

PUBERs Antwort auf den Artikel „Puber“tär vom 14.08.2013 auf thegap.at

„Puber“tär – the gap magazine
Grazer wünscht sich Graffitimalereien.
Hundert Meter lang und rund zwei Meter hoch – das ist die Sichtbetonstützmauer, die beim Ausbau des Fußgänger- und Radweges entlang der Riesstraße in St. Leonhard errichtet wurde. „Dieses Grau in Grau ist doch fürchterlich“, ärgert sich Horst Walluschek-Wallfeld. Und er schlägt vor, dass man diese glatte, graue, langweilige Mauer von Könnern mit Graffiti „erfrischen“ lasse. Walluschek-Wallfeld: „Mich würde es freuen und meine Lebensqualität wäre um einiges besser. Kein privates Eigentum käme zu Schaden und es wäre ein wenig mehr Farbe in unserer so matten Stadt.“
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Die schnelle Beseitigung der Graffitis hat beim Bezirk Vorrang
OTTAKRING. Er ist einer der aggressivsten Sprayer der Szene: der Schweizer Tagger Puber. Nachdem er in Neubau die Kinderzeichnungen bei der Kirche Notre Dame de Sion übersprayt hatte, hat er nun auch in Ottakring zugeschlagen und an mehreren Stellen sein Markenzeichen, den Schriftzug „Puber“, hinterlassen.
Sofern die Stadt Wien zuständig sei, hätte die rasche Beseitigung von Graffitis „höchste Priorität“, so Bezirksvorsteher Franz Prokop.
Flächen für Graffitis
„Wir versuchen auch, Graffiti-Künstlern freie Flächen zur Verfügung zu stellen, wo sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können, damit solche Beschmierungen nicht vorkommen“, so Bezirksvorsteher Franz Prokop. In Ottakring gibt es solche Flächen am Yppenplatz und in der Paltaufgasse.
Norbert Siegl vom Institut für Graffiti-Forschung erklärt, warum es trotzdem immer wieder zu Graffitis abseits der dafür vorgesehenen Flächen kommt: „Graffiti-Sprayer halten sich an keine Regeln – das ist die grundlegende Idee.“
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