„Einige finden es schön bunt, andere sehen es eher als Form des Vandalismus – Die Rede ist von Graffitis. Und auch in Klagenfurt, wie z.B. am Lendkanal, kann man die Kunstwerke der Sprayer entdecken. Doch was das genau ist und was die Kärntnerinnen und Kärntner davon halten fragen wir jetzt ganz spontan in Klagenfurt nach. „
Bezirk Perg – PI St. Georgen an der Gusen
Graffiti-Sprüher richteten großen Schaden an
Großen Schaden richteten bislang unbekannte Graffiti-Sprüher in der Nacht zum 6. April 2013 im Gemeindegebiet von St. Georgen an der Gusen an. Der oder die Täter besprühten mehrere Kinderspielgeräte eines Spielplatzes, einen Brunnen, mehrere Bäume und Garagen, Haltestellen, eine Brücke, einen Verteilerkasten sowie einen Wohnwagen mit verschiedenen Farben und Schriftzügen . Bei einem der Tatorte wurden Schablonen für die Schriftzüge „STONER“ und „THC“ sichergestellt. Personen die verdächtige Wahrnehmungen in der Tatnacht bzw. zu den genannten Schriftzügen machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion St. Georgen an der Gusen zu melden – Telefon: 059 133 4327. Der Gesamtschaden ist beträchtlich, steht aber derzeit noch nicht ziffernmäßig fest.
Presseaussendung
vom 07.04.2013, 08:27 Uhr
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Graffiti-Künstlerin Isa Ess stellt in der Galerie heuer als Erste aus.
ie Klagenfurter Graffiti-Künstlerin Isa Ess eröffnete das Ausstellungsjahr der Galerie Artlane in der Klagenfurter Theatergasse am Samstag. Die seit acht Jahren in Wien lebende Malerin war in Begleitung ihres Freundes Oliver Toman. Er stellt unter dem Künstlernamen „Wald und Schwert“ seine Siebdrucke mit aus. „Ich bin schon noch mit meiner Sprayer-Crew ,The Weird‘ unterwegs, male aber immer öfter auch auf Leinwand. Da kann ich ganz mit mir selbst allein ungestört tief in die Arbeit eintauchen“, erklärt die 27-Jährige.
„Frau Isas“ Verkaufsausstellung läuft noch bis 18. Mai. (…)
STEPHAN SCHILD
Presseaussendung der Polizei Vorarlberg
In der Nacht von 25. auf den 26. März wurden in Schruns mehrere Wände, Fahrzeuge, Zäune usw. mit Graffiti verunstaltet. Beamte der PI Schruns konnten zwei 15jährige Schüler als Täter ausgeforscht werden, die insgesamt für einen Schaden von mehreren tausend Euro verantwortlich sind.
Laut Angaben der beiden Beschuldigten wollten sie mit den Taten einen ehemaligen Freund zum Verdächtigen machen, als Rache. Durch Besprühen der eigenen Hausfassade eines der Beteiligten versuchten sie von sich selbst abzulenken. Die umfangreichen Ermittlungen führten die Beamten aber schlussendlich zu den Tätern, die etwa Spraydose und Deckel in ihren eigenen Gärten versteckt hatten.
PI Schruns +43-59133-8107
Presseaussendung
vom 03.04.2013, 16:14 Uhr
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Vandalen haben in Dornbirn in einer Nacht mit Graffitis einen Schaden von 9.000 Euro verursacht. Die Sprayer sind bereits Mitte März aktiv gewesen und haben sich im Waldbad Enz und bei der Karrenseilbahn ausgetobt.
Die Vandalen haben nichts ausgelassen: Sie beschmierten Holzwände, Steinwände, Fenster, Türen und auch die Rutschbahn im Freibad Enz. Auch die Karrenseilbahn – gleich neben dem Waldbad – blieb nicht verschont.Auch die Karrenseilbahn – gleich neben dem Waldbad Enz – blieb nicht verschont.
Die Polizei vermutet, dass die Vandalen bereits im März in der Nacht vom Samstag (9. März) auf Sonntag (10. März) aktiv waren. Die Polizei geht von einer kleinen Gruppe aus, die schon länger aktiv ist.
Frei Flächen für Graffiti-Sprayer
Von Seiten der Stadt haben man durchaus Verständnis für Graffiti-Künstler. In Dornbirn stehen sogar extra Flächen zur Verfügung, zum Beispiel die Hinterseite des Kulturhauses, sagt Ralph Hämmerle, Chef der Öffentlichkeitsarbeit.
Schüler verursachten 10.000 Euro Schaden
Immer wieder entsteht großer Schaden durch Sprayer. Schüler verursachten letztes Jahr durch Graffiti 10.000 Euro Schaden. Die Burschen, die aus dem Großraum Walgau stammen, besprühten in insgesamt 28 Fällen Gebäude und Fahrzeuge mit Farbe.
Auch eine Triebwagengarnitur der Montafonerbahn wurde letztes Jahr mit Spraydosen besprüht.
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