Presseaussendung der Polizei Tirol
Ein oder mehrere bisher unbekannte Täter brachten im Zeitraum vom 25.07.2013, ca 19:30 Uhr, und 26.07.2013, 12:00 Uhr am Steuerwagen eines Doppelstock-Wendezuges der ÖBB, der im Bahnhofsgelände Lienz, beim Bahngleis Nr. 4, abgestellt war, eine Graffiti-Darstellung in verschiebenen Lackfarben an.
Um zweckdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Lienz oder jede andere Polizeidienststelle wird ersucht – TelNr.: 059133/7230
Bearbeitende Dienststelle: PI Lienz
TelNr.: 059133 / 7230
Presseaussendung
vom 26.07.2013, 17:21 Uhr
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Category Archives: Presse
Presseaussendung der Polizei Tirol
Im Zeitraum vom 27.07.2013, 15.30 Uhr bis 28.07.2013, 11.40 Uhr, beschädigte eine bislang unbekannte Täterschaft einen am Bahnhof in Innsbruck auf Höhe der Südbahnstraße abgestellten Triebwagen der ÖBB durch Graffiti. Der Triebwagen wurde auf einer Seite komplett (gesamte Länge u. Höhe) und auf der anderen zur Hälfte (jedoch ebenfalls gesamte Höhe) mit Lackfarben besprüht, wodurch der ÖBB ein Schaden im mittleren 4-stelligen Eurobereich entstand.
Presseaussendung
vom 28.07.2013, 17:56 Uhr
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Ganz legal können Graffiti-Künstler nun auch die Mauer des SAK-Platzes in Klagenfurt gestalten. Vorreiter David Chr. Holzinger hat weitere 15 Flächen im Visier.
Zürich, Barcelona, Laibach, Rijeka, Zagreb, Triest, Thessaloniki, Wien, Linz oder Graz – all diese Städte haben eines gemeinsam: Sie wurden zur Leinwand des Graffiti-Künstlers David Chr. Holzinger. Aber nicht nur dort hat er schon seine bunten Spuren hinterlassen.
In seiner Heimat Klagenfurt war und ist er an vielen Ecken und Mauern mit seinem Künstlernamen „edelekel“ vertreten: Aktuell lacht ziemlich schräg ein überdimensional großer Hase von der Mauer in der Kaufmanngasse beim Benediktinermarkt. Ein wenig erschrocken über all die bunte Farbe schaut ein Vampir beim SAK-Platz gegenüber der Sporthalle St. Peter und der Rennerschule auf die Straße. Die Aufschrift „Bunte Stadt Part 1“ prangt von der Mauer.
Das ist Holzingers nächster Streich. Der 26-Jährige hat gerade mit der Bundesimmobiliengesellschaft, der die Mauer rund um den Sportpark gehört, einen Vertrag auf zehn Jahre abgeschlossen. Auf mehr als 40 Meter Länge können sich Graffiti-Künstler austoben. „Ich finde es wichtig, dass sich Jugendliche kreativ und legal ausleben können“, sagt der Volksschullehrer in spe, der im Kindernest in der Nachmittagsbetreuung arbeitet. „Nur wenn junge Menschen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung haben, kommen sie auf keine blöden Ideen.“ Schließlich ist das Sprayen kein kostengünstiges Hobby. Bis zu 50 Euro für Spraydosen müssen für ein Bild eingerechnet werden. Da überlegt man sich zweimal, ob man das Geld in Alkohol investiert, oder mit seiner Kunst einen bleibenden Eindruck hinterlässt. „Wenn auch nur auf Zeit“, sagt Holzinger, der sich mit der Vergänglichkeit seiner Graffiti erst anfreunden musste. „Das war ein langer Prozess. Aber im Grunde geht es um die Frage der Motivation.“
Akzeptanz wächst
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ESTHER FARYS
„Insgesamt 1.600 Schüler an fünf Schulen nahmen in den vergangenen sechs Monaten an dem Sicherheitsprojekt von Wiener Linien und Polizei teil. Öffi-Chef Günter Steinbauer ist davon begeistert, denn: „Nach den Vorträgen gab es im näheren Umfeld der jeweiligen Schule keine neuen Beschmierungen mehr.“ Insgesamt 60.000 Euro (!) an Reinigungskosten konnten sich die Wiener Linien so ersparen.“
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Zehn Mädchen durften sich kreativ austoben – mit Sanktus von ganz oben.
Die ehemals trostlos graue Produktionshalle der Güssinger Mineralwasser AG in Sulz ist kaum mehr wiederzuerkennen. Auf der straßenseitigen Wand prangen bunte Schriftzüge, knallige Slogans und großflächige Schriftzeichen.
Workshop der Landesregierung
Im Unterschied zu städtischen Treffs der Graffiti-Szene waren hier aber keine illegalen Sprayer oder nächtlichen Sachbeschädiger unterwegs. Mit ausdrücklicher Erlaubnis der Werksleitung durften sich in Sulz zehn Mädchen bei einem zweitägigen Graffiti-Workshop des Landesjugendreferats kreativ austoben.
Interesse an bildender Kunst
„Wir registrieren großes Interesse der Jugendlichen an bildender Kunst. Daher organisieren wir Möglichkeiten, wo sie ihre Kreativität frei entfalten können“, berichtet Hermann Krenn vom Landesjugendreferat.
„Graffiti ist genauso eine Kunstform wie Malen oder Zeichnen“, ist die 19-jährige Katharina Strobl aus Eberau überzeugt, die an dem Workshop teilnimmt.
Für sie ist ebenso der erste Kontakt zur Spray-Kunst wie für die elfjährige Vanessa Marth. „Wir können uns die Motive aussuchen und unserer Phantasie freien Lauf lassen“, ist die Sulzerin begeistert.
Cool, poppig, lässig
Die bunte Stilform der Jugendkultur übt auf viele Mädchen und Burschen eine unwiderstehliche Faszination aus. „Graffiti sind cool, poppig, lässig. Durch Werbung und Musikvideos kommen sie an eine immer breitere Öffentlichkeit“, weiß Kursleiter Josef Wurm. Für viele seien Graffiti auch das Sprungbrett zur Malerei mit Öl oder Acryl.
Urbane Kunstform
Freilich sind sie vor allem ein städtisches Phänomen. „Dort gibt es viel mehr räumliche Möglichkeiten und auch viel mehr Jugendliche“, so Wurm.
Positive Bilanz
Von der rebellischen, nachtaktiven Sprayer-Szene in den Großstädten ist das Seminar in Sulz denkbar weit entfernt. „Die Mädchen sind ernsthaft und motiviert bei der Sache. Es sind tolle Bilder entstanden“, ist Wurm stolz.
Bunt muss es sein
Graffiti sind meist bunte Bilder oder Schriftzüge, die im privaten und öffentlichen Raum erstellt werden. Die Farben werden in der Regel aus Sprühdosen aufgetragen.
Oft entstehen Graffiti anonym, nicht selten auch ohne Einwilligung des jeweiligen Grundstücks- oder Hausbesitzers.
Sachbeschädigung
Illegale Graffiti gelten als Sachbeschädigung. Im Vorjahr wurde in Österreich ein Schaden von insgesamt knapp 3,5 Millionen Euro registriert.
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Manche sehen Graffitikunst als Verschönerung Wiens, andere als Sachbeschädigung
Von Sabine Karrer
Die Wiener Graffiti-Szene der ersten Generation ist in die Jahre gekommen.Wien. Ob Joseph Kyselak stolz auf seinen „Nachwuchs“ gewesen wäre? Der Österreicher malte im 19. Jahrhundert auf Wanderschaft seinen Namen an zahlreiche Gebäude und Wände, gilt als erster dokumentierter Vorreiter der Graffitibewegung und praktisch als Erfinder des sogenannten Taggens, dem Hinterlassen seines Namenszugs. Das rund 200 Jahre nach ihm das Graffitisprayen noch immer Aufmerksamkeit erregt und sich teilweise sogar als Kunst etabliert hat, hätte Kyselak sicher gefreut. Wie er zu legalen Flächen gestanden hätte, die etwa das Projekt „Wiener Wand“ zur Verfügung stellt, darüber könnte man streiten. Immerhin: Kyselak selbst wird beim Taggen zu Monarchie-Zeiten kaum um Erlaubnis gefragt haben.
„Die legalen Flächen nutzen vor allem Junge und Leute, die besonders schöne Sachen machen“, sagt Norbert Siegl, der im Rahmen des Projekts graffitimuseum.at Führungen zu verschiedenen Plätzen in Wien anbietet. Wie zum Beispiel am Donaukanal. Es gehe den Sprayern nicht nur, aber stark auch um Selbstbehauptung, teils um pubertäre Vorstellungen oder um die „Verarschung der Öffentlichkeit“, betont Siegl. Auch wenn junge Menschen immer wieder glauben, sie würden die Welt neu entdecken: Die Sprayer der ersten Generation sind heute um die 40, 45 Jahre alt.
Alter Hase tritt ruhiger
Einer dieser „alten Hasen“ ist Thomas. Nicht zuletzt, weil er in wenigen Monaten heiraten wird, wurde es Zeit für ihn, in Sachen Sprayen ruhiger zu treten: „Den Stress brauch’ ich nicht mehr“, sagt der Wiener. Und meint damit vor allem Stress mit der Polizei, mehrere Male wurde er in der Vergangenheit bereits verhaftet. Nachweisen konnte man ihm nie etwas, worüber er im Nachhinein froh ist. Denn die Strafen bei Verurteilungen sind hoch. Johann Golob von der Wiener Polizei bekräftigt, dass man natürlich gegen illegale Sprayer vorgehe, kann aber keinen Auf- oder Abwärtstrend erkennen. International arbeite man eng mit den Behörden zusammen, da es sich teilweise um Gruppen handelt, die durch die Länder ziehen und dort ihre Spuren hinterlassen, so Golob.
Früher ist Thomas regelmäßig mit Marker oder Spraydose losgezogen, um seinen Namen in der Öffentlichkeit zu hinterlassen. Tatsächlich nicht immer unbedingt legal, wie er heute zugibt. Wie viele Sprayer war er als Jugendlicher über Hip Hop mit der Szene in Berührung gekommen. „Ich mag es einfach, etwas Schirches schöner zu machen“, sagt er. Etwas „Schirches“, das können Betonwände ebenso sein wie öffentliche Gebäude. An privatem Eigentum würde sich Thomas allerdings ebenso wenig austoben, wie etwa an Bauwerken wie dem Stephansdom. „Davor hat man in der Szene Respekt“, sagt er.
Ähnlich wie einst Kyselak, hinterlässt auch Thomas in der Regel nur seinen Schriftzug. Und da ist er nicht der einzige: Namen wie Keramik, Solo oder Sand begegnen aufmerksamen Wien-Spaziergängern. Gesprayt wird mal nach mehr, mal nach weniger Vorbereitungszeit, erzählt Thomas: „Meistens überlegt man vorher, wo man seine Zeichnung hinterlässt, macht Skizzen und übt viel“, sagt er. Schnelligkeit ist dabei selten das wichtigste Kriterium, wer etwas auf sich hält, achtet immer auf die Qualität seiner Werke. Danach werde man schließlich innerhalb der Szene beurteilt. Wie vielen anderen Sprayern geht es Thomas nicht zuletzt darum, öffentlichen Raum zu erobern, Präsenz zu zeigen, seine Botschaft zu verbreiten. Auch wenn er sich selbst oft nicht im legalen Raum bewegt, würde er sich mehr freie Flächen wie jene des Projekts Wiener Wand wünschen, sagt er. „Insgesamt ist Wien sicher eine sehr saubere Stadt, was Graffiti betrifft“, betont er aber auch.
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Graffiti mal selber ausprobieren? Im Volksgarten kann man das derzeit selber ausprobieren. – © FMT-Pictures M. W
Graffiti, Breakdance, Slacklinen oder Pacour. Der Trendsport- und Lifestyleevent Checkpoint Jam im Salzburger Volksgarten hat Alles zu bieten. Und Jedermann von Jung bis Alt ist eingeladen, sich dabei selbst auszuprobieren.
Der Verein ONEMOVE veranstaltet vom 15. Bis 20. Juli das einwöchige Trendport- und Lifestyleevent CHECKPOINT JAM 2013 im Salzburger Volksgarten. Über die ganze Woche verteilt können Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedenste Trendportart- und Lifestyleworkshops besuchen und dabei die Kunst des Graffiti-sprayens, MMA, Slacklinens oder Pacour erlernen.
Am Samstag findet der große Abschluss-Jam statt. Graffiti und Breakdance war am Eröffnungstag am Montag am Programm.
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Presseaussendung der Polizei Tirol
Mehrere Gebäude in Innsbruck mit Graffiti beschmiert
In der Nacht auf den 12.07.2013, gegen ca. 02:45 Uhr wurden mehrere Gebäude in Innsbruck (Universitätsstraße, Klara Pölt Weg, Ing. Etzel Straße und Dreiheiligenstraße) mit Graffiti (schwarze Sprayfarbe und teilweise ein schwarzer Edding Stift ) beschmiert.
Insgesamt wurden 14 Graffitis dokumentiert, wobei derzeit von 11 Geschädigten ausgegangen wird.
Die Erhebungen zur Täterausforschung sind derzeit laufend. Um Hinweise an die Polizei wird gebeten.
Bearbeitende Dienststelle: PI Saggen
Tel.: 059133/7589
Presseaussendung
vom 12.07.2013, 14:11 Uhr
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Großputz: Die Täter, die dieses Spraywerk hinterließen, sind den ÖBB schon bekannt. Geschnappt werden Täter trotzdem selten. Wenn, dann müssen sie sehr hohe Schadenszahlungen leisten. – Foto: Deutsch Gerhard
Die ÖBB kämpfen gegen Graffiti. Schadenszahlungen werden den Tätern oft zum Verhängnis
In großen blauen Buchstaben steht „I love U“ auf der S-Bahn-Garnitur geschrieben. Daneben ein großes rotes Herz mit der Aufschrift „Für Naomi“. Alle drei Waggons des über Nacht abgestellten Zuges wurden mit ähnlichen Graffiti beschmiert. „Das waren sechs Sprayer. Wir kennen sie schon. Das sind sowieso immer die gleichen“, konstatiert ÖBB-Graffiti-Spezialist Andreas Schafhauser beim Anblick der Garnitur in der Hauptwerkstätte in Wien-Floridsdorf. Hier werden die angesprühten Züge gereinigt.
Die Graffiti-Sprayer verursachen enormen Schaden. 2012 waren es in Österreich knapp 3,5 Millionen – 1,2 Millionen allein bei den ÖBB. 100.000 Euro mehr als im Vorjahr. „Das Gefährliche ist, dass die Sprayer Sicherheitshinweise übermalen, die für die Einsatzkräfte wichtig sind“, erklärt Schafhauser.(…)
Die Züge werden händisch gereinigt. Das dauert etwa fünf Stunden. – Foto: Deutsch
Orte, an denen legal gesprayt werden darf
Sprayen muss nicht immer im Verbotenen passieren. Legal gesprayt werden darf auf diesen acht Wänden in Wien:
Leopoldstadt Obere Donaustraße 43–45b/Rampe am Donaukanal.
Mariahilf Esterházypark (Käfig).
Alsergrund Beim Ausgang der U4-Station Rossauer Lände, entlang des Donaukanals. Beim Aufgang zum Skaterplatz im Arne-Carlsson-Park.
Ottakring Spielplatz am Yppenplatz.
Hernals Spielplatz Lidlgasse.
Döbling Nussdorfer Lände, entlang des Donaukanals.
Floridsdorf Nordbrücke, Uferverbauungen, etwa 90 Meter lang. www.wienerwand.atAuf dieser Seite bietet die Stadt Wien Graffiti-Künstlern legale Flächen an. Kennzeichen ist die Wiener Taube.
„Die Stadt wird bunter: Graffiti am Donaukanal – Foto: Uwe Mauch
Danke, Sprayer! Die Botschaft des einen oder anderen Graffitis entlang des Donaukanal-Radwegs verstehe ich zwar auf die Schnelle nicht. Dennoch bietet ihr mir willkommene Abwechslung auf dem Weg zur Arbeit, eine farbenfrohe Alternative zu den sonst mausgrauen Betonstelzen der Stadtautobahn. Ich tät auch keinen Zuckaus kriegen, wenn man euch ein paar U-Bahn-Züge zur straffreien Bemalung überließe. Als Ausdruck einer Stadt, die tatsächlich uns gehört. Und die Fahrgäste prämieren den schönsten Zug!“
Via kurier.at / Meinung
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