Bei einer Personenkontrolle fand die Polizei bei einem 22-jährigen Linzer Graffiti-Vorlagen, die nach gründlicher Recherche zur Überführunge des Mannes als Verursacher von illegalen Grafiti in fünf Fällen führte.
Auf den Graffiti-Vorlagen waren Schriftzüge wie „TOMEK“, „KIMO“ (Graffitikünstler aus Paris), „HWDP“ (Akronym für einen polizeifeindlichen Spruch in polnischer Sprache), „YAAM“ (Beachclub beim Ostbahnhof Berlin), „SNOOPY“ (Comic-Figur), „JAM“ (Treffen von Graffiti-Künstlern, welcher bei gemeinsamer Arbeit verschiedener Stile und Techniken ausprobieren).
Auf Grundlage dieser Informationen und durch umfangreiche Recherche konnten dem Täter dann Sachbeschädigungen in fünf Fällen durch „Verzierung“ einer Hausfassade, einer Begrenzungsmauer, eines Garagentores und eines Holzeinfahrttores mit einer Gesamtschadenssumme von 1.042,– Euro nachgewiesen werden.
Im Stadtbereich Linz wurden seit Jahresbeginn bis dato 45 Beschädigungen durch Graffiti angezeigt. Die Schadenssumme beträft im Einzelfall bis zu 3.000 Euro. Dabei wurde vom Eisenbahnwahnwaggon bis zur Lärmschutzwand alles mögliche als Darstellungsfläche missbraucht.
LINK
LINK
Category Archives: Presse
„Presseaussendung der Bundespolizeidirektion Wien
Am 02.08.2011 um 12:00 Uhr verständigte ein Mitarbeiter einer Firma in der Gunoldstraße die Polizei, da sich drei auffällige Personen auf dem Firmenareal befanden. Es stellte sich heraus, dass es sich bei den angehaltenen Männern, dem 21-jährigen Justus B. dem 31-jährigen Jerome F. und dem Aurelien S., um Graffitisprayer handelt, die am Vorabend Waggons der Wiener Linien beschädigt hatten. Sie hatten sich nun auf das Firmenareal begeben, um von dort aus die auf den angrenzenden Gleisen abgestellten Waggons zu fotografieren.
Bei den Personsdurchsuchungen wurden zahlreiche Spraydosen sichergestellt. Die drei Männer wurden festgenommen und wegen Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht.“
LINK
„Jene Graffiti-Bande, die in den vergangenen Wochen im Bezirk Oberwart einen Schaden von rund 37.000 Euro angerichtet hat, ist gefasst. Mehrere Verdächtige wurden am Donnerstag vernommen.
…
Nachahmungstäter aus Oberpullendorf
Ein Zusammenhang mit weiteren Graffitisprayern, die in Neckenmarkt (Bezirk Oberpullendorf) zwei ÖBB-Waggons in der Nacht auf Donnerstag „verschönerten“, konnte nicht hergestellt werden. Die Täter verewigten sich auf einer Länge von jeweils etwa acht Metern.
„Vermutlich hat jene Truppe, die in Oberwart und Pinkafeld am Werk war, die Sprayer, die in Neckenmarkt unterwegs waren, zu der Tat ermutigt“, sagte ein Polizist.“
Mehr dazu hier.
Wollten ihre Werke per Foto dokumentieren
Wien – Die Polizei hat drei vermeintliche Graffiti-Sprayer wegen Sachbeschädigung festgenommen und angezeigt. Die Festnahmen erfolgtne am Dienstag gegen 12.00 Uhr auf dem Bahngelände bei der Gunoldstraße in Wien-Döbling.
Der Angestellte eines dort ansässigen Unternehmens beobachtete die drei Männer im Alter von 21, 31 bzw. 32 Jahren, als sie auf den Gleisen abgestellte Waggons der Wiener Linien fotografierten. Wie sich herausstellte, hatten die drei diese am Abend zuvor mit Graffitis versehen und wollten ihre Werke dokumentieren. (APA)
LINK
Mehrere Sprayer haben im Raum Pinkafeld einen Schaden von rund 37.000 Euro verursacht.
Schluss mit Lustig. Nach intensiven Ermittlungen konnte die Polizei mehrere Personen ausforschen, die verdächtigt werden, für die zahlreichen Graffitis verantwortlich zu sein, die seit etwas mehr als einem Monat im Raum Pinkafeld aufgetaucht sind. Dabei haben die Sprayer bisher einen Schaden von rund 37.000 Euro verursacht.
Laut Mitteilung der Sicherheitsdirektion Burgenland wurden am Donnerstag mehrere Personen einvernommen, die teilweise auch schon geständig sind. Nähere Details wollte die Polizei am Donnerstag nicht bekannt geben, da die Ermittlungen derzeit noch laufen.
Nachahmungstäter
(…)
„Die Graffiti-Szene hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen – Sprayer aus Europa kennen Wien-Heiligenstadt.
Richard G. ist mit den Szeneausdrücken bestens vertraut: Graffiti, Scratchen, Tags. Besonders viel Arbeit verursacht ihm dabei das Scratchen: „Dabei werden die Fenster mit Schmirgelpapier zerkratzt oder mit Säure verätzt. Da kann man nur noch das Fenster austauschen“, sagt der stämmige Mann, zuständig für die Abteilung Graffiti und Videoauswertung der Wiener Linien.
Seit mehr als zehn Jahren dokumentiert der „Graffiti-Jäger“ Richard G. die Schäden durch illegale Graffitis an den Stationen und Zügen der Wiener Linien – über 50.000 Fotos beinhaltet seine Mappe. Besonders viele Bilder stammen dabei vom Bahnhof Wien-Heiligenstadt, der als Topspot der Sprayer gilt – und nicht nur für die Einheimischen.
„65 bis 70 Prozent der Sprayer, die nach Heiligenstadt kommen, sind Ausländer. Vor allem Deutsche und Osteuropäer, aber auch Leute aus Spanien und New York haben wir schon erwischt“, sagt der Graffiti-Jäger.
Das Szene-Buch „International Topsprayers“ des deutschen „Publikat“-Verlags bestätigt diesen Trend: „Wien-Heiligenstadt war in den vergangenen Jahren neben Bukarest, Mailand und Neapel einer der meistbesuchten Spots in Europa“, heißt es dort. Das Hauptziel der Sprayer sind dabei die Züge, da sie die höchste Sichtbarkeit für die Graffitis garantieren. „Aber natürlich hinterlassen sie auch Kollateralschäden an den Gleisen und den Wänden“, sagt Richard G.
Reinigungskosten
Der Schaden durch die illegalen Werke ist in jedem Fall enorm: Einen Waggon zu reinigen, kostet zwischen 500 und 4500 Euro. 220.000 Euro Schaden zählten die Wiener Linien 2010 – alleine für die Graffitis auf der Außenhaut der Züge. Bis Juli waren es bereits rund 60.000 Euro. Bei den ÖBB beziffert man den Schaden in diesem Jahr auf 160.000 Euro.
International verläuft auch die Fahndung nach den Sprayern. Um ihnen habhaft zu werden, vergleichen die Wiener Linien die Fotos in der Mappe von Richard G. regelmäßig mit jenen der deutschen Polizei. „Die Täter hinterlassen immer ein sogenanntes Tag, also ihren Künstlernamen. Daran und am Stil kann man den Sprayern weitere Taten nachweisen“, sagt Dominik Gries von den Wiener Linien.(…)
LINK
„Feldkirch – Am vergangenen Wochenende trafen sich internationale Graffiti- Künstler und verwandelten die Autobahnunterführung in der Feldkircher Tafernstraße in ein buntes Gesamtkunstwerk.“
Mehr dazu hier.
„Hausfassaden, Lkw, Autos, Linienbusse – nichts war vor den Sprayern sicher. Mit Lackdosen und vermummt machten, die „Zombie Patrol“-Bande seit Monaten die Umgebung rund um Mödling (NÖ) unsicher. Zwei von ihnen schossen sogar auf einen 43-Jährigen.“
Seit März klemmten sich die Mödlinger Beamten hinter den Fall und fanden schnell bis zu 150 Tatorte. Immer wieder wurden Worte wie „Smoker“ oder „Lipi“ auf Wände und Fahrzeuge geschmiert. „Der Schaden beläuft sich vorerst auf 50.000 Euro“, berichtet ein Kriminalist. Vorläufig deshalb, weil viele der Großgeschädigten immer noch keine Schadenssumme ermitteln konnten.
Drei Täter konnten die Polizisten ausfindig machen. Bei einer Hausdurchsuchung fanden sie bei einem 20- Jährigen im Keller gleich 219 Spraydosen, einschlägige Literatur mit Graffitis und Skizzen sowie eine Luftdruckpistole mit Munition. Schnell stellte sich heraus:(…)
„STEYR. Zwei Graffitisprayern kamen die Steyrer Polizisten jetzt auf die Schliche. Die Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren haben in den vergangenen Monaten 21 Gebäude im Stadtgebiet mit Graffiti verunstaltet. Der Schaden beläuft sich auf rund 6000 Euro.
Mehr hier.
„Von der Polizei ausgeforscht werden konnten zwei Graffiti-Sprayer aus Steyr. Es handelt sich um Hauptschüler im Alter von 14 und 15 Jahren.
Die Schüler hatten von Mitte März bis Juni insgesamt 21 Gebäude im Stadtgebiet mit Graffiti besprüht. Nachdem bei der Polizei zahlreiche Anzeigen erstattet wurden, konnte diese die Jugendlichen ausforschen. Die Schüler sind geständig, der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 6000 Euro.“
LINK

