Wien
Schon zwei Tage vor Halloween haben fünf junge Leute in Wien-Floridsdorf zahlreiche Sachschäden angerichtet: Passanten beobachteten in der Nacht auf Dienstag fünf Graffiti-Sprayer beim Verunstalten von Hauswänden, Straßenschildern, Stromkästen und Schotterboxen und alarmierten die Polizei. Drei der Übeltäter im Alter von 18 bis 20 Jahren wurden wenig später angehalten und angezeigt, zwei junge Männer konnten vor der Funkstreife flüchten. Insgesamt sollen in dieser einen Nacht 20 Sachbeschädigungen auf das Konto der Beschuldigten gehen. Auch in Wien-Margareten treiben Sprayer ihr Unwesen und beschmieren frisch renovierte Fassaden.
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Category Archives: Presse
4berger 4ever! Ein Spruch, der zahlreiche Bus-Haltestationen ziert. Ein Spruch, der in nahezu identischer, nämlich mit schwarzem Edding gezogenen, Form quer durch die Bundeshauptstadt zu finden ist – Gerüchten zufolge sogar jenseits davon. Ein Spruch, der schließlich eigentlich nur Fragen und keine Antworten aufwirft. 4berger 4ever. Wer oder was bist du?
Klar, das 4ever lässt sich leicht auflösen. Was aber hat es mit dem 4berger auf sich. Ist das ein Herr oder eine Frau Forberger, Vierberger oder gar Verberger? Ich glaube ja an Letzteres. dasbiber hat sich dem oder der 4berger vor mehr als einem Jahr gewidmet und war der Spur bis zu der Facebookgruppe „Wer ist dieser 4berger 4ever“ gefolgt. Dort ist zu lesen, dass es sich bei 4berger um eine nicht besonders beliebte Lehrerin aus einem Floridsdorfer Gymnasium handelt und ein vermutlich dort gebranntes Kind seinen schulischen Frust über diese Dame nun in Schriftzeichen an öffentlichen Stätten auslebt.
Tatsächlich: Es gibt eine Lehrerin mit entsprechendem Namen an einer Floridsdorfer AHS. Bleibt nur die Frage, ob sie tatsächlich mit dem Schriftzug zu tun hat, oder ob sich diese Spur am Ende nicht doch als eine falsche Fährte erweist. Denn: Wer sich die Mühe macht, an den unterschiedlichsten Stellen der Stadt einen Namen zu hinterlassen, muss einen guten Grund dafür haben. Einer, der mit Frust oder Wut eigentlich nicht hinlänglich zu erklären ist. Schon gar nicht, wenn man die Person hinter dem Namen mit dem Schriftzug geradezu hochleben lässt.
Eher schon plausibel erscheint mir ein Motiv, das als Fortsetzung einer „Urban Legend“ aus dem Wien des 19. Jahrhunderts verstanden werden könnte. Joseph Kysel, der vielerorts als erster Graffiti-Tagger gilt, machte sich schon zu Lebzeiten (1799-1831) einen Namen, indem er selbigen an allerlei öffentlichen Orten und Denkmälern einritzte. Der Legende nach, weil er eine Wette gewinnen und es in Dreijahresfrist zu einer in der ganzen Monarchie bekannten Namen bringen wollte. Am Ende landete der Tagger dem Vernehmen nach schließlich sogar vor einem erbosten Kaiser, der seine persönlichen Denkmäler entstellt sah, und dem gegenüber Kysel Besserung gelobte – um während der Audienz den kaiserlichen Schreibtisch auf ein Neues mit „Kyselak war hier!“ zu veredeln.
Ist das also des Rätsels Lösung? Ist 4berger wirklich ein neuer Kyselak? Oder doch eine Floridsdorfer Lehrerin? Schwer zu sagen. Als Bundespräsident würde ich meinen Schreibtisch jedenfalls besser im Auge behalten.
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Das heuer zum zweiten Mal in Leoben durchgeführte Graffiti Art Festival Styria war äußerst erfolgreich. Einerseits für die Teilnehmer an den Workshops, andererseits auch für die Leobener Bevölkerung. Da das LCS dem international renommierte Grafitti-Künstler Mr. Puppet aus Schweden die Betonmauer bei der Unterführung zur Verfügung gestellt hat, entstand dort ein wahres buntes Kunstwerk.
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Am Muradweg kann man das Kunstwerk betrachten.
Erste Grazer Graffiti Studio „Scrawl“ hat da seine Fantasie und Kreativität an der Wand verewigt.
Zu sehen ist an der Grafitti-Wand Metamorphose von Abfall und noch vieles mehr …
Saubermacher lässt freie Gestaltung für Sprayer auf ihrer Firmenwand zu, wir sind gespannt ob weitere Firmen dem Beispiel folgen werden.
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Zwei Schüler (17, 18) gingen der Polizei ins Netz
BEZIRK BRUCK UND MÜRZZUSCHLAG. Eine Zivilstreife der Polizeiinspektion Kindberg konnte in der Nacht zum Mittwoch zwei Graffiti-Schmierer ausforschen und zahlreiche Sachbeschädigungen aufklären.
Zwei Schüler, 17 und 18 Jahre alt, beide aus dem Bezirk Mürzzuschlag, hatten in den letzten Wochen einen Reisebus, Wände von Unterführungen, Hauswände und Garagentore in Wartberg, Mitterdorf im Mürztal, Kammern, Allerheiligen im Mürztal, Veitsch und Kapfenberg mit Lackfarbe besprüht.
Nach ersten Schätzungen beträgt der angerichtete Schaden 10.000 Euro.
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Zwei Graffiti-Sprüher von der Polizei ausgeforscht.
WARTBERG. Seit Wochen hatten zwei Schüler (17 und 18) aus Veitsch quer durch das Mürztal von ihrem Heimatort bis Kapfenberg ihre Graffiti hinterlassen. Durch die Schmierereien mit Lackfarbe auf einem Reisebus, Hauswänden, Garagentoren und Unterführungen entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 10.000 Euro. Am Mittwoch ertappte eine Zivilstreife der Polizei Kindberg eher zufällig einen der Sprayer in Wartberg bei der Arbeit, dieser konnte sich aber zunächst verstecken und flüchtete danach quer durch die Mürz. Über sein Autokennzeichen konnten er und sein Komplize jedoch ausgeforscht werden. (…)
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Unbekannte Täter haben in der Vorwoche mit einer Sprühaktion einen Gesamtschaden von 20.000 Euro verursacht. Nun konnten die Verdächtigen ausgeforscht werden.
Wie berichtet, haben vorerst unbekannte Täter in der vergangen Woche im Bereich der Liebengasse, Nussbaumerstraße und Petrifelderstraße zwölf Pkw und zehn Hauswände, Einfahrts- und Garagentore mit Lackfarbe besprüht. Dabei verwendeten die Täter eine neongrüne, schwarze und dunkelblaue Lackfarbe. Nach ersten Schätzungen ist ein Gesamtschaden von 20.000 Euro entstanden.
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Sprayer beschmierten PKW, Hauswände und Tore mit Lackfarbe
GRAZ. Im Bezirk Graz/St. Peter haben am Mittwoch Abend unbekannte Täter mit einer Farbsprühaktion einen Gesamtschaden von 20.000 Euro angerichtet.
Elf PKW, acht Hauswände sowie Einfahrts- und Garagentore wurden am Mittwoch zwischen 20:45 und 21:30 Uhr im Bereich der Liebengasse – Nussbaumerstraße – Petrifelderstraße von unbekannten Tätern mit Lackfarbe beschmiert. In Neongrün, Schwarz und Dunkelblau waren die Kürzel „S“, „K“, „SKB“ und „Smiley“ auf die Flächen gesprüht worden. Durch die Aktion ist nach ersten Schätzungen ein Gesamtschaden von 20.000 Euro entstanden.
Die Polizeiinspektion Plüddemanngasse ersucht nun Zeugen, die Angaben zur Ausforschung der unbekannten Täter machen können, sich unter der Telefonnummer 0459/133/6591 zu melden.
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Kein Kavaliersdelikt, sondern Sachbeschädigung seien Graffitis, so ÖVP-Sicherheitssprecher Wolfgang Ulm. Er findet, dass alle Gebäude, die in Besitz der Gemeinde sind, von Graffitis befreit werden sollten. Außerdem sei “ein klares Wort der Politik” angebracht.
“Die Graffiti-Schmierereien in Wien sind das Ergebnis der jahrelangen Laissez-faire Politik der Stadtregierung. Es handelt sich hierbei um kein Kavaliersdelikt, sondern um Sachbeschädigung. Ein klares Wort der Politik ist hier schleunigst angebracht”, so ÖVP Wien Sicherheitssprecher Wolfgang Ulm in einer Aussendung am Dienstag. “Anstatt für die Eindämmung zu sorgen, werden sogar noch seitens der Stadt Workshops zum Thema Sprayen gefördert. Die Gemeinde Wien sollte aber Vorreiter sein und die gemeindeeigenen Gebäude endlich reinigen lassen. Wien muss sich daher in diesem Zusammenhang ein Beispiel an der KASA – der Kölner Anti Spray Aktion nehmen”, so Ulm weiter.
Graffiti in Wien
Die KASA informiert und klärt auf,ist ein ständiger Ansprechpartner zum Thema Graffiti und setzt sich für die umgehende Entfernung ein. Ziel ist die Herbeiführung eines Bewusstseinswandels in der Bevölkerung. Die ÖVP Wien hat auch wiederholt ein Stadtverschönerungsgesetz gefordert um den Verwahrlosungstendenzen in der Stadt Herr zu werden. Die Stadtregierung ist aufgefordert im Sinne der Bürgerinnen und Bürger die notwendigen Schritte zu setzen”, so Ulm abschließend.
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LINK (Presseaussendung ÖVP)

