Mutprobe ging nach hinten los: Junger Sprayer nach Verfolgung gefasst (kurier.at)

Mutprobe in Payerbach ging nach hinten los.

Payerbach. Den ÖBB entsteht Jahr für Jahr ein Millionenschaden durch meist junge „Künstler“, die sich mit ihren Graffiti-Schmierereien auf Zügen verewigen. In den meisten Fällen bleiben die Täter unerkannt und die Bahn auf den Kosten der teuren Reinigung sitzen.
Dienstagnachmittag konnte die Polizei in Payerbach, Bezirk Neunkirchen, einen Sprayer nach einer Verfolgungsjagd schnappen. Der 16-jährige Wiener war von Freunden dazu gedrängt worden, eine Mutprobe zu bestehen. Er sollte sich auf einem Zug verewigen. Der junge Mann fackelte nicht lange. Mit den nötigen Farbdosen im Gepäck stieg er in Wien in einen Zug Richtung Süden. Bereits auf der Fahrt verunstaltete er an mehreren Stellen die Waggons mit Farbspray.
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15 Spray-Dosen benutzt

Graffiti: Gesamter Saal der „Rainer-Villa“ besprayt. Polizei hofft durch DNA-Spuren auf Klärung.
In der „Rainer-Villa“, dem ehemaligen Waldgasthaus Huber, haben sich Graffiti-Sprayer ausgetobt.
Vermutlich zwei bisher unbekannte Täter sind durch eine kaputte Glasscheibe in einer Tür ins Gebäude eingestiegen, haben im Keller eine Tür aufgebrochen und sind mit 15 Farb-Dosen im Saal ans Werk gegangen. Alle Wände des Saals und im Stiegenaufgang zum Obergeschoß wurden mit kunstvollen Bildern „geschmückt“. Der Besitzerin, einer Südtirolerin, gefiel das gar nicht, deshalb holte sie die Polizei.
Die Tat wurden der Polizeiinspektion Ernstbrunn angezeigt und die Beamten nahmen die Schäden auf. Es bestehen gute Chancen, die „Künstler“ zu finden, weil die Polizei DNA-Spuren sichern konnte.
Aufgrund des Ausmaßes des angerichteten Schadens ist mit einer hohen Strafe zu rechnen.
„NÖ Nachrichten“ Nr. 10/2013 vom 05.03.201

Sprayer machen auch vor der Polizei keinen Halt (kurier.at)

Jeden Tag werden rund 33 Autos in Wien beschädigt, manchmal auch Streifenwagen.
Für steirische Polizisten ist die Bundeshauptstadt ein heißes Pflaster: Mittwochfrüh fanden sie ihren Streifenwagen vor dem Hotel „Urania“ in Wien-Landstraße übel zugerichtet vor. Auf den Scheiben des Wagens hatten Unbekannte mit einem silberfarbenen Spray Kreissymbole aufgemalt, die mit etwas Fantasie der Anarcho-Szene zugeordnet werden können. Zudem hatten die Vandalen auch alle vier Reifen aufgestochen. Dass Streifenwagen der Polizei absichtlich beschädigt werden, kommt „nicht oft“ vor, bestätigt Thomas Keiblinger von der Wiener Polizei.
89 Autos am Tag
Normalbürger laufen dagegen öfter Gefahr, das Opfer von Vandalen zu werden. Im Durchschnitt wurden in Österreich im vergangenen Jahr täglich 89 Autos beschädigt – etwa 33 davon alleine in Wien. Nur in 13 Prozent der Fälle werden die Täter ausgeforscht. „Die Klärung solcher Delikte gestaltet sich sehr schwierig“, sagt Keiblinger.

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