Handschellen klickten
Ein mutmaßlicher Sprayer ist am Montag am Wiener Westbahnhof bei einer Routinekontrolle neuerlich festgenommen worden, weil er nicht zu weiteren Einvernahmen erschienen ist. Der 27-Jährige soll laut Polizei seit 2007 mehr als 100 Mal bei der Anfertigung von Graffiti zumindest mitgewirkt haben und einen Schaden jenseits der 100.000 Euro-Grenze angerichtet haben. Vor allem hat er sich als Filmer und Fotograf betätigt.
Erwischt hatte man Mark Christian Z. bereits im Februar als er mit zwei Freunden einen sogenannten Wiesel-Zug angesprüht hatte. Er wurde als Einziger erwischt und will als Fotokünstler „nur gefilmt haben“.
Praktischerweise fanden sich im Speicher der Kamera mehr als 140 derartige Aktionen samt Datum. Dennoch ist der 27-Jährige nur teilgeständig und verrät auch seine Freunde nicht.
Neben den Graffiti-Delikten soll der Beschuldigte stark ätzende Flusssäure mehrmals auf Fensterscheiben in Zügen und auf Glasflächen in Wartehäuschen aufgetragen haben. Warum, blieb vorerst im Dunkeln.
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Category Archives: Presse
Von der Straße in die Kunstgalerie: 40 Graffiti-Künstler aus fünf Kontinenten zeigen bei „Cash, Cans & Candy“ originelle, provokative und politische „Street-Art“-Werke. Zu sehen ist die Schau bis September in der ehemaligen Ankerbrotfabrik.
„Es gibt Leute, die ganze Wände herausbrechen, um sie in Sammlungen aufstellen zu können“, so Galerist Ernst Hilger gegenüber wien.ORF.at. Gemeinsam mit Kuratorin Katrin-Sophie Dworczak präsentiert er die nach eigenen Angaben größte Graffiti-Schau, die es in Mitteleuropa je gegeben hat. „Ich habe lange gewartet, aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ein wirklich großes Statement zu setzen.“
Um die 800 Quadratmeter große Ausstellung öffentlichkeitswirksam anzukündigen, besprühten die amerikanischen Künstler Shepard Fairey oder Patrick McNeil und Patrick Miller (Faile) sowie die Südafrikanerin Faith47 ein Silo am Gelände der ehemaligen Ankerbrotfabrik in Favoriten. Auch an weiteren Standorten, wie beim Theresianum, sollen in den kommenden Wochen Zeichen im Großformat gesetzt werden.
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Die beiden jungen Männer waren im Bereich Obervellach in Kärnten ‚aktiv‘
BEZIRK SPITTAL AN DER DRAU. Einen 20-jährigen Techniker aus Spittal/Drau und einen 18-jährigen Schlosser aus Obervellach haben Beamte der Polizeiinspektion Obervellach am Freitag als Graffitisprüher ausgeforscht.
Die beiden hatten im Juni 2013 Böschungsmauern der Tauernbahnstrecke in Penk, sowie eine Geschiebesperre beim Mallnitzbach und die Mauer einer Talsperre im Bereich Obervellach besprüht. Der Schaden, der der ÖBB und der Gemeinde Obervellach dadurch entstanden ist, kann derzeit noch nicht genau beziffert werden, dürfte jedoch mehrere tausend Euro betragen.
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Am Bahnhof Erdberg aktiv
Vier Graffitisprayer sind Donnerstag früh am Bahnhof Erdberg in Wien-Landstraße auf frischer Tat ertappt worden. Ein Mitarbeiter der Wiener Linien verständigte die Polizei, welche die vier Verdächtigen im Alter von 18 bis 23 Jahren festnahm. Laut Polizeisprecherin Michaela Rossmann wurden Sprühköpfe sichergestellt. Mehrere U-Bahn-Waggons wurden umgestaltet.
Laut Wiener Linien gehören die vier Männer der „internationalen Graffiti-Szene“ an. „Bei einem der Täter handelt es sich um eine uns bereits bekannte Person, die schon in mehreren Fällen großen Schaden verursacht hat. Vermutlich handelt es sich insgesamt um mehr als 100.000 Euro“, hieß es in einer Aussendung der Wiener Linien. Dafür werde er zur Kassa gebeten. Pro Jahr entstehen den Wiener Linien nach eigenen Angaben Schäden von rund 220.000 Euro durch Graffiti-Sprayer.
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Donnerstagfrüh gegen 6:45 Uhr verständigte ein Mitarbeiter der Wiener Linien die Polizei, da sich vier mutmaßliche Graffitisprayer auf dem Firmenareal befanden. beim Eintreffen der Polizei stellte sich heraus, dass das Quartett tatsächlich U-Bahnen besprüht haben dürfte.
Durch die herbeigerufenen Polizisten konnten die Beschuldigten im Alter von 18,19,20 und 23 Jahren angehalten werden.
Graffiti-Sprayer in Landstraße festgenommen
Das Quartett wurde festgenommen. Bei den Personsdurchsuchungen wurden „Sprühköpfe“ sichergestellt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden durch das Quartett mehrere U-Bahnwaggone beschädigt.
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„Josef und Kerstin Samuel posten regelmäßig Bilder und Geschichten auf www.meinbezirk.at/wie den
Nun präsentieren die beiden ihre eigene Ausstellung „Danube Canal“. „Der Kanal hat viele Seiten. Er ist ebenso Freiluftgalerie der Sprayer, wie ein Fischerparadies und erholsames Bezirksgrün“, meint Fotograf und Schildermaler Samuel.
Eindrücke vom Donaukanal kann man sich vom 10. bis 14. Juni, jeweils von 15 bis 18 Uhr, in der Mühlgasse 7 holen. Die bz – Wiener Bezirkszeitung gratuliert herzlich.“
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Bürs – Unbekannte Sprayer haben am vergangenen Wochenende in Bürs die Autobahnüberführung und Verkehrsschilder mit grüner Farbe verunstaltet.
Unbekannte Täter beschmierten im Zeitraum von Freitag bis Samstag letzter Woche (24.-25.05.2013) in Bürs auf der Hauptstraße im Bereich des Kreisverkehrs beim Zimbapark zwei Verkehrsschilder. Außerdem wurde die Wellkunststoffabdeckung entlang des Brückengeländers auf der Autobahnüberführung über eine Länge von etwa 150 Metern von den Sprayern verunstaltet. Dabei wurden auf den Verkehrszeichen und der Kunststoffabdeckung mit grüner Farbe die Zeichen “SLOC” und “VHK” angebracht. Die Schadenssumme ist zurzeit noch nicht bekannt.
Personen, die im angegebenen Zeitrahmen dort etwas Verdächtiges wahrgenommen haben, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Bludenz unter der Telefonnummer +43 (0) 59 133 8100 in Verbindung zu setzen.
(VOL.AT/Polizei)
Nur jeder Fünfte wird in Österreich von der Polizei geschnappt.
Für manche ist es Kunst, für viele ist es Sachbeschädigung. Graffiti und Schmierereien verursachen jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe. Am meisten davon in Wien, wie eine aktuelle Anfragebeantwortung des Justizministeriums, die dem KURIER vorliegt, zeigt.1991 Anzeigen wegen Sachbeschädigung gab es im Vorjahr in der Bundeshauptstadt, dazu kommen 82 wegen schwerer Sachbeschädigung. Diese liegt dann vor, wenn der Sprayer mehr als 3000 Euro Schaden verursacht. Insgesamt wurde in Österreich ein Schaden von knapp 3,5 Millionen Euro angerichtet. Damit liegen die Zahlen zwar im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Schaden aber um mehr als 300.000 Euro. Die Aufklärungsquote ist allerdings gering: Österreichweit wurden 2012 nur 20 Prozent aller Fälle geklärt, in Wien waren es gar nur fünf Prozent.
Beschmierte Züge
Leidtragende sind vor allem die Verkehrsbetriebe. Der Schaden für die ÖBB ist im Vorjahr um 100.000 Euro auf 1,2 Millionen gestiegen. „Das reicht vom Gekritzel mit Lackstift bis zu großflächigen Bildern“, erklärt ÖBB-Sprecher Michael Braun. Die Deutsche Bahn will nun den Sprayern mit Überwachungsdrohnen, ausgestattet mit Kameras, den Kampf ansagen. „Das ist derzeit bei uns nicht geplant. Wir werden uns das Ergebnis aber genau ansehen“, sagt Braun. Stattdessen patrouillieren Sicherheitsdienste. Wer erwischt wird, der muss zahlen. „Wir können die Beschmierungen nicht tolerieren.“
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Von Donnerstag auf Freitag beschädigten bisher unbekannte Täter drei Personenwaggons einer Wiener-Firma durch Graffitis. Die Waggons waren auf dem Ostbahnhof in Villach abgestellt.
Bisher unbekannte Täter beschädigten von Donnerstag auf Freitag drei Personenwaggons einer Privatfirma aus Wien, die auf dem Ostbahnhof in Villach abgestellt waren, durch Graffitis. Der Schaden beträgt etwa 3000 Euro.
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Stadt Klagenfurt gibt drei Spray-Flächen für Graffiti-Künstler frei. Im Sommer ist ein Contest geplant.
Mit Graffiti-Kunst haben die Schmierereien in der Klagenfurter Bahnhofstraße nichts zu tun. Mutwillig wurden diese Woche mehrere Fassaden, darunter jene des Cafés Como, mit giftgrüner Farbe besprüht. Zum Ärger des Hauseigentümers Gerry Santer, der Anzeige erstattet hat: „Das ist nicht das erste Mal gewesen. Wir müssen alles neu streichen lassen, das kostet mehrere tausend Euro.“
Unter solchen schwarzen Schafen leidet die gesamte Graffiti-Szene, die schon lange legale Wände zum Besprayen fordert. Ihr Ruf wurde nun erhört: Die Stadt hat drei Plakatwände auf der Trendsporthalle am Messegelände freigegeben. Dafür hat sich Jugendreferent Gerhard Reinisch (FPK) mit Andreas Waldher vom Posterservice der Stadtwerke zusammengetan. „Bis Jahresende können sich Künstler dort austoben. Einmal im Monat überziehen wir die Wände mit weißem Papier“, sagt der PSG-Geschäftsführer.
Er ist von den ersten Werken dort derart begeistert, dass er mit Reinisch bereits das nächste Projekt plant. „Im August wird auf dem Park-&-Ride-Parkplatz bei Minimundus ein Contest mit namhaften Künstlern stattfinden“, sagt Reinisch. Dort sind einige Werbewände mit je 5,4 mal 2,4 Metern. „14 Tage wären die Graffitis zu sehen. Dann werden sie mit Werbung überklebt“, sagt Waldher, der sich so ein Event jedes Jahr vorstellen kann.
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KERSTIN OBERLECHNER


