Prozess: Puber-Schriftzüge „keine Kunst, sondern Plage“ (diepresse.com)

Ein mutmaßlicher Schweizer Graffiti-Sprayer muss sich heute und morgen in Wien vor Gericht verantworten. Er soll als „Puber“ aktiv´gewesen sein.
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Der Staatsanwalt sagte zu Beginn der Verhandlung, die Puber-„Tags“ (Schriftzüge; Anm.) seien „keine Kunst, sondern eine Plage geworden“. Der Angeklagte habe Wien „seinen Stempel aufgedrückt“. Grundlage für die Anklage sei eine Sprühaktion, bei der der Verdächtige von einem Türsteher erwischt wurde und sich auswies. Auf Basis dieses Tags habe ein Grafologe dem Angeklagten weitere Schmierereien zugeordnet.
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Puber plädiert auf „teilweise schuldig“ (diepresse.com)

Der Schweizer Graffiti-Sprayer muss sich heute und morgen vor Gericht verantworten. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
Wien. Teilweise schuldig. Dieses Bekenntnis kündigt Anwalt Phillip Bischof für den heutigen Prozessbeginn an. Sein Mandant: der Graffiti-Sprayer „Puber“, der über mehrere Monate mit seinem Schriftzug in Wien unzählige Hauswände besprüht haben soll. Der 30-jährige Schweizer steht am Mittwoch und Donnerstag wegen schwerer Sachbeschädigung vor Gericht. 232 Fakten sind angeklagt.
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Graffiti zwischen Kunst und Kriminalität (orf.at)

Ab Mittwoch steht der Sprayer „Puber“ vor Gericht. Er hinterließ seinen Schriftzug in Wien unzählige Male. Im Vorfeld rückt die Frage ins Zentrum, wann Graffiti Kunst und wann Kriminalität ist: ein Gespräch mit Wiens erfolgreichstem Sprayer Nychos.
Der Graffiti-Schriftzug „Puber“ begann ab Mai vergangenen Jahres in intensiver Weise das Wiener Stadtbild zu prägen. Im Szenejargon heißt dieses Anbringen von Schriftzügen in der Öffentlichkeit Taggen. „Getaggt wird meist mit der Absicht, dass so viele Leute wie möglich diesen Namen kennen“, erklärt der in Wien lebende Graffiti-Maler, Künstler und Illustrator Nychos im Gespräch mit der APA.
Ein 30-Jähriger Schweizer könnte dafür bis zu fünf Jahre Haft wegen schwerer Sachbeschädigung ausfassen, sollte er ab Mittwoch vor Gericht als Verursacher von zumindest einiger dieser „Puber“-Tags verurteilt werden. Ähnlich ist es vor 30 Jahren seinem Landsmann Harald Naegeli in der Schweiz ergangen, der mit seinen Strichfiguren als „Sprayer von Zürich“ bekannt wurde. Neun Monate Haft musste Naegeli absitzen – samt hoher Geldstrafe – inzwischen ist er ein international anerkannter Künstler.
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Sprayer „Puber“ wegen 232 Schriftzügen angeklagt (diepresse.com)

Jener Schweizer, der in Wien als Graffiti-Sprayer „Puber“ aktiv gewesen sein soll, steht ab morgen wegen schwerer Sachbeschädigung vor Gericht.
Der Schweizer, der als Graffiti-Sprayer „Puber“ in Wien aktiv gewesen sein soll, steht am Mittwoch und Donnerstag wegen schwerer Sachbeschädigung vor Gericht. 232 Fakten sind angeklagt. Der 30-Jährige wird sich laut seinem Anwalt Phillip Bischof nur teilweise schuldig bekennen. Richter Wilhelm Mende wird die Verhandlung leiten.
Der Schweizer war 2013 nach Wien gekommen, um in der Bundeshauptstadt als Security zu arbeiten. Doch wie Anwalt Bischof gegenüber der Austria Presse Agentur betont, gebe es bereits seit 2012 die Schriftzüge mit dem Wort „Puber“ an den Hauswänden der Stadt. Auch nach der Festnahme des 30-Jährigen seien Tags mit den selben Wortlaut entstanden. „Es gibt unterschiedliche Erscheinungsformen“, sagt Bischof. Der Schriftzug habe in den vergangenen Jahren einen „gewissen Hype“ entwickelt.
Festnahme im März
Der Schweizer, dem aufgrund der Gesamtschadenshöhe von mindestens 50.000 Euro eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren droht, wurde Anfang März in einer Wohnung im Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus festgenommen. Ein anonymer Hinweis führte die Polizei zu der Wohngemeinschaft, in der der Gesuchte lebte. Der Mann versteckte sich vor den Beamten auf einem Vordach des Hauses, wurde dort aber entdeckt und vorläufig festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.
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