
Christof Stein, Experte für Altes und Gebrauchtes, ist zu Gast im Studio und spricht über „Streetart“, eine Kunstform im öffentlichen Raum. Darüber hinaus zeigt er Kunst mit Geschichten, Kunst, die auch etwas mit dem Krieg in der Ukraine zu tun hat.
Eine private Initiative hat in der vergangenen Nacht eine Mauer hinter dem Russendenkmal auf dem Schwarzenbergplatz mit zwei Streifen in den Farben Blau und Gelb angemalt. Nicht das einzige Zeichen von Solidarität für die Ukraine in Wien.
(…)

Das Bild von Wien wird immer intensiver von der bunten Kunst auf der Straße geprägt. Schrille Gemälde an die Mauern des Donaukanals gesprayt, flüchtige Kunstwerke, die immer wieder übermalt werden. Street Art hat sich durchgesetzt, den Schritt vom Underground in die Etabliertheit gesetzt. Der Film ist eine Kunstführung der ganz anderen Art, mit Künstler*innen, deren Werke ohne Klimaanlagen und teure Versicherungen wirklich allen zur Verfügung stehen.
In Wien ist Street-Art nicht mehr zu übersehen. Die Werke entstehen längst nicht nur am Donaukanal, sondern auf Wiener Wänden und Hausfassaden in allen Bezirken. Doch welche Künstlerinnen und Künstler stecken hinter den Kunstwerken?
Weiterlesen auf orf.at

Sie malen legal, manchmal auch heimlich aber ihre Werke sind in der ganzen Stadt sichtbar. Mit
Spraydosen und Kunstverständnis sind sie meist ausgerüstet um das Graue in Wien in Farbe darzustellen. Ein Erlebnis Österreich von Florian Kobler.
Link: ORF Tvthek

Banksy ist ein weltbekannter Künstler, seine Identität hat er bis dato erfolgreich geheim halten können. Bei Auktionen erzielen die Werke des britischen Graffiti-Künstlers Beträge im zweistelligen Millionenbereich. Rund 150 Banksy-Reproduktionen sind derzeit in der Linzer Tabakfabrik zu sehen.
Graffitis auf Zügen sorgen auch im neuen Jahr wieder für hohe Reinigungskosten. Die ÖBB schätzen den Schaden auf mindestens 100.000 Euro. In der Ferienzeit nehmen die Fälle stark zu. Wer erwischt wird, muss mit empfindlichen Strafen rechnen, auch die Reinigunskosten werden zurückverlangt.
Auch wenn die Sprayer glauben, das ist Kunst – ist das wohl weit davon entfernt. Laut ÖBB ist das reiner Sachschaden. An die zehn Garnituren wurden alleine seit Weihnachten in Kärnten besprüht. Die Sprayer haben vorallem die Nahverkehrsgarnituren im Visier, aber auch Fernverkehrszüge sind betroffen. Auf unbesetzten Bahnhöfen haben die Sprayer in der Dunkelheit Zeit, die Garnituren zu beschmieren. (…)
Schäden in der Höhe von etwa 1,5 Mio. Euro haben Graffiti-Sprayer im Jahr 2021 für die ÖBB verursacht. Einer einzigen Sprayer-Gruppe in Absdorf-Hippersdorf (Bezirk Tulln) konnten 134 Graffitis mit einer Schadenshöhe von 304.739 Euro nachgewiesen werden. (…)