Ein künstlerisches Wandbild, das den Sportraum im Internat der Berufsschule Rohrbach aufpeppt, ist das Ergebnis eines Graffiti-Workshops. Dazu kam Künstler „Hoek“ an die Schule, der die Jugendliche in die Materie der Sprüh-Kunst einführte.
Die Idee zur Aktion kam von der 2b-Klasse zum Baustoff-Fachberater: Sie wollten den Sportraum im Internat, der ziemlich fad aussah, mit Graffiti zu gestalten. Unterstützung bekamen sie dabei von Tim Reiche, in Künstlerkreisen besser bekannt als „Tim Hoek“.
„Wir hatten zwei Wochen Zeit um uns ein Motiv zu überlegen, dieses zu skizzieren und vorzubereiten. Dann fand die Sprühaktion statt“, erzählen die Schüler. Das Sprayen an sich war gar nicht so einfach, „ohne Hoeks Hilfe wäre diese Wandgestaltungsaktion nicht so gut über die Bühne gegangen“, sind sich die Nachwuchs-Sprayer einig.
Als Motiv wählten sie den Schriftzug “ BS Rohrbach“ in den Schulfarben Blau und Gelb, auf der rechten Seite der Wand ist ein Schild mit der Klassenbezeichnung zu sehen. Die Mädchen und Burschen sind mit dem Ergebnis zufrieden: „Das Wandbild bereichert den Sportraum im Internat enorm“, freuen sie sich auch über die Erlaubnis von Direktorin Pauline Sleska, diese etwas etwas andere Art der künstlerischen Betätigung auszuprobieren. Tatkräftig unterstützt wurde der Workshop auch von Lehrerin Maj-Britt Fobian.
Entgegen ersten Meldungen herrscht eine Anmeldepflicht
Der innere Ring zählt nicht zu den Graffiti-Freiflächen, nur die Zu- und Abgänge der Fußgängerunterführung
Für Graffiti-Künstler heißt die Devise an der neu freigegebenen Fläche in der Fußgänger-Unterführung unter der Olympiastraße doch nicht „einfach loslegen“. Laut Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider ist es erforderlich, sich formlos über die E-Mail Adresse post.tiefbau@innsbruck.gv.at anzumelden.
Innerer Ring ausgenommen
Es ist die einzige Graffitifläche der Stadt, wo eine Anmeldung notwendig ist. „Wir mussten das für diese Fläche so machen, um sie einteilen zu können. Es gibt bereits einige Voranmeldungen größerer Initiativen, die mehr Fläche benötigen und wir wollen nicht, dass dann Kunstwerke übermalt werden müssen“, erklärt Pitscheider.
Bei der Anmeldung muss formlos angegeben werden, wer in welchem Umfang was sprayen möchte. Man bekommt dann von der Stadt eine Fläche zugeteilt. Ebenso erhält man eine schriftliche Bestätigung, dass das Sprayen legal ist.
Freigegeben sind die Zu- und Abgänge, nicht aber der innere Ring. „Für diesen gibt es bereits einige Ideen, die sind aber noch nicht spruchreif“, so Pitscheider.
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ein Wandblatt aus Wien – Magazin Release
Handproduziert + auf 50 Stück limitiert
wandblatt.tumblr.com
Donnerstag, 24.01.2013 – 16:00 Uhr
Akademie der bildenden Künste Wien (RAUM e12)
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Die Tiroler Polizei forschte zwei Deutsche (24, 25) als Tatverdächtige aus
REUTTE. Zwei Deutsche hat die Polizei am Sonntag in den frühen Morgenstunden – gegen 5.20 Uhr – in Breitenwang im Tiroler Bezirk Reutte festgenommen. Die Männer (24, 25) sollen unmittelbar vorher am Bahnhof in Reutte eine Zugsgarnitur der Deutschen Bahn durch großflächige Graffitis beschädigt haben. Wie hoch der entstandene Schaden ist, ist nicht bekannt.
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Sachbeschädigung d Anbringen v Graffitis
Presseaussendung der Polizei Tirol
Am 20.01.2013, gegen 05.20 Uhr, wurden in Breitenwang/Bezirk Reutte zwei deutsche Staatsangehörige festgenommen. Die beiden (24 und 25 Jahre alt) stehen im Verdacht, unmittelbar vorher am Bahnhof in Reutte eine Zugsgarnitur der Deutschen Bahn durch Anbringen eines großflächigen Graffitis beschädigt zu haben.
Bearbeitende Dienststelle: PI Reutte
Tel. 059133/7150100
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GR Angela Eberl (SPÖ) freut sich, dass die großen Flächen unterhalb des Kreisverkehrs nun für Graffiti freigegeben wurden.
Eine weitere große Fläche gab die Stadt Innsbruck nun für Graffiti-Kunst frei: die Fußgänger-Unterführung unter dem Kreisverkehr gegenüber der Olympiaworld. Sie ist jetzt eine der größten Freiflächen im Stadtgebiet.
GR Angela Eberl freut sich, dass ihr Antrag breite Zustimmung im Innsbrucker Gemeinderat fand und angenommen wurde: „Es ist schön, dass die Flächejetzt freigegeben ist. Wenn Mauern vollflächig besprüht und gestaltet werden, dann werden sie nicht mehr verschmiert. In der Szene werden Graffiti nicht übermalt. Ich freue mich schon darauf, dass die Unterführung bunt wird.“
Einfach loslegen
Genehmigung oder Anmeldung zum Sprayen braucht man keine. Die Freiflächen können von jedem gestaltet werden. Ein paar Einschränkungen gibt es allerdings, so sind politische, rassistische und sexistische Graffiti auf den Freiflächen verboten.
Auf der Homepage der Stadt Innsbruck sind alle Graffitiflächen erfasst. Man findet sie auf www.innsbruck.gv.at unter Leben und Soziales -> Kinder und Jugendliche -> Graffiti.
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Freigabe für Graffiti weiterhin notwendig
Graffiti wird nun erlaubt
16.01.2013 (CM)
Aktuelle Medienberichte weisen darauf hin, dass die Fußgängerunterführung unter dem Kreisverkehr bei der Olympiaworld nun für Graffiti-Kunst freigegeben ist und keine Genehmigung zum Sprayen mehr notwendig sei.
Die für Tiefbau zuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider stellt in diesem Zusammenhang aber richtig: „Diese Fläche ist nun für Graffiti-KünstlerInnen zwar freigegeben, aber es ist trotzdem eine Anmeldung beim Amt für Tiefbau erforderlich. Diese kann jedoch formlos und ohne bürokratischen Aufwand eingebracht werden – dann steht der Graffiti-Kunst nichts mehr im Wege.“Informationen unter:Amt für Tiefbau
Tel. 0512 / 5360 – 3154
post.tiefbau@innsbruck.gv.at
Fallmerayerstraße 1










