Graffiti-Sprayer ausgeforscht (www.polizei.gv.at)

Graz, Bezirk Gries. – Ein 17-Jähriger ist verdächtig, zumindest seit Juni 2014 zahlreiche Wände in Graz durch Graffiti beschädigt zu haben.
Am 11. Juli 2014 gegen 20:40 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie ein junger Bursche eine Wand in der Griesgasse mit den Worten „Ultras Vinkovci“ besprühte. Eine Polizeistreife konnte kurz danach den 17-Jährigen aus Graz anhalten. Im Rucksack fanden die Beamten drei Lack-Spraydosen. Der 17-Jährige ist zu den Taten geständig. Insgesamt wurden dem Burschen 14 Sachbeschädigungen im Bereich Feuerbachgasse, Grenadiergasse bis in den Bereich Don Bosco nachgewiesen. Dabei verwendete er immer die Schriftzüge „Ultras Vinkovci“, „VC“, „Samo Vinkulja“ oder „Vinkovcani“.
Der 17-Jährige wird auf freiem Fuß angezeigt.
Presseaussendung
vom 24.07.2014, 07:54 Uhr
Quelle: polizei.gv.at

Briten-Sprayer verurteilt, aber auf freiem Fuß (heute.at)

Mit einem Schuldspruch ist am Mittwoch ein Prozess wegen schwerer Sachbeschädigung gegen einen britischen Graffiti-Sprayer zu Ende gegangen. Der 23-Jährige wurde zu einer Strafe von 18 Monaten, davon vier Monate unbedingt, verurteilt. Da der junge Mann bereits seit 7. März in U-Haft sitzt, wurde er enthaftet. Das Urteil ist rechtskräftig. Der bekanntere „Puber“ muss auf sein Urteil noch bis Donnerstag warten
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„Splash & Spray“ schafft Raum für legale Graffiti-Kunst (p3tv.at)

Screenshot P3TV

Mit einer großen Party wurde beim neuen Citysplash in St. Pölten die erste legale Wand für Graffiti-Sprayer offiziell eröffnet. Unter der Anleitung erfahrener Graffiti-Künstler nutzten rund 50 Jugendliche die Gelegenheit ihre Kreativität auszuleben. Mit der Bereitstellung einer legalen Wand will man auch dazu beitragen, illegale Graffiti so gut wie möglich zu verhindern.
Quelle: p3tv.at

Prozess in Wien: Puber, Gott und die Herzerln (derstandard.at)

Ein 30-Jähriger soll ganz Wien mit seinem Schriftzug „Puber“ vollgesprüht haben. Die Anklage ist aber teils lückenhaft, kritisiert der Richter
Wien – Renato S. hat es geschafft – er ist eine Berühmtheit. Unter seinem Künstlernamen. Denn selbst Richter Wilhelm Mende ruft zu Prozessbeginn zur „Strafsache Puber“ auf und verwendet nicht, wie üblich, den vollen Namen des Angeklagten.
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Mehr dazu auch hier bei kurier.at

18 Monate teilbedingt für Sprayer in Wien (kleinezeitung.at)

Mit einem Schuldspruch ist am Mittwoch ein Prozess wegen schwerer Sachbeschädigung gegen einen britischen Graffiti-Sprayer zu Ende gegangen. Der 23-Jährige wurde zu einer Strafe von 18 Monaten, davon vier Monate unbedingt, verurteilt. Da der junge Mann bereits seit 7. März in U-Haft sitzt, wurde er enthaftet. Das Urteil ist rechtskräftig.
Seit 2011 hinterließ der Brite seine Schriftzüge „T-BAG“ und „GN“ an diversen Zügen des öffentlichen Verkehrsnetz in Wien. Dabei entstand für die Wiener Linien und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ein Schaden von rund 189.000 Euro. „Ich bin nicht wie Puber, der die Stadt verunstaltet, ich sprühe meine Tags nicht auf der Straße. Sie sind nicht für alle gedacht, sondern nur für Personen denen ich sie zeigen möchte, andere Graffitikünstler“, sagte der 23-Jährige. Der Vorwurf, dass der junge Mann seine Tags auch in der Stadt Salzburg hinterlassen haben soll, wurde fallen gelassen.
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Prozessauftakt im Fall #Puber (fm4.orf.at)

Der Sprayer aus Zürich bekennt sich teilweise schuldig. Er will in Wien etwa 20 bis 30 Mal „Puber“ gesprayt haben. Der Staatsanwalt bezeichnet die Schriftzüge als „Plage“. Die Verteidigung kritisiert „Fehler in der Anklage“.
Im Wiener Landesgericht sitzt heute Renato S. auf der Anklagebank. Er soll jener Sprayer sein, der in ganz Wien seinen Tag „Puber“ an Häuserwände gemalt haben soll. Insgesamt 232 Fakten finden sich in der Anklageschrift gegen Renato S., Staatsanwalt Berghammer spricht in seinem Eröffnungsplädoyer von der „Plage“ Puber, der sein „Unwesen“ treibe und „Hauseigentümer quäle“. Von diesen Hauseigentümern sind zahlreiche zum Prozess erschienen.
Berghammer wirft dem Sprayer vor, einen Schaden von mehr als 50.000 Euro verursacht zu haben, was ein Strafmaß zwischen sechs Monate und fünf Jahren Haft bedeute. Puber habe Wien „sicherlich seinen Stempel aufgedrückt“, sagt der Staatsanwalt.
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