Reutte: Loks mit Graffiti besprüht

Von Montag auf Dienstag haben Vandalen am Bahnhof von Reutte abgestellte Lokomotiven der Deutschen Bahn besprüht. Eine Form der Sachbeschädigung, wie sie hier immer wieder vorkommt. Die Graffitis wieder zu entfernen verursacht meist hohe Kosten.
Irgendwann in der Nacht von Montag auf Dienstag besprühten Unbekannte drei Lokomotiven der Deutschen Bahn, die bei einem Bahnsteig des Reuttener Bahnhofes abgestellt waren. Die Schadenshöhe durch die großflächigen Graffiti steht noch nicht fest. Anhand der gefundenen Spuren gehen die Ermittler von zwei bis drei Sprayern aus.
Kein Einzelfall
Bereits mehrmals wurden heuer Zuggarnituren in Reutte besprüht, was jeweils mit hohen Reinigungskosten – in diesem Fall vor allem für die Deutsche Bahn – verbunden war.
Vor einiger Zeit wurden Überwachungskameras installiert. Anfang November konnte so ein 36-jähriger tatverdächtiger Deutscher ausgeforscht und angezeigt werden.
Die Ermittlungen für die Sprayaktion in der Nacht auf Dienstag laufen zur Zeit noch.
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Graffiti-Kunst zur Resozialisierung (wienerbezirksblatt.at)

Im Rahmen des Jugendwettbewerbs „Future Spirit“ verbrachten vier Studenten der Universität Wien zusammen mit dem brasilianischen Graffitikünstler Ronan Marcelino (im Bild mit Barbara Karner vom Projektteam JugendFAIR) einen Tag mit Häftlingen der Jugendjustizvollzugsanstalt Gerasdorf.
Insgesamt 20 Häftlinge im Alter zwischen 15 und 24 Jahren nahmen an diesem Sozialprojekt teil. Hauptpunkt des Tages war die Bemalung einer Gefängniswand von innen; zusätzlich machten die Studenten Musik, Breakdance und Capoeira. Graffitikünstler Marcelino: „Graffiti gibt Jugendlichen Raum, ihre Wünsche und Träume künstlerisch auszudrücken. Ich bin mir sicher, dass es bei den Jungs heute sehr gut angekommen ist. Es haben alle super mitgemacht.“
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