicht fest. Die Polizeiinspektion Burgplatz bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 059/133-3391.
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Graffiti-Sprayer in Wiener Neustadt unterwegs
Von der Straße in die Kunstgalerie: 40 Graffiti-Künstler aus fünf Kontinenten zeigen bei „Cash, Cans & Candy“ originelle, provokative und politische „Street-Art“-Werke. Zu sehen ist die Schau bis September in der ehemaligen Ankerbrotfabrik.
„Es gibt Leute, die ganze Wände herausbrechen, um sie in Sammlungen aufstellen zu können“, so Galerist Ernst Hilger gegenüber wien.ORF.at. Gemeinsam mit Kuratorin Katrin-Sophie Dworczak präsentiert er die nach eigenen Angaben größte Graffiti-Schau, die es in Mitteleuropa je gegeben hat. „Ich habe lange gewartet, aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ein wirklich großes Statement zu setzen.“
Um die 800 Quadratmeter große Ausstellung öffentlichkeitswirksam anzukündigen, besprühten die amerikanischen Künstler Shepard Fairey oder Patrick McNeil und Patrick Miller (Faile) sowie die Südafrikanerin Faith47 ein Silo am Gelände der ehemaligen Ankerbrotfabrik in Favoriten. Auch an weiteren Standorten, wie beim Theresianum, sollen in den kommenden Wochen Zeichen im Großformat gesetzt werden.
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Die deutsche Bahn jagt Graffitischmierer jetzt auch aus der Luft mit unbemannten Fluggeräten. Ähnlich wie eine Aufklärungsdrohne soll ein neuer Minihubschrauber Sprayer aufspüren und filmen, wie die „Bild am Sonntag“ („BamS“)berichtete.
Der Hightechflieger, der in den nächsten Wochen im Einsatz getestet werden soll, kostet demnach rund 60.000 Euro und kann mit einem Akku mehr als 80 Minuten lang mit einer Geschwindigkeit von bis zu 54 Stundenkilometern in 150 Meter Höhe fast geräuschlos fliegen.
Wärmebildkamera an Bord
„Wir müssen neue Wege bei der Graffitibekämpfung gehen“, sagte der Sicherheitschef der Deutschen Bahn, Gerd Neubeck, dazu der „BamS“. Allein im vergangenen Jahr entstanden dem Unternehmen dem Bericht zufolge durch 14.000 erfasste Graffiti Schäden in Höhe von 7,6 Millionen Euro.
Mit Hilfe einer Wärmebildkamera könne der Minihelikopter Personenbewegungen erkennen, hieß es weiter. Aus Datenschutzgründen solle das Gerät allerdings vorerst nur über Bahngelände eingesetzt werden. Die Bedienungsmannschaft besteht laut „BamS“ aus einem Piloten und einem Operator, der die Wärmebilder auswertet.
via orf.at
In Graz sind zwei Waggons, ein Triebwagen und neun Straßenbahnen von unbekannten Tätern mit buntem Lack „verziert“ worden. Die Sprühaktionen fanden nach Angaben der Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag statt, die Graffitis verursachten einen großen Schaden.
Auf dem Gelände der Graz-Köflach-Bahn (GKB) in der Friedhofgasse wurden ein abgestellter Gelenkstriebwagen und zwei Waggons über eine Länge von rund 15 Metern mit Lack besprüht.
Großer Sachschaden
Die Sprayer dürften dann weiter in die Remise der Holding Graz in der Eggenbergerstraße gegangen sein und setzten dort die Sprühaktion an neun Straßenbahnwaggons, einem Container und einem Weichenstellkasten fort. Der Gesamtschaden beträgt rund 20.000 Euro.
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Nachdem die Polizei fünf jugendliche Graffiti-Sprüher ausgeforscht hat, fordern Graffiti-Künstler nun, dass mehr Wände freigegeben werden. Laut Polizei seien ausreichend Flächen in der Landeshauptstadt vorhanden.
Den Jugendlichen konnten mehr als 100 Sachbeschädigungen nachgewiesen werden. Sonja Hofer von der Polizei Linz-Kleinmünchen beziffert den Schaden, den der Schüler und vier andere junge Leute angerichtet haben, mit 120.000 Euro. Monatelang haben sie eine Spur durch Linz gezogen und an stark frequentierten Orten ihre Unterschriften hinterlassen. Alle wurden auf freiem Fuß angezeigt.
„Durst nach Ruhm“
Einer der Jugendlichen ist ein 14-jähriger Schüler, der 13 Jahre alt war, als man ihn erwischt hat. Da er damals strafunmündig war, muss er nicht vor Gericht. Es drohen ihm jedoch Schadenersatzforderungen von Hausbesitzern. Der Sprayer, der nicht erkannt werden möchte, sagt: „Es waren ältere Leute, mit denen ich gesprüht habe. Da entwickelt sich dann der Durst nach „Fame“, also Ruhm. Man will die anderen beeindrucken und übertrumpfen.“
50 Sprayer in Linz
In Linz soll es bis zu 50 illegale Sprüher geben, schätzt der Graffiti-Koordinator der Linzer Polizei, Anton Mitterhauser. Er führt eine Datenbank mit unzähligen Schriftzügen und Motiven.
„Ich sehe die Sprayer nicht als Verbrecher, aber Personen, die Sachbeschädigungen verursachen. Die Aufgabe der Polizei ist es, die Interessen der Geschädigten zu vertreten.“
Künstler haben fünf Unterführungen und eine Wand
In Linz sind derzeit fünf Unterführungen und eine Betonwand bei der Eisenbahnbrücke für Graffitikünstler freigegeben. Zu wenig, meinen die Sprüher. Ausreichend, meint Mitterhauser.
Sprachform der Jugend
Auch der freischaffende Maler Erich Willner aus Linz fordert, mehr Wände freizugeben. Er war in den 90er Jahren legal als Sprüher unterwegs und veranstaltet regelmäßig Graffiti-Workshops an Jugendzentren.
„Es ist eine Sprachform der Jugend, zeitgleich hat sich die Graffiti-Kunst aber auch etabliert und wird salonfähig – auch für ein breiteres Publikum.“
Im Büro des Linzer Bürgermeisters Franz Dobusch verweist man auf die sechs freigegebenen Flächen. Illegale Graffitis würden von Mitarbeitern des Magistrats entfernt. Die Reinigungsarbeiten würden jährlich etwa 10.000 Euro kosten.
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Chefkonditor Leo Forsthofer wandelt eine Graffiti-Arbeit von Trus in eine Torte
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Bunte „Schokoladenskulptur“
„Schokoladenskulptur“ taufte Leo Forsthofer hingegen seine dreidimensionale Torte, die er für die Aktion Kunst und Kuchen geschaffen hat. Sie besteht aus 100 Prozent Schokolade, die er mit Lebensmittelfarbe einfärbte. „Ich habe mir vorher Schablonen zurecht gelegt und dann die Teile aus Schokolade ausgeschnitten“, so Forsthofer. Um die Oberfläche glänzend zu machen, verwendete er große Ostereierformen mit einer glatten Fläche.
Damit die Teile seiner Skulptur zusammenhalten, verklebte er sie mit leicht angeschmolzener Schokolade. Das halte „wie eine Schweißnaht“, so der Konditormeister. Die Vorlage für seine Skulptur, eine Arbeit des Graffiti-Künstlers Trus, hat er selbst ausgesucht und mit dem Originalbild gearbeitet. Die Schokoladentafeln am Boden der Skulptur und die aufgeklebten, bunten Macarons ließ er sich selbst einfallen: „Die Macarons sind quasi die Pop Art der Konditorei“, so Forsthofer.
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Vandalen haben in Dornbirn in einer Nacht mit Graffitis einen Schaden von 9.000 Euro verursacht. Die Sprayer sind bereits Mitte März aktiv gewesen und haben sich im Waldbad Enz und bei der Karrenseilbahn ausgetobt.
Die Vandalen haben nichts ausgelassen: Sie beschmierten Holzwände, Steinwände, Fenster, Türen und auch die Rutschbahn im Freibad Enz. Auch die Karrenseilbahn – gleich neben dem Waldbad – blieb nicht verschont.Auch die Karrenseilbahn – gleich neben dem Waldbad Enz – blieb nicht verschont.
Die Polizei vermutet, dass die Vandalen bereits im März in der Nacht vom Samstag (9. März) auf Sonntag (10. März) aktiv waren. Die Polizei geht von einer kleinen Gruppe aus, die schon länger aktiv ist.
Frei Flächen für Graffiti-Sprayer
Von Seiten der Stadt haben man durchaus Verständnis für Graffiti-Künstler. In Dornbirn stehen sogar extra Flächen zur Verfügung, zum Beispiel die Hinterseite des Kulturhauses, sagt Ralph Hämmerle, Chef der Öffentlichkeitsarbeit.
Schüler verursachten 10.000 Euro Schaden
Immer wieder entsteht großer Schaden durch Sprayer. Schüler verursachten letztes Jahr durch Graffiti 10.000 Euro Schaden. Die Burschen, die aus dem Großraum Walgau stammen, besprühten in insgesamt 28 Fällen Gebäude und Fahrzeuge mit Farbe.
Auch eine Triebwagengarnitur der Montafonerbahn wurde letztes Jahr mit Spraydosen besprüht.
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